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Die Universaldienstverordnung sieht jedoch noch immer einen Versorgungsauftrag der Telekom vor. Daher kann die Telekom nur in Absprache mit den Standortgemeinden Telefonzellen abbauen.
 
Die Universaldienstverordnung sieht jedoch noch immer einen Versorgungsauftrag der Telekom vor. Daher kann die Telekom nur in Absprache mit den Standortgemeinden Telefonzellen abbauen.
 
==Nutzungsstatistik==
 
==Nutzungsstatistik==
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Die Nutzungsstatistik über den Gebrauch öffentlicher sprechstellen in den Jahren 2007 und 2012 macht deutlich, wie sich Bedarf und Nutzung geändert haben.
 
*2007 dauerten die aus den öffentlichen Sprechzellen in Österreich geführten Telefonate insgesamt noch 90,3 Millionen Minuten.
 
*2007 dauerten die aus den öffentlichen Sprechzellen in Österreich geführten Telefonate insgesamt noch 90,3 Millionen Minuten.
 
*2012 waren es nur mehr 13,5 Millionen Minuten (-85 %). Darin enthalten sind 206.000 Minuten Notrufe, 2,4 Millionen Minuten Auslandstelefonate und 2,3 Millionen Minuten in mobile Netze.
 
*2012 waren es nur mehr 13,5 Millionen Minuten (-85 %). Darin enthalten sind 206.000 Minuten Notrufe, 2,4 Millionen Minuten Auslandstelefonate und 2,3 Millionen Minuten in mobile Netze.
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==Die mittelfristige Zukunft der öffentlichen Sprechstellen==
 
==Die mittelfristige Zukunft der öffentlichen Sprechstellen==
 
Das Infrastrukturministerium hat 2016 einen Entwurf zur Änderung der Universaldienstverordnung vorgelegt. Damit  soll die Zahl der Sprechstellen neu geregelt, sprich die angeblich noch vorhandene Anzahl an öffentlichen Sprechstellen (= 14.000) radikal reduziert werden. Zukünftig stünde gemäß diesem Entwurf in Gemeinden mit bis zu 1500 Einwohnern (EW) ein Münzautomat zur Verfügung, bei bis zu 3000 EW müsste ein zweiter Automat an einem anderen Standort gegeben sein. In einer Stadt wie Krems mit 23.898 EW würde sich demnach die Anzahl der hier derzeit noch gegebenen 42 Münzautomaten auf acht reduzieren. Von den angeblich in Österreich derzeit noch vorhandenen 14.000  öffentlichen Sprechzellen würden 8.000 abmontiert.
 
Das Infrastrukturministerium hat 2016 einen Entwurf zur Änderung der Universaldienstverordnung vorgelegt. Damit  soll die Zahl der Sprechstellen neu geregelt, sprich die angeblich noch vorhandene Anzahl an öffentlichen Sprechstellen (= 14.000) radikal reduziert werden. Zukünftig stünde gemäß diesem Entwurf in Gemeinden mit bis zu 1500 Einwohnern (EW) ein Münzautomat zur Verfügung, bei bis zu 3000 EW müsste ein zweiter Automat an einem anderen Standort gegeben sein. In einer Stadt wie Krems mit 23.898 EW würde sich demnach die Anzahl der hier derzeit noch gegebenen 42 Münzautomaten auf acht reduzieren. Von den angeblich in Österreich derzeit noch vorhandenen 14.000  öffentlichen Sprechzellen würden 8.000 abmontiert.
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