Nach dem Bericht des Chronisten Leonhard Tornator soll zur Einschüchterung der Gefangenen sogar der öffentliche Henker diese Fahrt mitgemacht haben. Um das Leben der Gefangenen nicht zu gefährden unterzeichneten Vertreter der Bürgerschaft am [[3. Februar]] [[1511]] den ihnen vorgelegten Vertrag, mit dem die Stadt unter anderen auf das ihr von Kaiser Friedrich III. 1481 verliehene Recht der freien Ratswahl verzichtete und akzeptierte, dass stattdessen die Ratsverwaltung – so wie vor 1481 - in die Händen des Stadtrichters und zweier Bürgermeister gelegt wurde, die wiederum von der Bürgerversammlung vorgeschlagen und vom Erzbischof persönlich bestätigt werden mussten. | Nach dem Bericht des Chronisten Leonhard Tornator soll zur Einschüchterung der Gefangenen sogar der öffentliche Henker diese Fahrt mitgemacht haben. Um das Leben der Gefangenen nicht zu gefährden unterzeichneten Vertreter der Bürgerschaft am [[3. Februar]] [[1511]] den ihnen vorgelegten Vertrag, mit dem die Stadt unter anderen auf das ihr von Kaiser Friedrich III. 1481 verliehene Recht der freien Ratswahl verzichtete und akzeptierte, dass stattdessen die Ratsverwaltung – so wie vor 1481 - in die Händen des Stadtrichters und zweier Bürgermeister gelegt wurde, die wiederum von der Bürgerversammlung vorgeschlagen und vom Erzbischof persönlich bestätigt werden mussten. |