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, 09:23, 25. Apr. 2017
Dr. phil. '''Hans Conrad Fischer''' (* [[11. März]] [[1926]] in [[Berchtesgaden]], † [[13. April]] [[2017]]) ist ein deutscher Regisseur und Filmproduzent.
== Leben ==
[[1952]], erste Regiearbeiten, zwei Jahre später schloss er an der Universität München sein Studium der Philosophie, Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Zeitungswissenschaft mit einer Dissertation über die [[Salzburger Festspiele]] ab und promovierte zum Dr. phil..
Zwischen 1955 und 1961 leitete er die Literatur- und Hörspielabteilung des [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF-Landesstudios Salzburg]]. [[1961]] gründete Fischer seine Firma, die Fischer Film- und Fernsehproduktion (FFF).
Seinen internationalen Durchbruch fand er [[1967]] mit dem Film ''Das Leben [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]]''. Der Tod seiner Tochter Cornelia, die sich als Malerin „Nela“ nannte und im Alter von 23 Jahren [[1977]] an Leukämie starb, war die Vorlage für seinen Film ''Nela. Die Geschichte einer Malerin.'' Seine Filmarbeiten flossen auch in literarische Werke ein, die zum Teil in mehrere Sprachen übersetzt wurden.
Hans Conrad Fischer entstammt der Familie des Kommerzienrats Fischer, aus dessen Nachlass der [[Landkreis Berchtesgaden]] das Schloss Adelsheim erwarb und darin 1968 das Heimatmuseum eröffnete. Das Elektrizitätswerk in [[Marktschellenberg]] gehört nach wie vor zum Familienbesitz.
== Werke ==
* Filmproduktionen und Regiearbeiten
: ''Das Leben Mozarts'', 1967, uraufgeführt in der Royal Festival Hall in London
: ''Ludwig van Beethoven'', [[1970]], uraufgeführt in New York und London
: ''Das Leben Anton Bruckners'', [[1974]], uraufgeführt in London, Sydney und beim internationalen Brucknerfest in Linz
: ''Nela'', 1980, uraufgeführt in Los Angeles
: ''Johann Sebastian Bach'', [[1985]], uraufgeführt in London und Los Angeles
* Bücher
: ''Anton Bruckner, Sein Leben,'' eine Dokumentation, [[Residenz Verlag]], Salzburg 1974, ISBN 3-7017-0081-8
: ''Die Idee der Salzburger Festspiele und ihre Verwirklichung'', Dissertation, Universität München 1954
: ''Das Leben Mozarts.'' Eine Dokumentation, Residenz Verlag, Salzburg [[1968]] gemeinsam mit Lutz Besch
: Ludwig van Beethoven. Eine Dokumentation, Residenz Verlag, Salzburg 1970
: ''... der Lückenbüsser''. [[Verlag Otto Müller]], Salzburg 1961, gemeinsam mit [[Karl Heinrich Waggerl]]
: ''Und Friede den Menschen. Ein Krippenbuch.'' Prestel, Wien [[1959]], gemeinsam mit Karl Heinrich Waggerl
: ''Verfischte Tage.'' Sanssouci Verlag, Zürich [[1964]]
: ''Johann Sebastian Bach. Sein Leben in Bildern und Dokumenten.'' Hänssler Verlag, Holzgerlingen 2000, ISBN 3-775-13437-9(+ 1 CD)
== Literatur ==
* Schöner, Hellmut (Hrsg.): B''erchtesgaden im Wandel der Zeit'' - Ergänzungsband I. Selbstverlag, Berchtesgaden 1982, auf der Grundlage zu dem 1929 erschienenen Werk von A. Helm
== Quellen ==
* {{Quelle SN|Parte 22. April 2017}}
* {{wikipedia-de}}
{{SORTIERUNG: Fischer, Hans Conrad}}
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