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[[File:Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2.jpg|thumb|Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2]]
 
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[[Datei:Masken von Jakob Adlhart 01 Salzburger Festspiele.jpg|thumb|Theatralische Masken von [[Jakob Adlhart]] über dem Eingang zum 'Haus für Mozart' und zur 'Felsenreitschule']]
 
[[Datei:Masken von Jakob Adlhart 01 Salzburger Festspiele.jpg|thumb|Theatralische Masken von [[Jakob Adlhart]] über dem Eingang zum 'Haus für Mozart' und zur 'Felsenreitschule']]
Das '''Haus für Mozart''' ist ein Veranstaltungshaus in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] in einem ehemaligen Teil des [[Hofmarstall]]s. Es wurde im Sommer [[2006]] eröffnet.
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Das '''Haus für Mozart''' ist ein Veranstaltungshaus in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] in einem ehemaligen Teil des [[Hofmarstall]]s. Es wurde im Sommer [[2006]] neu eröffnet.
    
==Funktionen==
 
==Funktionen==
Nach der Funktion als fürsterzbischöfliche Reitschule wurde hier [[1925]] das erste [[Festspielhäuser|Festspielhaus]] installiert, neben dem es auch den Stadtsaal gab und hier war auch das [[Haus der Natur]] bis [[1956]] untergebracht. Ab [[1960]] nannte man es das ''Kleine Festspielhaus'', seit 2006 ''Haus für Mozart''.
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Nach der Funktion als Teil des fürsterzbischöfliche [[Hofmarstall]] wurde hier [[1925]] das erste [[Festspielhäuser|Festspielhaus]] installiert, neben dem es auch den Stadtsaal gab und auch das [[Haus der Natur]] bis [[1956]] untergebracht war. Ab [[1960]] nannte man es das ''Kleine Festspielhaus'', seit 2006 ''Haus für Mozart''.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der Marstall wurde [[1607]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet, bot Platz für 150 Pferde, hatte einen [[Marmor]]brunnen und die einzige Pferdeapotheke des Landes sowie ein "Arzneyschmidt" (Tierarzt) waren dort untergebracht.
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Das heutige Haus für Mozart war Teil des [[Hofmarstall]], der [[1607]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet worden war. Später entstanden dann die [[Sommerreitschule|Sommer]]- und die Winterreitschule, der heutige [[Karl-Böhm-Saal]].
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[[1662]] wurde dieser Bau unter Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die Winterreitschule eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und zur [[Pferdeschwemme|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach|Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet. Der dortige marmorne Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend), mit Einhörnern, den Wappentieren des Fürsterzbischofs Graf von Thun und Hohenstein.  
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Im Winter [[1924]]/[[1925|25]] erfolge der ersten Umbau zum so genannten kleinen Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]]. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama "[[Das Salzburger Große Welttheater]]" eröffnet. [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] folgten weitere  Ausbauten unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Das [[Bühnenhaus Haus für Mozart|Bühnenhaus]] kam auf die Seite der [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] im [[Toscaninihof]]. Der Zuschauerraum fasste dann 1 682 Personen.
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In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt.  
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Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedlung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] (das ebenfalls in diesem Teil des Hofmarstalls untergebracht war) in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] ([[1956]]) erfolgte bis [[1960]] der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]] im nördlichen Teil des ehemaligen Hofmarstalls.  
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Im Winter [[1924]]/[[1925|25]] erfolge der ersten Umbau zum Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt Eduard Hütter. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama [[Das Salzburger Große Welttheater]] eröffnet. [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] folgte ein weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Das Bühnenhaus kam auf die Seite der [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] im [[Toscaninihof]]. Der Zuschauerraum fasste dann 1.682 Personen.
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[[2004]] begann man mit dem Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläumsjahr fertiggestellt war und am [[25. Juni]] [[2006]] der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
 
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Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedelung des Hauses der Natur in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] (1956) erfolgte bis 1960 der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]]. [[2004]] begann man abermals mit einem Umbau, der im großen [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläumsjahr, am [[25. Juni]] [[2006]] der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
      
==Ereignisse==
 
==Ereignisse==
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Am [[26. Mai]] 1951 sprach der frühere deutsche Reichsbankpräsident des NS-Regimes, Hjalmar Schacht, zum Abschluss der „Europawoche“ im vollbesetzten Festspielhaus über Wirtschafts- und Finanzprobleme Europas; ein gegen den Auftritt Schachts protestierender Zuhörer wurde aus dem Saal gedrängt;
 
Am [[26. Mai]] 1951 sprach der frühere deutsche Reichsbankpräsident des NS-Regimes, Hjalmar Schacht, zum Abschluss der „Europawoche“ im vollbesetzten Festspielhaus über Wirtschafts- und Finanzprobleme Europas; ein gegen den Auftritt Schachts protestierender Zuhörer wurde aus dem Saal gedrängt;
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==Siehe auch==
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* [[Großes Festspielhaus]]
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* [[Felsenreitschule]]
      
== Bilder ==
 
== Bilder ==