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Die ''Grafen von Plain'' nahmen durch ihre Ministerialen umfangreiche Gerichtsrechte nördlich von Reichenhall im Salzburggau (Gerichte Staufenegg, Plain und Raschenberg) und im östlichen Chiemgau wahr. Sie verwalteten südlich von Salzburg die Grafschaft im [[Kuchl]]tal mit dem Gerichtsort Grafengaden ([[Sankt Leonhard (Grödig)|St. Leonhard bei Grödig]]) und dem um [[1185]] begonnenen Salzbergbau am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] bei [[Hallein]].  
 
Die ''Grafen von Plain'' nahmen durch ihre Ministerialen umfangreiche Gerichtsrechte nördlich von Reichenhall im Salzburggau (Gerichte Staufenegg, Plain und Raschenberg) und im östlichen Chiemgau wahr. Sie verwalteten südlich von Salzburg die Grafschaft im [[Kuchl]]tal mit dem Gerichtsort Grafengaden ([[Sankt Leonhard (Grödig)|St. Leonhard bei Grödig]]) und dem um [[1185]] begonnenen Salzbergbau am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] bei [[Hallein]].  
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Im Auftrag von Kaiser Friedrich Barbarossa zogen die Plainer [[1167]] unter Liupolt ([[1135]]/[[1140|40]]-[[1193]]), Sohn von Liutold I., gegen [[Salzburg]]. Sie verwüsteten die Stadt und [[Festung Hohensalzburg|Festung]], um die Reichsacht zu vollziehen. Auch unter Liupolt wurde der Einfluss der Plainer vergrößert.
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Im Auftrag von Kaiser Friedrich Barbarossa zogen die Plainer am [[5. April]] [[1167]] unter Liupolt ([[1135]]/[[1140|40]]-[[1193]]), Sohn von Liutold I., gegen [[Salzburg]]. Sie verwüsteten die Stadt und [[Festung Hohensalzburg|Festung]], um die Reichsacht zu vollziehen. Auch unter Liupolt wurde der Einfluss der Plainer vergrößert.
    
Sie waren seit dem [[12. Jahrhundert]] vom Baiernherzog, ab [[1228]] vom [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Salzburg]] mit der Grafschaft im [[Unterpinzgau]] belehnt. Sie fungierten als Vögte der Klöster Frauenchiemsee (Chiemsee), [[Michaelbeuern]], zeitweise auch von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg und gründeten [[1123]]/[[1129|29]] mit Erzbischof [[Konrad I.]] das Augustinerchorherrenstift [[Kloster Höglwörth|Höglwörth]].  
 
Sie waren seit dem [[12. Jahrhundert]] vom Baiernherzog, ab [[1228]] vom [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Salzburg]] mit der Grafschaft im [[Unterpinzgau]] belehnt. Sie fungierten als Vögte der Klöster Frauenchiemsee (Chiemsee), [[Michaelbeuern]], zeitweise auch von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg und gründeten [[1123]]/[[1129|29]] mit Erzbischof [[Konrad I.]] das Augustinerchorherrenstift [[Kloster Höglwörth|Höglwörth]].