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| | Die ''Agenda 21'' wurde 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro, Brasilien, als weltweites Programm für einen Kurswechsel in eine „nachhaltige“ Entwicklung beschlossen und ist durch die Unterschrift für 179 Staaten (auch Österreich) verpflichtend, nachdem das Programm im Jahr 2002 am Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg, Südafrika, bestätigt wurde. Der erste ''Agenda-21''-Prozess in [[Österreich]] startete im Jahr 1998. Seither haben sich über 500 Gemeinden, Städte und Regionen im Dialog mit ihren Bürgern über gemeinsame Ziele ausgetauscht und Projekte für eine lebenswerte Zukunft in ihrer Region ins Leben gerufen. | | Die ''Agenda 21'' wurde 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro, Brasilien, als weltweites Programm für einen Kurswechsel in eine „nachhaltige“ Entwicklung beschlossen und ist durch die Unterschrift für 179 Staaten (auch Österreich) verpflichtend, nachdem das Programm im Jahr 2002 am Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg, Südafrika, bestätigt wurde. Der erste ''Agenda-21''-Prozess in [[Österreich]] startete im Jahr 1998. Seither haben sich über 500 Gemeinden, Städte und Regionen im Dialog mit ihren Bürgern über gemeinsame Ziele ausgetauscht und Projekte für eine lebenswerte Zukunft in ihrer Region ins Leben gerufen. |
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| − | Salzburgs erster ''Agenda-21''-Prozess startete im Jahr 2002. Seitdem haben 23 Gemeinden sowie zwei Regionen ''Agenda-21''-Prozesse initiiert, in denen gemeinsam mit Gemeindebürger Zukunftsperspektiven und konkrete Projektideen für eine nachhaltige Entwicklung in der Gemeinde oder Region ausgearbeitet wurden. | + | Salzburgs erster ''Agenda-21''-Prozess startete im Jahr 2002. Seitdem haben 23 Gemeinden sowie zwei Regionen ''Agenda-21''-Prozesse initiiert, in denen gemeinsam mit Gemeindebürgern Zukunftsperspektiven und konkrete Projektideen für eine nachhaltige Entwicklung in der Gemeinde oder Region ausgearbeitet wurden. |
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| | == Kriterien der Agenda 21 == | | == Kriterien der Agenda 21 == |
| | ''Agenda-21''-Prozesse zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: | | ''Agenda-21''-Prozesse zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: |
| | * Breite Bürgerbeteiligung, partnerschaftlich mit Politik, Wirtschaft und Verwaltung | | * Breite Bürgerbeteiligung, partnerschaftlich mit Politik, Wirtschaft und Verwaltung |
| − | * Gemeinsames Prioritäten setzen | + | * Gemeinsames Prioritätensetzen |
| | * Konkrete Projekte starten | | * Konkrete Projekte starten |
| | * Vier Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigen: sozial, wirtschaftlich, ökologisch und weltweit solidarisch | | * Vier Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigen: sozial, wirtschaftlich, ökologisch und weltweit solidarisch |
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| | * "Mineralwasserfreier" Lungau | | * "Mineralwasserfreier" Lungau |
| | * [[St. Martin a. Tennengebirge wird e5-Gemeinde]]<ref>[http://www.sanktmartin.at/system/web/datei.aspx?menuonr=218733848&typid=224976731&detailonr=224976731/ St. Martin a. Tennengebirge wird e5-Gemeinde]</ref> | | * [[St. Martin a. Tennengebirge wird e5-Gemeinde]]<ref>[http://www.sanktmartin.at/system/web/datei.aspx?menuonr=218733848&typid=224976731&detailonr=224976731/ St. Martin a. Tennengebirge wird e5-Gemeinde]</ref> |
| − | * [http://salzburg-nachhaltig.at/web_files/cms_daten/projektplan_leogang_sanft_mobil.pdf Leogang wird sanft mobil] | + | * Leogang wird sanft mobil<ref>[http://salzburg-nachhaltig.at/web_files/cms_daten/projektplan_leogang_sanft_mobil.pdf Leogang wird sanft mobil]</ref> |
| | * [[Hof Roas]]<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=1IgzbwzGmdQ/ Hof Roas]</ref> | | * [[Hof Roas]]<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=1IgzbwzGmdQ/ Hof Roas]</ref> |
| | * [[KISZ-Verein]]<ref>[https://www.facebook.com/ZukunftsprojektStVeit/ KISZ-Verein]</ref> | | * [[KISZ-Verein]]<ref>[https://www.facebook.com/ZukunftsprojektStVeit/ KISZ-Verein]</ref> |
| | * u.v.m. | | * u.v.m. |
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| − | == Förderung von Agenda 21- Prozessen == | + | == Förderung von Agenda 21-Prozessen == |
| − | Mögliche Förderempfänger sind Gemeinden, sowie Vereine, deren Aufgabenstellung den Förderzielen entspricht. | + | Mögliche Förderungsempfänger sind Gemeinden, sowie Vereine, deren Aufgabenstellung den Förderzielen entspricht. |
| | Folgende Prozesse können gefördert werden: | | Folgende Prozesse können gefördert werden: |
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| | :''Kristina Sommerauer, MSc'' | | :''Kristina Sommerauer, MSc'' |
| | :''Regionalmanagerin für Umwelt und Nachhaltigkeit'' | | :''Regionalmanagerin für Umwelt und Nachhaltigkeit'' |
| − | :''SIR - Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen'' | + | :''[[SIR|SIR - Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen]]'' |
| | :''Telefon: (06 50) - 62 34 554 oder (06 64) - 5 00 82 53'' | | :''Telefon: (06 50) - 62 34 554 oder (06 64) - 5 00 82 53'' |
| | :''E-Mail: kristina.sommerauer@salzburg.gv.at'' | | :''E-Mail: kristina.sommerauer@salzburg.gv.at'' |