| | Im März [[1938]], beim [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich, wurde die Gemeinde Köstendorf von den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Verwaltungsbehörden aufgelöst und der Gemeinde Neumarkt eingegliedert. Die neue Gemeinde hieß [[Großdorf Köstendorf]]. Der westliche Teil ab [[Fischach]]<nowiki>mühlen</nowiki> kam zu [[Schleedorf]]. | | Im März [[1938]], beim [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich, wurde die Gemeinde Köstendorf von den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Verwaltungsbehörden aufgelöst und der Gemeinde Neumarkt eingegliedert. Die neue Gemeinde hieß [[Großdorf Köstendorf]]. Der westliche Teil ab [[Fischach]]<nowiki>mühlen</nowiki> kam zu [[Schleedorf]]. |
| − | Erst am [[4. April]] [[1950]] gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Köstendorfer Gemeindebürger, die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften vom früheren Gemeindegebiet verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, mussten [[Pfongau]], [[Lengroid]], [[Sommerholz]], [[Wertheim]], [[Sighartstein]], [[Neufahrn]], [[Schalkham (Neumarkt am Wallersee)|Schalkham]], [[Thalham]], [[Wertheim]] und [[Maierhof (Neumarkt am Wallersee)|Maierhof]] zurückgelassen werden - sie kamen zu Neumarkt. | + | Erst am [[4. April]] [[1950]] gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Köstendorfer Gemeindebürger, die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften vom früheren Gemeindegebiet verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, mussten [[Pfongau]], [[Lengroid]], [[Sommerholz]], [[Wertheim]], [[Sighartstein]], [[Neufahrn]], [[Schalkham (Neumarkt am Wallersee)|Schalkham]], [[Thalham (Neumarkt am Wallersee)]], [[Wertheim]] und [[Maierhof (Neumarkt am Wallersee)|Maierhof]] zurückgelassen werden - sie kamen zu Neumarkt. |