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Erdkröten ernähren sich von Würmern, Schnecken Asseln, Insekten und Spinnen, die von ihnen nur dann wahrgenommen werden, wenn sie sich bewegen. Erdkröten haben daher in chemiefreien Anbaugebieten eine gewisse Bedeutung als Schädlingsbekämpfer. Die Beutetiere werden im Ganzen verschlungen.
 
Erdkröten ernähren sich von Würmern, Schnecken Asseln, Insekten und Spinnen, die von ihnen nur dann wahrgenommen werden, wenn sie sich bewegen. Erdkröten haben daher in chemiefreien Anbaugebieten eine gewisse Bedeutung als Schädlingsbekämpfer. Die Beutetiere werden im Ganzen verschlungen.
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Erdkröten haben eine ganze Anzahl an Fressfeinden. Dazu zählen [[Katze]]n, [[Marder]]arten, Schlangen wie die [[Ringelnatter]], Greifvögel. [[Rabe]]nvögel und [[Graureiher]]. Die Kaulquappen werden vor allem von Raubfischen wie dem [[Hecht]] gefressen.
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Erdkröten haben eine ganze Anzahl an Fressfeinden. Dazu zählen [[Katze]]n, [[Marder]]arten, Schlangen wie die [[Ringelnatter]], Greifvögel. [[Krähe|Rabenvögel]] und [[Graureiher]]. Die Kaulquappen werden vor allem von Raubfischen wie dem [[Hecht]] gefressen.
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==Gefährdung und Schutzmaßnahmen==
 
==Gefährdung und Schutzmaßnahmen==
 
Erdkröten sind vor allem bei ihren Wanderungen von und zu den Laichgewässern gefährdet. Sie fallen einerseits in ungesicherte keller- oder Kanalschächte, in denen sie vertrocknen und verhungern, kommen aber vor allem durch den Autoverkehr um. Schutzsysteme wie das [[Thumersbacher Amphibienschutzsystem]] ermöglichen den Erdkröten mittels Untertunnelung die gefahrlose Querung der [[Thumersbacher Landesstraße]] und damit das Erreichen und Verlassen ihrer Laichgewässer, die im [[Naturschutzgebiet Zeller See]] liegen. Seit vielen Jahren tragen auch Freiwillige die mittels Froschzäunen in Kübeln geleiteten Erdkröten nach Einbruch der Dämmerung über die Straßen und haben dadurch im Bundesland Salzburg Abertausende Tiere vor dem Verkehrstod gerettet.
 
Erdkröten sind vor allem bei ihren Wanderungen von und zu den Laichgewässern gefährdet. Sie fallen einerseits in ungesicherte keller- oder Kanalschächte, in denen sie vertrocknen und verhungern, kommen aber vor allem durch den Autoverkehr um. Schutzsysteme wie das [[Thumersbacher Amphibienschutzsystem]] ermöglichen den Erdkröten mittels Untertunnelung die gefahrlose Querung der [[Thumersbacher Landesstraße]] und damit das Erreichen und Verlassen ihrer Laichgewässer, die im [[Naturschutzgebiet Zeller See]] liegen. Seit vielen Jahren tragen auch Freiwillige die mittels Froschzäunen in Kübeln geleiteten Erdkröten nach Einbruch der Dämmerung über die Straßen und haben dadurch im Bundesland Salzburg Abertausende Tiere vor dem Verkehrstod gerettet.
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