Ende des [[15. Jahrhundert]]s war dann vorerst eine friedliche Zeit in Mühldorf angebrochen. Doch [[1495]] fielen knapp die Hälfte der Häuser in der Stadt einem großen Brand zum Opfer. [[1571]] verlegte Erzbischof [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] seine Residenz bis [[1582]] nach Mühldorf, da in [[Altstadt|Salzburg]] die Pest wütete. [[1611]] und [[1634]] brach dann auch Mühldorf aus und forderte 488 Opfer. Die Stadt hatte sich gerade erst wieder erholt, als [[1640]] die schlimmste dokumentierte Brandkatastrophe Mühldorf in Flammen aufgehen ließ. 80 % der Firste in der Innenstadt wurden dabei zerstört. Acht Jahre später erreichen die letzten Ausläufer des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] Mühldorf, als die Schweden die Stadt für drei Wochen besetzten. Um eine Zerstörung durch die Angreifer zu verhindern, wurde die Stadt kampflos der Übermacht von General Wrangel übergeben. Größere Plünderungen konnten zwar vermieden werden, aber die Stadt musste die Verpflegung der Besatzer sicherstellen, was die eigene Notlage noch verstärkte. | Ende des [[15. Jahrhundert]]s war dann vorerst eine friedliche Zeit in Mühldorf angebrochen. Doch [[1495]] fielen knapp die Hälfte der Häuser in der Stadt einem großen Brand zum Opfer. [[1571]] verlegte Erzbischof [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] seine Residenz bis [[1582]] nach Mühldorf, da in [[Altstadt|Salzburg]] die Pest wütete. [[1611]] und [[1634]] brach dann auch Mühldorf aus und forderte 488 Opfer. Die Stadt hatte sich gerade erst wieder erholt, als [[1640]] die schlimmste dokumentierte Brandkatastrophe Mühldorf in Flammen aufgehen ließ. 80 % der Firste in der Innenstadt wurden dabei zerstört. Acht Jahre später erreichen die letzten Ausläufer des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] Mühldorf, als die Schweden die Stadt für drei Wochen besetzten. Um eine Zerstörung durch die Angreifer zu verhindern, wurde die Stadt kampflos der Übermacht von General Wrangel übergeben. Größere Plünderungen konnten zwar vermieden werden, aber die Stadt musste die Verpflegung der Besatzer sicherstellen, was die eigene Notlage noch verstärkte. |