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| | ==Werdegang== | | ==Werdegang== |
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| | Nach der Volksschule absolvierte Witternigg eine Lehre als Hutmacher und übte nach der Gesellenprüfung diesen Beruf in Wien aus. Als außerordentlicher Hörer an der Universität Wien befasste er sich mit Nationalökonomie und Geschichte. | | Nach der Volksschule absolvierte Witternigg eine Lehre als Hutmacher und übte nach der Gesellenprüfung diesen Beruf in Wien aus. Als außerordentlicher Hörer an der Universität Wien befasste er sich mit Nationalökonomie und Geschichte. |
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| | Von 1907 an bekleidete Witternigg auf Landesebene wichtige Parteifunktionen und von 1918 bis 1934 öffentliche Ämter in der Landes- und Gemeindepolitik, meist zugleich als Mitglied des Landtages und des Salzburger Gemeinderates. | | Von 1907 an bekleidete Witternigg auf Landesebene wichtige Parteifunktionen und von 1918 bis 1934 öffentliche Ämter in der Landes- und Gemeindepolitik, meist zugleich als Mitglied des Landtages und des Salzburger Gemeinderates. |
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| − | Von 1907 bis 1920 war er Landesparteisekretär der [[SPÖ|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] Salzburgs. Seine politische Tätigkeit wurde durch den Kriegsdienst, den er von 1914 bis 1918 im Ersten Weltkrieg zu leisten hatte, unterbrochen. | + | Von 1907 bis 1920 war er Landesparteisekretär der [[SPÖ|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] Salzburgs. Seine politische Tätigkeit wurde durch den Kriegsdienst, den er von 1914 bis 1918 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zu leisten hatte, unterbrochen. |
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| | Er war ein temperamentvoller Redner und unermüdlicher Agitator, berüchtigt wegen seiner klassenkämpferischen Attacken, gleichwohl in Sachfragen ein konsensfähiger Realpolitiker. | | Er war ein temperamentvoller Redner und unermüdlicher Agitator, berüchtigt wegen seiner klassenkämpferischen Attacken, gleichwohl in Sachfragen ein konsensfähiger Realpolitiker. |
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| | ===Sonstiges=== | | ===Sonstiges=== |
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| | 1934 wurde Witternigg, wie seine Parteivorstandskollegen [[Robert Preußler|Preußler]], [[Franz Peyerl|Peyerl]] und [[Karl Emminger|Emminger]], in Haft genommen, in der er mehrere Wochen lang verblieb. | | 1934 wurde Witternigg, wie seine Parteivorstandskollegen [[Robert Preußler|Preußler]], [[Franz Peyerl|Peyerl]] und [[Karl Emminger|Emminger]], in Haft genommen, in der er mehrere Wochen lang verblieb. |
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| | Er war verheiratet mit der sozialdemokratischen Politikerin [[Anna Witternigg]] (1890–1967). | | Er war verheiratet mit der sozialdemokratischen Politikerin [[Anna Witternigg]] (1890–1967). |
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| − | Als Josef Witternigg am [[2. März]] 1937 zu Grabe getragen wurde, geleiteten 2000 Menschen den mit roten Blumen geschmückten Sarg, und [[Franz Peyerl]] hielt die Grabrede. | + | Als Josef Witternigg am [[2. März]] 1937 zu Grabe getragen wurde, geleiteten 2 000 Menschen den mit roten Blumen geschmückten Sarg, und [[Franz Peyerl]] hielt die Grabrede. |
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| | + | == Werke == |
| | + | * [[Das Buch der Stadt Salzburg]]: ''Das [[Landestheater|Stadttheater]] (Nationalrat [[Josef Franz Witternigg]])'', [[1932]], Seite 109 f |
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| | ==Ehrungen== | | ==Ehrungen== |
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| | [[1962]] wurde er durch [[Josef-Witternigg-Straße|Benennung einer Straße]] vom Gemeinderat der Stadt Salzburg geehrt. | | [[1962]] wurde er durch [[Josef-Witternigg-Straße|Benennung einer Straße]] vom Gemeinderat der Stadt Salzburg geehrt. |
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