| | Im Herbst 2011 hieß es dann zunächst, das Projekt ''Citytunnel'' sei gestorben. Und dies, obwohl erst gerade ein in Auftrag gegebene Studie der Stadt Salzburg um 300.000 Euro fertig gestellt worden war. Diese Studie meinte, der 785 Meter lange Tunnel sei technisch machbar, sinnvoll und für die Stadtentwicklung von zentraler Rolle. Allerdings müsste dazu die [[Karolinenbrücke]] ausgebaut, wahrscheinlich sogar neu gebaut werden und am [[Dr.-Franz-Rehrl-Platz]] entstünde ein gigantischer Kreisverkehr, der den Verkehr des Südportals des Tunnels in den Stadtverkehr integrieren müsste. Staus in der [[Hellbrunner Straße]] sowie in die [[Erzabt-Klotz-Straße]], die 2011 sowieso schon allgegenwärtig sind, müssten durch eine "Umdrehung" des Verkehrs (Hellbrunner Straße stadteinwärts nicht wie bisher zweispurig, sondern nur mehr einspurig, dafür stadtauswärts zweispurig) in den Griff zu bekommen sein. So die Befürworter des Projekts, die Wirtschafts- und die [[Arbeiterkammer]] Salzburgs. | | Im Herbst 2011 hieß es dann zunächst, das Projekt ''Citytunnel'' sei gestorben. Und dies, obwohl erst gerade ein in Auftrag gegebene Studie der Stadt Salzburg um 300.000 Euro fertig gestellt worden war. Diese Studie meinte, der 785 Meter lange Tunnel sei technisch machbar, sinnvoll und für die Stadtentwicklung von zentraler Rolle. Allerdings müsste dazu die [[Karolinenbrücke]] ausgebaut, wahrscheinlich sogar neu gebaut werden und am [[Dr.-Franz-Rehrl-Platz]] entstünde ein gigantischer Kreisverkehr, der den Verkehr des Südportals des Tunnels in den Stadtverkehr integrieren müsste. Staus in der [[Hellbrunner Straße]] sowie in die [[Erzabt-Klotz-Straße]], die 2011 sowieso schon allgegenwärtig sind, müssten durch eine "Umdrehung" des Verkehrs (Hellbrunner Straße stadteinwärts nicht wie bisher zweispurig, sondern nur mehr einspurig, dafür stadtauswärts zweispurig) in den Griff zu bekommen sein. So die Befürworter des Projekts, die Wirtschafts- und die [[Arbeiterkammer]] Salzburgs. |
| − | Aber noch einmal, Anfang 2012, kam der {{PAGENAME}} ins Spiel. Die Stadt Salzburg hatte das Gebiet am geplanten Südportal des Tunnels neben dem [[Unfallkrankenhaus Salzburg]] zur Verbauung ausgeschrieben. Gegen das Siegerprojekt des Architektenbüros Storch, Ehlers & Partner aus Hannover, [[Deutschland]], regte sich jedoch dann Widerstand. Anfang Jänner 2012 hatte dann das [[Land Salzburg]] ein Verfahren in die Wege geleitet, um die Trasse für den {{PAGENAME}} freizuhalten. Damit wäre dann eine Verbauung wie sie die Stadt Salzburg anstrebt, unmöglich. | + | Aber noch einmal, Anfang 2012, kam der {{PAGENAME}} ins Spiel. Die Stadt Salzburg hatte das Gebiet am geplanten Südportal des Tunnels neben dem [[Unfallkrankenhaus Salzburg]] zur Verbauung ausgeschrieben. Gegen das Siegerprojekt des Architektenbüros Storch, Ehlers & Partner aus Hannover, [[Deutschland]], regte sich jedoch dann Widerstand. Anfang Jänner 2012 hatte dann das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] ein Verfahren in die Wege geleitet, um die Trasse für den {{PAGENAME}} freizuhalten. Damit wäre dann eine Verbauung wie sie die Stadt Salzburg anstrebt, unmöglich. |