Vermutlich nach 1821 brachte der in Salzburg tätige, aus [[Tirol]] stammende Orgelbauer [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]] das Lied nach Tirol. [[1834]] trug dann die [[Zillertal]]er Sängergruppe ''Straßer'' das Lied hinaus in andere Länder Europas. Lange Zeit glaubte man, die Urheber des Liedes seien Zillertaler Sänger gewesen. Die Namen der Liedschöpfer waren aber in Vergessenheit geraten. 1854 bedurfte es in Salzburg sogar einiger Nachforschungen, um deren Namen zu eruieren. Das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Stift St. Peter]] erhielt eine Anfrage der Königlich-Preußischen Hofkapelle in Berlin, wer der oder die Schöpfer des Liedes nun tatsächlich gewesen seien. In der Folge verfasste Gruber die "Authentische Veranlassung", in der er die Entstehungsgeschichte festhielt. Der Durchbruch gelang dem "Stille Nacht!"-Lied in seiner Heimat Salzburg erst im Jahr 1866 durch die Aufnahme in ein "offizielles" Kirchenliederbuch<ref>weitere Hintergrundinformation siehe [http://www.stillenacht.at/de/verbreitung_welt.asp. www.stillenacht.at Verbreitung des Liedes]</ref>.
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Vermutlich nach [[1821]] brachte der in Salzburg tätige, aus [[Tirol]] stammende Orgelbauer [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]] das Lied nach Tirol. Dann trug die [[Zillertal]]er Sängergruppe, die Geschwister ''Straßer'' das Lied hinaus in andere Länder Europas. Dabei kamen die Geschwister auch zum Weihnachtsmarkt in Leipzig und finden großen Anklang mit diesem Lied. Von Leipzig verbreitet sich das Lied auch nach Berlin, wo es dann ab [[1833]] vom Domchor alljährlich bei der Weihnachtsmette gesungen wurde.
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Lange Zeit glaubte man, die Urheber des Liedes seien eben diese Zillertaler Sänger gewesen. Die Namen der Liedschöpfer waren aber in Vergessenheit geraten. [[1854]] bedurfte es in Salzburg sogar einiger Nachforschungen, um deren Namen zu eruieren. Das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Stift St. Peter]] erhielt eine Anfrage von der Königlich-Preußischen Hofkapelle in Berlin im Auftrag von Kaiser Wilhelm IV., wer der oder die Schöpfer des Liedes nun tatsächlich gewesen seien.
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In der Folge verfasste Gruber die "[[Authentische Veranlassung]]", in der er die Entstehungsgeschichte festhielt. Der Durchbruch gelang dem "Stille Nacht!"-Lied in seiner Heimat Salzburg erst im Jahr [[1866]] durch die Aufnahme in ein "offizielles" Kirchenliederbuch<ref>weitere Hintergrundinformation siehe [http://www.stillenacht.at/de/verbreitung_welt.asp. www.stillenacht.at Verbreitung des Liedes]</ref>.
Bis heute wurde das Lied in etwa 300 Sprachen übersetzt.
Bis heute wurde das Lied in etwa 300 Sprachen übersetzt.