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[[Bild:Doppler.jpg|thumb|Christian Doppler]]
 
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<!--[[Datei:Geburtshaus Christian Doppler.jpg|thumb|Gedenktafel für Christian Doppler an seinem Geburtshaus an der Ecke Makartplatz - Schwarzstraße]]-->
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[[Datei:Gedenktafel Christian Doppler Geburtshaus am Makartplatz.jpg|thumb|[[Gedenktafel]] für Christian Doppler an seinem Geburtshaus an der Ecke Makartplatz - Schwarzstraße]]
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[[Datei:Christian - Doppler- Denkmal in der CDK.jpg|thumb|200px|Christian-Doppler-Denkmal in der CDK Salzburg, errichtet anläßlich des 200. Geburtstages des Forschers im Jahr 2003]]
   
'''Christian Doppler''' (* [[29. November]] [[1803]] in [[Salzburg]]; † [[17. März]] [[1853]] in [[Venedig]], [[Italien]]) war ein bedeutender Mathematiker und Physiker.
 
'''Christian Doppler''' (* [[29. November]] [[1803]] in [[Salzburg]]; † [[17. März]] [[1853]] in [[Venedig]], [[Italien]]) war ein bedeutender Mathematiker und Physiker.
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Geboren in eine Steinmetzfamilie, war er diesem Beruf aufgrund seiner körperlichen Konstitution nicht gewachsen. Sein Vater entschied, dass er den Beruf eines Kaufmannes erlernen sollte. Doch vor Beginn seiner Ausbildung ließ der Vater die Rechenkünste seines Sohnes vom Mathematiker [[Simon von Stampfer]] in Salzburg prüfen. Dabei schnitt Doppler so hervorragend ab, dass ihn der Vater von 1822 bis 1825 das Polytechnische Institut in Wien
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[[Datei:Gedenktafel Christian Doppler Geburtshaus am Makartplatz.jpg|thumb|[[Gedenktafel]] für Christian Doppler an seinem Geburtshaus an der Ecke Makartplatz - Schwarzstraße]]
absolvieren ließ. Es folgte der Besuch des Lyzeums in Salzburg (von 1825 bis 1827) und im Studienjahr 1828/29 vervollständigte Christian Doppler seine Ausbildung mit den philosophischen Obligatkursen. Dann trat er die Stelle als Assistent und öffentlicher Repetitor am Polytechnikum in Wien an. Jedoch fand er keine seinen Vorstellungen entsprechende Anstellung in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Also überlegte er nach Amerika auszuwandern. In letzter Minute erhielt er aus der Schweiz und aus Prag zwei Angebote als Lehrer für Mathematik und Physik.  
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[[Datei:Christian - Doppler- Denkmal in der CDK.jpg|thumb|Christian-Doppler-Denkmal in der CDK Salzburg, errichtet anlässlich des 200. Geburtstages des Forschers im Jahr 2003]]
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Geboren in eine Steinmetzfamilie, war er diesem Beruf aufgrund seiner körperlichen Konstitution nicht gewachsen. Sein Vater entschied, dass er den Beruf eines Kaufmannes erlernen sollte. Doch vor Beginn seiner Ausbildung ließ der Vater die Rechenkünste seines Sohnes vom Mathematiker [[Simon von Stampfer]] in Salzburg prüfen. Dabei schnitt Doppler so hervorragend ab, dass ihn der Vater von 1822 bis 1825 das Polytechnische Institut in Wien absolvieren ließ. Es folgte der Besuch des Lyzeums in Salzburg (von 1825 bis 1827) und im Studienjahr 1828/29 vervollständigte Christian Doppler seine Ausbildung mit den philosophischen Obligatkursen. Dann trat er die Stelle als Assistent und öffentlicher Repetitor am Polytechnikum in Wien an. Jedoch fand er keine seinen Vorstellungen entsprechende Anstellung in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Also überlegte er nach Amerika auszuwandern. In letzter Minute erhielt er aus der Schweiz und aus Prag zwei Angebote als Lehrer für Mathematik und Physik.  
 
   
 
   
Seine Entscheidung fiel für Prag, wo er ab 1835 an der städtischen Realschule unterrichtete. Zusätzlich supplierte er ab 1837 an der Technischen
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Seine Entscheidung fiel für Prag, wo er ab 1835 an der städtischen Realschule unterrichtete. Zusätzlich supplierte er ab 1837 an der Technischen Hochschule Vorlesungen. Das führte 1841 zur Ernennung zum Professor für Elementarmathematik und praktische Geometrie.  Er begann zu publizieren, unter anderen in den Abhandlungen der Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaft „''Über das farbige Licht der Doppelsterne und einiger anderer Gestirne des Himmels''“, in der er auf den Einfluss des Bewegungszustandes einer Schall- oder Lichtquelle und des Beobachters, der den Schall oder das Licht wahrnimmt, hinwies und die seinen späteren Ruhm begründete.  
Hochschule Vorlesungen. Das führte 1841 zur Ernennung zum Professor für Elementarmathematik und praktische Geometrie.  Er begann zu publizieren, unter anderen in den Abhandlungen der Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaft „''Über das farbige Licht der Doppelsterne und einiger anderer Gestirne des Himmels''“, in der er auf den Einfluss des Bewegungszustandes einer Schall- oder Lichtquelle und des Beobachters, der den Schall oder das Licht wahrnimmt, hinwies und die seinen späteren Ruhm begründete.  
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[[1842]] entdeckte er den nach ihm benannten „Doppler-Effekt“, mit dessen Hilfe sich die Relativitätsgeschwindigkeit errechnen lässt, mit der sich
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[[1842]] entdeckte er den nach ihm benannten „Doppler-Effekt“, mit dessen Hilfe sich die Relativitätsgeschwindigkeit errechnen lässt, mit der sich die Gestirne längs der Verbindungslinie Erde-Gestirn bewegen, und der Schlüsse auf die Struktur des Weltraums ziehen lässt: Der Schall breitet sich von der ruhenden Schallquelle nach allen Seiten gleich schnell aus. Bewegt sich der Beobachter auf die Schallquelle zu, so hört er einen Ton mit höherer Frequenz als der ruhende Beobachter. Der von der Schallwelle wegbewegte Beobachter hört einen Ton mit niedrigerer Frequenz als der ruhende Beobachter.
die Gestirne längs der Verbindungslinie Erde-Gestirn bewegen, und der Schlüsse auf die Struktur des Weltraums ziehen lässt: Der Schall breitet sich
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von der ruhenden Schallquelle nach allen Seiten gleich schnell aus. Bewegt sich der Beobachter auf die Schallquelle zu, so hört er einen Ton mit höherer Frequenz als der ruhende Beobachter. Der von der Schallwelle wegbewegte Beobachter hört einen Ton mit niedrigerer Frequenz als der ruhende
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Beobachter.
      
Entdeckt hatte Doppler diesen Effekt aber nicht im Schallbereich, sondern im optischen Bereich. Christian Doppler versuchte 1842/1843 die Farben der Sterne dadurch zu erklären, dass ihre Eigenbewegung Einfluss auf das wahrgenommene Licht hat. Zwar stimmte seine Annahme nicht, aber sein Ergebnis war richtig: bei sich fortbewegenden Sternen verschieben sich die Spektrallinien  nach Rot und bei sich nähernden Sternen nach Blau.  
 
Entdeckt hatte Doppler diesen Effekt aber nicht im Schallbereich, sondern im optischen Bereich. Christian Doppler versuchte 1842/1843 die Farben der Sterne dadurch zu erklären, dass ihre Eigenbewegung Einfluss auf das wahrgenommene Licht hat. Zwar stimmte seine Annahme nicht, aber sein Ergebnis war richtig: bei sich fortbewegenden Sternen verschieben sich die Spektrallinien  nach Rot und bei sich nähernden Sternen nach Blau.  
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== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
Für seine Verdienste wurde Doppler im Jahre 1848 wirkliches Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien,
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Für seine Verdienste wurde Doppler im Jahre 1848 wirkliches Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, sein Denkmal befindet sich im Arkadenhof der Universität Wien.  Zahlreiche wissenschaftliche Forschungsinstitute und sogar Krankenhäuser tragen seinen Namen. Nach Christian Doppler sind in Salzburg die [[Christian-Doppler-Klinik]] in Liefering, das [[Christian-Doppler-Gymnasium]] in Lehen, die [[Christian-Doppler-Straße]] nahe dem Gymnasium und der [[Christian-Doppler-Platz]] vor dem [[Salzburg Airport]] benannt. In Salzburg besteht ein [[Christian-Doppler-Fonds]]. Dieser wurde im Jahr 1987 mit dem Ziel gegründet, Leben und Werk Christian Dopplers einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und sich der Tradition der Salzburger Naturwissenschaften anzunehmen.
sein Denkmal befindet sich im Arkadenhof der Universität Wien.  Zahlreiche wissenschaftliche Forschungsinstitute und sogar Krankenhäuser tragen seinen Namen. Nach Christian Doppler sind in Salzburg die [[Christian-Doppler-Klinik]] in Liefering, das [[Christian-Doppler-Gymnasium]] in Lehen, die [[Christian-Doppler-Straße]] nahe dem Gymnasium und der [[Christian-Doppler-Platz]] vor dem [[Salzburg Airport]] benannt. In Salzburg besteht ein [[Christian-Doppler-Fonds]]. Dieser wurde im Jahr 1987 mit dem Ziel gegründet, Leben und Werk Christian Dopplers einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und sich der Tradition der Salzburger Naturwissenschaften anzunehmen.
      
== Literatur ==
 
== Literatur ==
* H. Grössing und K. Kadletz: ''C. Doppler'', 2 Bände. Österreichisches Biographisches Lexikon [[1992]], Neue Deutsche Biographie;
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* H. Grössing und K. Kadletz: ''C. Doppler'', 2 Bände, Österreichisches Biographisches Lexikon [[1992]], Neue Deutsche Biographie;
* Clemens M. Hutter: ''Christian Doppler'', Verlag Anton Pustet, Salzburg 2017. ISBN 978-3-7025-0851-7. e-Book: e-ISBN 978-3-7025-8037-7   
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* [[Clemens M. Hutter]]: ''Christian Doppler'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg, 2017, ISBN 978-3-7025-0851-7, e-Book: e-ISBN 978-3-7025-8037-7   
 
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== Weblinks ==
 
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*[http://uni-salzburg.at/index.php?id=64865&L=0 Christian-Doppler-Fonds]
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* [http://uni-salzburg.at/index.php?id=64865&L=0 Christian-Doppler-Fonds]
    
== Quellen ==
 
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* [http://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=10&cad=rja&ved=0CHUQFjAJ&url=http%3A%2F%2Fwww.oesta.gv.at%2FDocView.axd%3FCobId%3D47562&ei=Rh6VUaKRN4nbswbNzIHADA&usg=AFQjCNEMYnM12hRcW0OYkSbWv1Jubx25pQ&sig2=SJLyUFUoCRH4e2-r639sDQ  Biografien österreichischer Physiker(innen)]
 
* [http://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=10&cad=rja&ved=0CHUQFjAJ&url=http%3A%2F%2Fwww.oesta.gv.at%2FDocView.axd%3FCobId%3D47562&ei=Rh6VUaKRN4nbswbNzIHADA&usg=AFQjCNEMYnM12hRcW0OYkSbWv1Jubx25pQ&sig2=SJLyUFUoCRH4e2-r639sDQ  Biografien österreichischer Physiker(innen)]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Person]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Physiker|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Forscher|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Geschichte (Person)]]
[[Kategorie:Person|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Geschichte|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Mathematiker]]
[[Kategorie:Salzburg Pioniere|Doppler, Christian]]
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[[Kategorie:Physiker]]
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[[Kategorie:Forscher]]
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[[Kategorie:Salzburg Pioniere]]

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