| | Bereits [[1793]] lernte er die Witwe W. A. Mozarts, Constanze Weber, kennen. Doch erst 16 Jahre später, [[1809]], heirateten sie im Dom von Pressburg (Bratislava, Slowakei) - Nissen war [[Evangelische Kirche|evangelisch]] und konnte daher nicht im katholischen Wien heiraten. In der Zwischenzeit war er ihr Sekretär. Er half Constanze bereits bei der Ordnung des Nachlasses Mozarts und schrieb die gesamte Nachlasskorrespondenz für sie. Nur unterzeichnen musste sie selbst. | | Bereits [[1793]] lernte er die Witwe W. A. Mozarts, Constanze Weber, kennen. Doch erst 16 Jahre später, [[1809]], heirateten sie im Dom von Pressburg (Bratislava, Slowakei) - Nissen war [[Evangelische Kirche|evangelisch]] und konnte daher nicht im katholischen Wien heiraten. In der Zwischenzeit war er ihr Sekretär. Er half Constanze bereits bei der Ordnung des Nachlasses Mozarts und schrieb die gesamte Nachlasskorrespondenz für sie. Nur unterzeichnen musste sie selbst. |
| − | Bereits [[1810]] zog das Paar nach Dänemark, wo es bis [[1820]] blieb. Da beide kränklich waren, zogen sie in den Süden, nach Mailand in [[Italien]], wo auch Constanzes Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl]] lebte. Von Mailand zogen sie weiter nach Turin (damals Hauptstadt des Königreichs Piemont-Sardinien, heute Italien) und kehrten aber wieder nach Mailand zurück. Erst im Frühjahr [[1824]] kamen sie nach Salzburg. Die Tafel in der [[Churfürststraße]] in der Salzburger [[Altstadt]] an der Seite des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]] ist somit dreifach falsch, da sie als Datum 1820 anführt und den nicht vorhandenen Adelstitel führt. Und auch ihre Kinder haben darin nie gewohnt. Franz Xaver kam [[1821]] erstmals nach Salzburg und besuchte seine Tante [[Nannerl]], seine Mutter hingegen erst Jahre später. Sein ältere Bruder Karl kaum überhaupt erst Jahre später nach Salzburg<ref>Quelle Leserbrief in den [[Salzburger Nachrichten|SN]] vom 1. Februar 2011 von [[Horst Erwin Reischenböck]], Stadtführer in Salzburg</ref>. | + | Bereits [[1810]] zog das Paar nach Dänemark, wo es bis [[1820]] blieb. Da beide kränklich waren, zogen sie in den Süden, nach Mailand in [[Italien]], wo auch Constanzes Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl]] lebte. Von Mailand zogen sie weiter nach Turin (damals Hauptstadt des Königreichs Piemont-Sardinien, heute Italien) und kehrten aber wieder nach Mailand zurück. Erst im Frühjahr [[1824]] kamen sie nach Salzburg. Die Tafel in der [[Churfürststraße]] in der Salzburger [[Altstadt]] an der Seite des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]] ist somit dreifach falsch, da sie als Datum 1820 anführt und den nicht vorhandenen Adelstitel führt. Und auch ihre Kinder haben darin nie gewohnt. Franz Xaver kam [[1821]] erstmals nach Salzburg und besuchte seine Tante [[Nannerl]], seine Mutter hingegen erst Jahre später. Sein älterer Bruder Karl kam überhaupt erst Jahre später nach Salzburg<ref>Quelle Leserbrief in den [[Salzburger Nachrichten|SN]] vom 1. Februar 2011 von [[Horst Erwin Reischenböck]], Stadtführer in Salzburg</ref>. |