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*Um 1800 kam die Pflanze auf sumpfigen Wiesen an der Glan, zwischen der [[Stadt Salzburg]] und [[Glanegg]], noch „in Menge“ vor. Das Sammeln war damals sehr beliebt, da die Pflanze gesucht war. Zahlreiche lebende Exemplare wurden beispielsweise an Kaiserin Joséphine (die Gemahlin Napoleon Bonapartes) nach Paris oder an Botaniker in Wien gesandt. Es wurden bereits erste Bedenken geäußert, ob diese Sammelwut nicht bald zur Ausrottung der Pflanze führen könnte.
 
*Um 1800 kam die Pflanze auf sumpfigen Wiesen an der Glan, zwischen der [[Stadt Salzburg]] und [[Glanegg]], noch „in Menge“ vor. Das Sammeln war damals sehr beliebt, da die Pflanze gesucht war. Zahlreiche lebende Exemplare wurden beispielsweise an Kaiserin Joséphine (die Gemahlin Napoleon Bonapartes) nach Paris oder an Botaniker in Wien gesandt. Es wurden bereits erste Bedenken geäußert, ob diese Sammelwut nicht bald zur Ausrottung der Pflanze führen könnte.
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*Durch übermäßiges Sammeln ist die Population bis 1930 fast erloschen. Die Art wurde quasi „wegbotanisiert“.
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*Durch übermäßiges Sammeln ist war Population bis 1930 fast erloschen. Die Art wurde quasi „wegbotanisiert“.
    
*Um den geringen Restbestand zu erhalten, wurden in den 1930er Jahren umfangreiche Schutzmaßnahmen beschlossen. Sowohl die Regulierung der Glan als auch der Bau der Tauernautobahn sollten die letzten Standorte nicht gefährden. Die Flächen mit Karlszepter-Vorkommen wurden von der [[Salzburger Landesregierung]] angepachtet; eine Mahd war frühestens ab Oktober gestattet.
 
*Um den geringen Restbestand zu erhalten, wurden in den 1930er Jahren umfangreiche Schutzmaßnahmen beschlossen. Sowohl die Regulierung der Glan als auch der Bau der Tauernautobahn sollten die letzten Standorte nicht gefährden. Die Flächen mit Karlszepter-Vorkommen wurden von der [[Salzburger Landesregierung]] angepachtet; eine Mahd war frühestens ab Oktober gestattet.
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