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'''Prof. Dr. Gerhard Garstenauer''' (* [[22. Jänner]] [[1925]] in [[Fusch an der Großglocknerstraße]], [[Pinzgau]]) ist ein bekannter Salzburger Architekt.

==Leben==
Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Salzburg]] wurde Gartenauer noch zum Kriegsdienst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingezogen. Zurück aus dem Krieg studierte er Architektur in Wien. [[1954]] beginnt er als selbständiger Architekt in Salzburg zu arbeiten.

[[1967]] promoviert Garstenauer an der TU Wien, in den [[1970er]] Jahren lehrt er als Gastprofessor an der Universität Innsbruck. In seiner universitären Laufbahn habilitiert er sich [[1980]] an der TU Graz. [[1983]] und [[1984]] hält er Vorlesungen am Historischen Institut der [[Universität Salzburg]].

In zwei Perioden ist Garstenauer von [[1983]] bis [[1985]] und von [[1997]] bis [[2000]] Mitglied des [[Gestaltungsbeirat]]es der Stadt Salzburg, zu dessen Einrichtung er aktiv beitrug.

==Bauten==
Garstenauers Schaffen ist zu einem großen Teil regional auf Stadt und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] beschränkt. Zu Beginn konzentriert er sich auf gewerbliche Bauten wie ÖFAG, Mercedes Benz oder Ford Schmidt in der Stadt Salzburg, später folgen einige Wohnhäuser in [[Aigen]]. Es folgt eine Periode in der er sich auf das Bauen in historischer Umgebung spezialisiert: die Sanierung des Restaurants K+K am [[Waagplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]], die Neugestaltung des [[Rupertinum]]s [[1978]], die Umgestaltung des [[Toskanatrakt]]es für die [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Rechtswissenschaftliche Fakultät]] der [[Universität Salzburg]].

Neben den Arbeiten in der Stadt Salzburg war Garstenauer vor allem im [[Gasteinertal]] aktiv: das Felsenbad und das Kongresszentrum in [[Bad Gastein]] oder das Solarbad in [[Dorfgastein]] gehen auf seine Pläne zurück.

==Konzepte==
Garstenauer beteiligt sich seit Anfang der [[1960er]] Jahre auch prominent an der öffentlichen Diskussion rund um Stadt- und Verkehrsplanung. [[1961]] und [[1995]] ersann er Leitbilder für die Stadtplanung Salzburgs, [[1965]] ein Konzept für die Parkraumbewirtschaftung, [[1970]] ein "Park&Boat System" inklusive [[Salzachschifffahrt]] und [[1971]] die Idee eines Kunstzentrums auf dem [[Mönchsberg]]. Auch die Übersiedlung des [[Salzburg Museum]]s vom [[Franz-Josef-Kai]] in die [[Neue Residenz]] geht auf seinen Vorschlag zurück.

==Ehrungen==

*1968 Preis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs für das Felsenbad in Bad Gastein
*1973 Staatspreis für gute Form – Seilbahngondeln in Bad Gastein
*1974 Preis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs für die Bauten in Bad Gastein und Sportgastein
*1975 den erstmals verliehenen [[Salzburger Architekturpreis]]
*1984 Österreichischer Holzbaupreis
*1985 Stadtsiegel der Landeshauptstadt Salzburg in Silber
*1991 Verleihung des Berufstitels "Professor"
*1995 [[Ehrenzeichen|Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg]]

Am [[20. Jänner]] [[2005]] wurde ihm von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] der [[Ring der Stadt Salzburg]] verliehen.

==Quelle==
*Stadt Salzburg [http://www.stadt-salzburg.at/internet/extras/Presse/aussendungen/2005/p2_152196.htm]

[[Kategorie:Person|Garstenauer, Gerhard]]
[[Kategorie:Architekt|Garstenauer, Gerhard]]