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== Mediale Aufarbeitung des Lebens der Agnes Primocic ==
 
== Mediale Aufarbeitung des Lebens der Agnes Primocic ==
Im Jahr [[2005]] kam der Film "M''ehr als das Leben''" von Christine Pramhas und Uli [[Ramsauer]] heraus, der über das Leben der Agnes Primocic erzählt. Auch in der Filmdokumentation "Nicht stillhalten, wenn Unrecht geschieht" (2002) von Uwe Bolius und Robert Angst steht die Zigarrenarbeiterin, Betriebsrätin und Widerstandskämpferin Agnes Primocic im Zentrum. Regisseur Uwe Bolius, der mit "Erinnerungen aus dem Widerstand" bereits Margarete Schütte-Lihotzky portraitierte, versuchte dabei ''"auch die stärksten emotionalen Eindrücke so in Bild und Ton zu setzten, dass keine emotionale Gefühlsduselei oder Betroffenheitsschweigen entsteht und vermittelt, dass Agnes Primocics Verhalten durchaus auf einfache Beweggründe zurückzuführen ist"''.
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Bereits im 1984 entstandenen Dokumentarfilm "Küchengespräche mit Rebellinnen" (Regie: Karin Berger, Elisabeth Holzinger, Lotte Podgornik, Lisbeth N. Trallori) war Agnes Primocic eine der Protagonistinnen, die über ihre Widerstandstätigkeit gegen den Nationalsozialismus erzählten.
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Im Jahr [[2005]] kam der Film "M''ehr als das Leben''" von Christine Pramhas und Uli [[Ramsauer]] heraus, der über das Leben der Agnes Primocic berichtet. Auch in der Filmdokumentation "Nicht stillhalten, wenn Unrecht geschieht" (2002) von Uwe Bolius und Robert Angst steht die Zigarrenarbeiterin, Betriebsrätin und Widerstandskämpferin Agnes Primocic im Zentrum. Regisseur Uwe Bolius, der mit "Erinnerungen aus dem Widerstand" bereits Margarete Schütte-Lihotzky portraitierte, versuchte dabei ''"auch die stärksten emotionalen Eindrücke so in Bild und Ton zu setzten, dass keine emotionale Gefühlsduselei oder Betroffenheitsschweigen entsteht und vermittelt, dass Agnes Primocics Verhalten durchaus auf einfache Beweggründe zurückzuführen ist"''.
    
Der Film beginnt mit einer Aufnahme aus dem Halleiner Gemeinderat im Jahr [[2001]], als der (mittlerweile ehemalige) Abgeordnete der [[Freiheitliche Partei Österreichs|Freiheitlichen Partei Österreichs]], [[Gerhard Cirlea]], die Ehrenbürgerin mit der Aussage "''in Hallein hat es kein Konzentrationslager gegeben"'' offen der Geschichtsfälschung bezichtigte.  
 
Der Film beginnt mit einer Aufnahme aus dem Halleiner Gemeinderat im Jahr [[2001]], als der (mittlerweile ehemalige) Abgeordnete der [[Freiheitliche Partei Österreichs|Freiheitlichen Partei Österreichs]], [[Gerhard Cirlea]], die Ehrenbürgerin mit der Aussage "''in Hallein hat es kein Konzentrationslager gegeben"'' offen der Geschichtsfälschung bezichtigte.  
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