Urmattsee: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Urmattsee entwässerte über die Talfurche [[Lochen am See|Niedertrum]], Wichenham und Astätt. | Der Urmattsee entwässerte über die Talfurche [[Lochen am See|Niedertrum]], Wichenham und Astätt. | ||
Vor etwa 10 000 Jahren führte der Durchbruch der [[Mattig]] durch die Endmoräne im Norden zu einer Umstellung des hydrologischen Systems und zur kontinuierlichen Absenkung des Wasserspiegels auf etwa | Vor etwa 10 000 Jahren führte der Durchbruch der [[Mattig]] durch die Endmoräne im Norden zu einer Umstellung des hydrologischen Systems und zur kontinuierlichen Absenkung des Wasserspiegels auf etwa 515 m. | ||
== Untergang == | == Untergang == | ||
Durch eine weitere natürliche Absenkung des Wasserspiegels bis etwa [[ | Durch eine weitere natürliche Absenkung des Wasserspiegels bis etwa [[1800]] auf die heutige mittlere Höhenlage von 503 m ü. A. verschwand der Urmattsee. Er zerfiel zu [[Obertrumer See]], [[Mattsee (See)|Mattsee]] und [[Grabensee]]. Mattsee und Obertrumer See waren bis zur Neuzeit noch miteinander verbunden und bestand zwischen beiden eine See-Engstelle mit einer Schiffsüberfuhr (vgl. Ortsteil-Name [[Überfuhr (Mattsee)|Überfuhr]]). Diese Engstelle wurde [[1828]] aufgeschüttet und beide Ufer mit der [[Johannisbrücke]] verbunden. <ref>[http://www.zobodat.at/pdf/NachErstMalaGes_14_0001-0019.pdf Der Mattsee und seine Molluskenfauna, [[Daniela Zick]], [[Robert Patzner]], 2006]</ref>. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||