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Zunächst gründete er neue Vikariate in den abgelegenen Gebirgstälern, um dort die katholische Religion zu stärken. Nachdem die Missionierungsversuche im [[Osttirol|osttiroler]], damals salzburgischen Defereggental und bei den [[Salzbergwerk Dürrnberg|Dürrnberg]]er Bergknappen erfolglos geblieben waren, schritt der Fürsterzbischof zur Ausweisung der Protestanten. In den Jahren 1684 bis 1686 wurden insgesamt 691 [[Protestanten]] wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben. Um [[1685]] und [[1686]] wurden auch die von [[Joseph Schaitberger]] angeführten Dürrnberger Bergknappen schließlich zur [[Protestantenvertreibung#Der Auszug der Protestanten|Auswanderung]] gezwungen.
 
Zunächst gründete er neue Vikariate in den abgelegenen Gebirgstälern, um dort die katholische Religion zu stärken. Nachdem die Missionierungsversuche im [[Osttirol|osttiroler]], damals salzburgischen Defereggental und bei den [[Salzbergwerk Dürrnberg|Dürrnberg]]er Bergknappen erfolglos geblieben waren, schritt der Fürsterzbischof zur Ausweisung der Protestanten. In den Jahren 1684 bis 1686 wurden insgesamt 691 [[Protestanten]] wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben. Um [[1685]] und [[1686]] wurden auch die von [[Joseph Schaitberger]] angeführten Dürrnberger Bergknappen schließlich zur [[Protestantenvertreibung#Der Auszug der Protestanten|Auswanderung]] gezwungen.
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Die Kinder der ausgewiesenen Protestanten wurden allerdings zurückbehalten; Väter, die ihre Söhne heimlich zu entführen suchten, wurden zur [[Galeerenstrafe]] in [[Venedig]] verurteilt. Erst das Eingreifen des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (* 1620, † 1688) ermöglichte es den Kindern, ihren Eltern nachzufolgen.
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Die Kinder der ausgewiesenen Protestanten wurden allerdings zurückbehalten; Väter, die ihre Söhne heimlich zu entführen suchten, wurden zur [[Galeerenstrafe]] in [[Venedig]] verurteilt. Erst das Eingreifen des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (* 1620, † 1688) ermöglichte es einzelnen Kindern, ihren Eltern nachzufolgen.
    
===Rechtsetzung===
 
===Rechtsetzung===
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[[1669]], bald nach Max Gandolfs Regierungsantritt, ereignete sich der gewaltige [[Bergstürze|Bergsturz]] in Salzburg, der zahlreiche Menschen das Leben kostete. Zudem schlug ein Blitz in der [[Festung Hohensalzburg]] ein; seine ausgedehnte Bautätigkeit begann Max Gandolph  daher mit der Errichtung der mächtigen [[Kuenburgbastei]] und der Absicherung der Abhänge des [[Festungsberg]]es.  
 
[[1669]], bald nach Max Gandolfs Regierungsantritt, ereignete sich der gewaltige [[Bergstürze|Bergsturz]] in Salzburg, der zahlreiche Menschen das Leben kostete. Zudem schlug ein Blitz in der [[Festung Hohensalzburg]] ein; seine ausgedehnte Bautätigkeit begann Max Gandolph  daher mit der Errichtung der mächtigen [[Kuenburgbastei]] und der Absicherung der Abhänge des [[Festungsberg]]es.  
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An die [[Neue Residenz]] ließ er einen Südflügel für die [[Salzburger Hofbibliothek|Hofbibliothek]] anbauen. Daher kommt die heute gebräuchliche Bezeichnung "Kuenburgtrakt" oder "Max-Gandolf-Bibliothek". Als weitere Profanbauten sind der [[Petersbrunnen]], das Stadtkommandantenhaus, der Karabinieristall und das [[Jagdschloss Weitwörth|Jagdschloss Gandolphswörth]] zu nennen.  
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An die [[Neue Residenz]] ließ er einen Südflügel für die [[Salzburger Hofbibliothek|Hofbibliothek]] anbauen. Daher kommt die heute gebräuchliche Bezeichnung "Kuenburgtrakt" oder "Max-Gandolf-Bibliothek". Als weitere Profanbauten sind der [[Petersbrunnen]], das Stadtkommandantenhaus, der Karabinieristall und das [[Jagdschloss Weitwörth|Jagdschloss Gandolfswörth]] zu nennen.  
    
Für seine Familie kaufte und baute er den [[Langenhof]] als Stadtpalais, die [[Schloss Frohnburg|Frohnburg]] als Landsitz, den [[Domherrenhäuser|Kanonikalhof]] für die Domherren aus der Familie Kuenburg und die St. Anna Kapelle in der [[Franziskanerkirche]] als würdige Familiengrablege.  
 
Für seine Familie kaufte und baute er den [[Langenhof]] als Stadtpalais, die [[Schloss Frohnburg|Frohnburg]] als Landsitz, den [[Domherrenhäuser|Kanonikalhof]] für die Domherren aus der Familie Kuenburg und die St. Anna Kapelle in der [[Franziskanerkirche]] als würdige Familiengrablege.  
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