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=== Flexibles Tempolimit ab 2015 ===
 
=== Flexibles Tempolimit ab 2015 ===
 
Die ''Geschwindigkeitsbegrenzung nach dem Immissionsschutzgesetz Luft'' (IG-L) trat am [[4. März]] [[2015]] entgültig in Kraft. Die insgesamt 24 Anzeigentafeln entlang der [[Westautobahn]] zwischen Salzburg-Nord und dem Knoten Salzburg vor dem Walserberg werden nun flexibel auf Tempo 80 oder Tempo 100 gestellt. Gesteuert wird die Anlage nach den Werten einer Luftmessstation bei [[Siezenheim]], die in der Einflugschneise des [[Salzburger Flughafen]]s steht. Diese Maßnahme dient laut [[Landeshauptmann]]stellvertreterin [[Astrid Rössler]], der Initiatorin des Projekts, dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung und sie erwartet eine wesentliche Reduktion der Stickoxidbelastung. Argumentiert wird mit der Darstellung, dass die Stickstoffoxidemissionen stark von der Geschwindigkeit abhängig seien. Zwischen 100 km/h und 80 km/h seien deutliche Unterschiede ersichtlich. Bei Pkw sollten die Emissionen um etwa 15 Prozent, bei den leichten Nutzfahrzeugen sogar um mehr als 28 Prozent sinken.<ref>[http://www.salzburg.com/140461/ Tempo 80 sorgte in Salzburg gleich für Verwirrung]</ref>   
 
Die ''Geschwindigkeitsbegrenzung nach dem Immissionsschutzgesetz Luft'' (IG-L) trat am [[4. März]] [[2015]] entgültig in Kraft. Die insgesamt 24 Anzeigentafeln entlang der [[Westautobahn]] zwischen Salzburg-Nord und dem Knoten Salzburg vor dem Walserberg werden nun flexibel auf Tempo 80 oder Tempo 100 gestellt. Gesteuert wird die Anlage nach den Werten einer Luftmessstation bei [[Siezenheim]], die in der Einflugschneise des [[Salzburger Flughafen]]s steht. Diese Maßnahme dient laut [[Landeshauptmann]]stellvertreterin [[Astrid Rössler]], der Initiatorin des Projekts, dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung und sie erwartet eine wesentliche Reduktion der Stickoxidbelastung. Argumentiert wird mit der Darstellung, dass die Stickstoffoxidemissionen stark von der Geschwindigkeit abhängig seien. Zwischen 100 km/h und 80 km/h seien deutliche Unterschiede ersichtlich. Bei Pkw sollten die Emissionen um etwa 15 Prozent, bei den leichten Nutzfahrzeugen sogar um mehr als 28 Prozent sinken.<ref>[http://www.salzburg.com/140461/ Tempo 80 sorgte in Salzburg gleich für Verwirrung]</ref>   
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== 2016: Flexible Tempolimits auf A1 und A10 zeigen Wirkung ==
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Mitte Juli 2016 gab LH-Stv. Astrid Rössler bekannt, dass die erste vollständige Jahresauswertung die Reduktion des Luftschadstoffes Stickstoffdioxid NO2 um fünf bis sechs Prozent bestätigt. Mit 46 Prozent Schaltzeit der Jahresstunden auf Basis immissionsgesteuerter Schaltung wurden die geforderten Reduktionsziele von 75 Prozent gegenüber einem permanenten Tempolimit erreicht. Dieser Schadstoffrückgang entspricht einer Totalsperre der Autobahn von drei Wochen.
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Am Messpunkt Salzburg A1 konnte der Jahresmittelwert von 50,8 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) im Jahr 2014 auf 48,7 µg/m3 im Jahr 2015 gesenkt werden. Damit war die Messstelle A1 die einzige verkehrsnahe Messstelle mit Schadstoffrückgang.
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Die flexiblen Tempolimits leisten mit Kohlenstoffdioxid (CO2)-Einsparungen im Ausmaß von 698 Tonnen CO2 (A1) und 2&nbsp;627 Tonnen CO2 (A10) einen nennenswerten Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Landes Salzburg, so Rössler.<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=56869 18. Juli 2016]</ref>
    
== Weblinks ==
 
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