| | Üblicherweise muss eine Orgel alle 20 bis 25 Jahre gereinigt werden, bei der Salzburger Domorgel war das bereits nach wenigen Jahren notwendig. 2017 steht bereits eine nächste Reinigung und Sanierung der Orgel an, Grund dafür sind eine enorme Staubbelastung und, wie Metzger meint, die Erschütterungen durch die Besucher des [[Dommuseum]]s. | | Üblicherweise muss eine Orgel alle 20 bis 25 Jahre gereinigt werden, bei der Salzburger Domorgel war das bereits nach wenigen Jahren notwendig. 2017 steht bereits eine nächste Reinigung und Sanierung der Orgel an, Grund dafür sind eine enorme Staubbelastung und, wie Metzger meint, die Erschütterungen durch die Besucher des [[Dommuseum]]s. |
| − | Der Vorgänger Metzgers, [[Gerhard Zukriegel]], sah dieses Szenarium ähnlich düster und ergänzte, dass auch die Feuchtigkeit (der Menschen) der Orgel zusetze, die schlechte Belüftung des Doms tue ihr übrigens und er meinte: ''der Rundgang (= Museumsrundgang) ist ein Unfug'', und die Orgelempore werde ''als Trampelpfad missbraucht''. | + | Der Vorgänger Metzgers, [[Gerhard Zukriegel]], sah dieses Szenarium ähnlich düster und ergänzte, dass auch die Feuchtigkeit (der Menschen) der Orgel zusetze, die schlechte Belüftung des Doms tue ihr übrigens und er meinte: ''der Rundgang'' (= Museumsrundgang) ''ist ein Unfug'', und die Orgelempore werde ''als Trampelpfad missbraucht''. |
| | Diesen Vorwürfen widersprach Dompfarrer [[Balthasar Sieberer]] und meinte, was die beiden Domorganisten ''behaupten, sind zum Teil Fantasiegeschichten''. Zudem würde die Kirche so wie eh und je gelüftet. Die Herstellerfirma der Orgel, vertreten durch Orgelbaumeister Andreas Metzler, meinte zu den Vorwürfen, nicht die Erschütterung wäre das Problem, vielmehr setze die Luftverschmutzung der Orgel zu. Auch die aufsteigende Feuchtigkeit, die Temperaturschwankungen und Luftturbulenzen seien ungünstig. Und nur wenn hordenweise Leute am Instrument vorbei-trampelten, würden Erschütterungen Probleme bereiten.<br/>Bei einer Besprechung am 17. Jänner 2011 mit Experten und Betroffenen konnte keine Einigkeit erzielt werden, und das [[DomQuartier Salzburg]] inklusive Rundgang über die Orgelempore wurde zum Entsetzen des Domorganisten am [[17. Mai]] [[2014]] eröffnet. | | Diesen Vorwürfen widersprach Dompfarrer [[Balthasar Sieberer]] und meinte, was die beiden Domorganisten ''behaupten, sind zum Teil Fantasiegeschichten''. Zudem würde die Kirche so wie eh und je gelüftet. Die Herstellerfirma der Orgel, vertreten durch Orgelbaumeister Andreas Metzler, meinte zu den Vorwürfen, nicht die Erschütterung wäre das Problem, vielmehr setze die Luftverschmutzung der Orgel zu. Auch die aufsteigende Feuchtigkeit, die Temperaturschwankungen und Luftturbulenzen seien ungünstig. Und nur wenn hordenweise Leute am Instrument vorbei-trampelten, würden Erschütterungen Probleme bereiten.<br/>Bei einer Besprechung am 17. Jänner 2011 mit Experten und Betroffenen konnte keine Einigkeit erzielt werden, und das [[DomQuartier Salzburg]] inklusive Rundgang über die Orgelempore wurde zum Entsetzen des Domorganisten am [[17. Mai]] [[2014]] eröffnet. |