| Zeile 14: |
Zeile 14: |
| | Hallo Gruch! | | Hallo Gruch! |
| | | | |
| − | Zu den Urhagenauern: Soweit die Kirchenbücher und Steuerlisten im Rupertiwinkel zurück gehen, finden wir in verschiedenen Urkunden Mitglieder der Familie Hagenauer immer wieder als "Hagenauer von Hagenau" bezeichnet (s. Georg Hunklinger: Beiträge zur Geschichte der Höfe in Ainring, im "Das Salzfass - heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel" 16.JG. 1982). Ein anderes mal finden wir in einer Kirchenbucheintragung bezüglich einer Hochzeit am 24. April 1672 einen Paul Hagenauer aus Strass, der als Hagenauer de Hagenau genannt wird. | + | Zu den Urhagenauern von Hagenau: Soweit die Kirchenbücher und Steuerlisten im Rupertiwinkel zurück gehen, finden wir in verschiedenen Urkunden Mitglieder der Familie Hagenauer immer wieder als "Hagenauer von Hagenau" bezeichnet (s. Georg Hunklinger: Beiträge zur Geschichte der Höfe in Ainring, im "Das Salzfass - heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel" 16.JG. 1982). Ein anderes mal finden wir in einer Kirchenbucheintragung bezüglich einer Hochzeit am 24. April 1672 einen Paul Hagenauer aus Strass, der als Hagenauer de Hagenau genannt wird. |
| − | Das ein "von" damals für nichttitulierte Adelige in Salzburg untypisch war, bzw. es meist als die Herkunftsbezeichnung verwendet wurde, dem stimme ich absolut zu. Doch wurde das "von" im Falle der Hagenauers in einigen historischen Urkunden verwendet. Auffällig ist, daß es vor allem bei den Hagenauers auftaucht, die nicht in Salzburg waren. So finden wir in Triest, in Wien oder in Passau immer wieder die Namensbezeichnung als "von Hagenauer". Beispiel dafür ist das von Joseph Edler von Kurzbeck herausgegebene Werk: "Unterricht von der Proportion des Menschen, von Perspektive ...." in dem der Autor als "Johann Bapt. v. Hagenauer, Direktor der ....." genannt wird. Ferner finden wir verschiedene Kirchenbucheintragungen über Hochzeiten, Begräbnisse, Briefe an Dominikus v. Hagenauer etc.. Aber auch ich sehe das hier als kein dramatisches Problem, aber ich möchte historische Daten korrekt wiedergeben, trotz unterschiedlicher Quellen. | + | |
| | + | Zu den "von Hagenauer": Das ein "von" damals für nichttitulierte Adelige in Salzburg untypisch war, bzw. es meist als die Herkunftsbezeichnung verwendet wurde, dem stimme ich absolut zu. Doch wurde das "von" im Falle der Hagenauers in einigen historischen Urkunden verwendet. Auffällig ist, daß es vor allem bei den Hagenauers auftaucht, die nicht in Salzburg waren. So finden wir in Triest, in Wien oder in Passau immer wieder die Namensbezeichnung als "von Hagenauer". Beispiel dafür ist das von Joseph Edler von Kurzbeck herausgegebene Werk: "Unterricht von der Proportion des Menschen, von Perspektive ...." in dem der Autor als "Johann Bapt. v. Hagenauer, Direktor der ....." genannt wird. Ferner finden wir verschiedene Kirchenbucheintragungen über Hochzeiten, Begräbnisse, Briefe an Dominikus v. Hagenauer etc.. Aber auch ich sehe das hier als kein dramatisches Problem, aber ich möchte historische Daten korrekt wiedergeben, trotz unterschiedlicher Quellen. |
| | | | |
| | Leider ist bisher noch nicht der Autor Arnold Hagenauer erwähnt: der ja immer wieder in Salzburg, der Stadt seiner Vorfahren gelebt hatte, und auch einen historischen Biedermeierroman über Salzburg (Der Knabe Leonhard) geschrieben hat. Leider ist er vor Veröffentlichung seines geplanten Geschichtsroman über die Zeit der Salzburger Erzbischöfe gestorben. | | Leider ist bisher noch nicht der Autor Arnold Hagenauer erwähnt: der ja immer wieder in Salzburg, der Stadt seiner Vorfahren gelebt hatte, und auch einen historischen Biedermeierroman über Salzburg (Der Knabe Leonhard) geschrieben hat. Leider ist er vor Veröffentlichung seines geplanten Geschichtsroman über die Zeit der Salzburger Erzbischöfe gestorben. |