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==Vorgestellt==
 
==Vorgestellt==
Hochspannungstechnik ist das Spezialgebiet des deutschen Elektrotechnikers Jörg Zillmer. Der Sachse ist im beruflichen Vorweihnachtsstress. Das Gutachten über die umstrittene 380-Kilovolt-Leitung vom [[Innviertel]] in den [[Pinzgau]] muss in den nächsten Wochen fertig werden. Einige 100 Seiten werden es wohl werden. Jörg Zillmer lässt sich aber nicht anmerken, dass er unter Strom steht. Mit sieben Kollegen, vom Volkswirt über den Raumplaner bis zum Geologen, berechnet er anhand von Modellen genau die Vor- und Nachteile einer Höchstspannungsleitung in der Erde. Am [[28. Jänner]] [[2008]] wird er seine Arbeit über die [[Salzburgleitung]] im [[Salzburger Landtag]] vorstellen.
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Hochspannungstechnik ist das Spezialgebiet des deutschen Elektrotechnikers Jörg Zillmer. Der Sachse ist im beruflichen Vorweihnachtsstress. Das Gutachten über die umstrittene 380-Kilovolt-Leitung vom [[Innviertel]] in den [[Pinzgau]] muss in den nächsten Wochen fertig werden. Einige 100 Seiten werden es wohl werden. Jörg Zillmer lässt sich aber nicht anmerken, dass er unter Strom steht. Mit sieben Kollegen, vom Volkswirt über den Raumplaner bis zum Geologen, berechnet er anhand von Modellen genau die Vor- und Nachteile einer Höchstspannungsleitung in der Erde. Am [[28. Jänner]] [[2008]] stellte er seine Arbeit über die [[Salzburgleitung]] im [[Salzburger Landtag]] vor. Er kommt zum Schluss, dass eine unterirdische Teilverkabelung der Leitung sinnvoll und machbar ist.
    
Am Anfang war ein Blitz. Ein populärwissenschaftlicher Vortrag über Blitzeinschläge in Bäume, eine so genannte Sonntagsvorlesung, hat den jungen Jörg Zillmer so fasziniert, dass er sich für das Elektrotechnik-Studium an der TU Dresden entschied. "Das Reizvolle ist die Beschäftigung mit einer unsichtbaren Materie, die doch viele Gefahren in sich birgt." Die Analyse von Systemen hat es dem Techniker besonders angetan. Auch die Salzburgleitung müsse man systemanalytisch sehen, "nicht nur als Verbindung von A nach B".
 
Am Anfang war ein Blitz. Ein populärwissenschaftlicher Vortrag über Blitzeinschläge in Bäume, eine so genannte Sonntagsvorlesung, hat den jungen Jörg Zillmer so fasziniert, dass er sich für das Elektrotechnik-Studium an der TU Dresden entschied. "Das Reizvolle ist die Beschäftigung mit einer unsichtbaren Materie, die doch viele Gefahren in sich birgt." Die Analyse von Systemen hat es dem Techniker besonders angetan. Auch die Salzburgleitung müsse man systemanalytisch sehen, "nicht nur als Verbindung von A nach B".