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Stöger verlies im Anschluss, aufgrund familiärer Umstände, sowie auf eigenen Wunsch, den Verein. Nach einer entsprechenden Pause lagen zwar Angebote seitens des FC Wacker Innsbruck und SK Sturm Graz vor, die sich jedoch kurz vor der Finalisierung, u.a. durch das damalige „Bosman“-Urteil und der damit verbundenen Umstrukturierung der Vereine zerschlugen. Er kehrte kurz zu seinem Stammverein LSV Salzburg zurück, stieg dort als Trainer in den Herrenbereich ein und reorganisierte die dortige Jugendabteilung im besonderen Ausmaß.  
 
Stöger verlies im Anschluss, aufgrund familiärer Umstände, sowie auf eigenen Wunsch, den Verein. Nach einer entsprechenden Pause lagen zwar Angebote seitens des FC Wacker Innsbruck und SK Sturm Graz vor, die sich jedoch kurz vor der Finalisierung, u.a. durch das damalige „Bosman“-Urteil und der damit verbundenen Umstrukturierung der Vereine zerschlugen. Er kehrte kurz zu seinem Stammverein LSV Salzburg zurück, stieg dort als Trainer in den Herrenbereich ein und reorganisierte die dortige Jugendabteilung im besonderen Ausmaß.  
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Als Trainer und Sportlich Verantwortlicher ab der Saison 1997/98 trainierte er einige Vereine/Mannschaften in Salzburg, in Oberösterreich und im benachbarten Bayern. Zusätzlich betreute/organisierte er in diesem Zeitabschnitt einige Projekte und Auswahlmannschaften. In dieser Zeit war er in Salzburg, bei den Sportverbänden „Union“ und „ASKÖ“ tätig, arbeitete dort im Bereich Fußball mit. Höhepunkte in dieser Phase waren als verantwortlicher Trainer im Jahr 2003, einerseits der Weltmeistertitel mit der ASKÖ-Auswahl (Herrenbereich) in Turin/Italien, der gemeinsam mit Adi Tschaut unter 16 Nationen erreicht werden konnte, andererseits die damit folgende Einladung zur Teilnahme im Jahr darauf (2004), an der CSIT Futsal-WM in Recife/Brasilien, bei der, der sehr gute 8. Platz unter zahlreichen Nationen und Teilnehmern erreicht werden konnte.
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Als Trainer und Sportlich Verantwortlicher ab der Saison 1997/98 trainierte er einige Vereine/Mannschaften in Salzburg, Oberösterreich und im benachbarten Bayern. Zusätzlich betreute/organisierte er in diesem Zeitabschnitt einige Projekte und Auswahlmannschaften. In dieser Zeit war er in Salzburg, bei den Sportverbänden „Union“ und „ASKÖ“ tätig, arbeitete dort im Bereich Fußball mit. Höhepunkte in dieser Phase waren als verantwortlicher Trainer im Jahr 2003, einerseits der Weltmeistertitel mit der ASKÖ-Auswahl (Herrenbereich) in Turin/Italien, der gemeinsam mit Adi Tschaut unter 16 Nationen erreicht werden konnte, andererseits die damit folgende Einladung zur Teilnahme im Jahr darauf (2004), an der CSIT Futsal-WM in Recife/Brasilien, bei der, der sehr gute 8. Platz unter zahlreichen Nationen und Teilnehmern erreicht werden konnte.
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Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen „Gustl“ Gustav Kofler, kam Gerhard Stöger in der Saison 2006/07 zum neu gegründeten SV Austria Salzburg, der damals praktisch bei „NULL“ in der letzten (7.) Leistungsstufe seinen eigenen, selbstständigen Spielbetrieb startete. Stöger war hier nachfolgend in so gut wie allen sportlichen Positionen tätig, sei es als Trainer, Sportdirektor, Vorstand Sport, etc., konnte hier gemeinsam mit dem jeweilig agierenden Vorstand ganz besondere Erfolge verzeichnen. Es gelangen vier (4) Meistertitel in Folge bei der 1. Mannschaft (ebenso bei der 2. Mannschaft/U-21/1b), damit der „Durchmarsch“ bis in die Regionalliga (3. Leistungsstufe). Unter der Führung von Stöger konnte man neben diesen Erfolgen im Erwachsenenbereich, auch die Jugendarbeit entsprechend quantitativ, wie auch qualitativ ausbauen. Waren es zu Beginn, die mindestens vorgeschrieben zwei Jugendmannschaften (ca. 15-20 Kinder), wurden diese in sehr kurzer Zeit bis auf 12 Mannschaften mit insgesamt ca. 200 Nachwuchsspieler/innen unter der Führung von Stöger angehoben, damit verbunden waren auch hier zahlreiche Meistertitel (am Feld und in der Halle).
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Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen „Gustl“ Gustav Kofler, kam Gerhard Stöger in der Saison 2006/07 zum neu gegründeten SV Austria Salzburg, der damals praktisch bei „NULL“ in der letzten (7.) Leistungsstufe seinen eigenen, selbstständigen Spielbetrieb startete. Stöger war hier nachfolgend in so gut wie allen sportlichen Positionen tätig, sei es als Trainer, Sportdirektor, Vorstand Sport, etc., konnte hier gemeinsam mit dem jeweilig agierenden Vorstand ganz besondere Erfolge verzeichnen. Es gelangen vier (4) Meistertitel in Folge bei der 1. Mannschaft (ebenso bei der 2. Mannschaft/U-21/1b), damit der „Durchmarsch“ bis in die Regionalliga (3. Leistungsstufe). Unter der Führung von Stöger konnte man neben diesen Erfolgen im Erwachsenenbereich, auch die Jugendarbeit entsprechend quantitativ, wie auch qualitativ ausbauen. Waren es zu Beginn, die mindestens vorgeschrieben zwei Jugendmannschaften (ca. 15-20 Kinder), wurden diese in sehr kurzer Zeit auf 12 Mannschaften mit insgesamt ca. 200 Nachwuchsspieler/innen angehoben, auch hier konnten zahlreiche Meistertitel am Feld und in der Halle erreicht werden.
    
Nach einigen Saisonen in der Regionalliga West, des damit verbunden, geplanten Verbleibens "zum Durchatmen" bei der 1. Mannschaft (meistens im vorderen Tabellenbereich platziert), gelang neben dem zwischenzeitlichen dreifachen Gewinn des Salzburger Landescups, der Sprung in den Profifußball, bzw. in die 2. Bundesliga („Sky Go-Erste Liga"). Dieser Meistertitel (2014/15) und Aufstieg gelang im 3. Anlauf, den Trainern Klaus Schmidt (Herbst 2014), Jörn Andersen (Frühjahr 2015) unter der sportlichen Leitung von Gerhard Stöger, nach dem Vize-Meistertitel 2012/13, sowie Meistertitel 2013/14 mit der anschließend verlorenen Relegation gegen den "FAC Wien".
 
Nach einigen Saisonen in der Regionalliga West, des damit verbunden, geplanten Verbleibens "zum Durchatmen" bei der 1. Mannschaft (meistens im vorderen Tabellenbereich platziert), gelang neben dem zwischenzeitlichen dreifachen Gewinn des Salzburger Landescups, der Sprung in den Profifußball, bzw. in die 2. Bundesliga („Sky Go-Erste Liga"). Dieser Meistertitel (2014/15) und Aufstieg gelang im 3. Anlauf, den Trainern Klaus Schmidt (Herbst 2014), Jörn Andersen (Frühjahr 2015) unter der sportlichen Leitung von Gerhard Stöger, nach dem Vize-Meistertitel 2012/13, sowie Meistertitel 2013/14 mit der anschließend verlorenen Relegation gegen den "FAC Wien".
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Aufgrund der großen Problematik in Hinsicht Infrastruktur, damit folgend und entstehend auch im wirtschaftlichen Bereich, musste der Verein mit Ende der Herbstsaison 2015 ein Sanierungsverfahren einleiten, dass gleichzeitig den Zwangsabstieg aus der „Sky Go-Ersten Liga“ mit Saisonende 2015/16 bedeutete. Das Sanierungsverfahren konnte am 1. März 2016 positiv abgeschlossen werden, damit verbunden lösten neben dem agierenden Cheftrainer Jörn Andersen, dessen Co-Trainer Alexander Schriebl, auch der Sportdirektor Gerhard Stöger vorzeitig ihre Vereinbarung. Der Verein wird aller Voraussicht in der Saison 2016/17 wieder in der Regionalliga West spielen.
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Aufgrund der großen Problematik in Hinsicht Infrastruktur, damit folgend und entstehend auch im wirtschaftlichen Bereich, musste der Verein mit Ende der Herbstsaison 2015 ein Sanierungsverfahren einleiten, dass gleichzeitig den Zwangsabstieg aus der „Sky Go-Ersten Liga“ mit Saisonende 2015/16 nach sich zog. Das Sanierungsverfahren konnte am 1. März 2016 positiv abgeschlossen werden, damit verbunden lösten neben dem agierenden Cheftrainer Jörn Andersen, dessen Co-Trainer Alexander Schriebl, auch der Sportdirektor Gerhard Stöger vorzeitig ihre Vereinbarung. Der Verein wird aller Voraussicht in der Saison 2016/17 wieder in der Regionalliga West spielen.
    
Die Ära und Tätigkeit von Stöger bei SV Austria Salzburg endete somit nach knapp 10 Jahren (2006 – 2016), sportlich sehr erfolgreich (siehe Titel und Erfolge!) und wird laut persönlicher Angabe im Sportbereich (evt. als Trainer, Sportdirektor, Manager, …) ihre Fortsetzung im In- oder Ausland finden, auch eine selbstständige Tätigkeit wurde kolportiert, bzw. ist nicht ausgeschlossen.
 
Die Ära und Tätigkeit von Stöger bei SV Austria Salzburg endete somit nach knapp 10 Jahren (2006 – 2016), sportlich sehr erfolgreich (siehe Titel und Erfolge!) und wird laut persönlicher Angabe im Sportbereich (evt. als Trainer, Sportdirektor, Manager, …) ihre Fortsetzung im In- oder Ausland finden, auch eine selbstständige Tätigkeit wurde kolportiert, bzw. ist nicht ausgeschlossen.
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== Privat ==
 
== Privat ==
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Gerhard Stöger hat die Tourismusfachschule in Kleßheim absolviert, ist gelernter Tourismus-/Gastronomiekaufmann. Er ist verheiratet mit Gabriele, hat drei Kinder (Nicole (1988), Christian (1997), Veronika (1999) und zwei Enkelkinder (Julian (2010), Fynn-Noel (2015). Sein Sohn Christian spielt aktuell (2016) bei SV Austria Salzburg, seine jüngste Tochter Veronika beim SV Saaldorf.
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Gerhard Stöger hat die Tourismusfachschule in Kleßheim absolviert, ist gelernter Tourismus-/Gastronomiekaufmann. Er ist verheiratet mit Gabriele, hat drei Kinder (Nicole (1988), Christian (1997), Veronika (1999) und zwei Enkelkinder (Julian (2010), Fynn-Noel (2015)). Sein Sohn Christian spielt aktuell (2016) bei SV Austria Salzburg, seine jüngste Tochter Veronika beim SV Saaldorf.
    
Nach seiner beruflicher Tätigkeit im Tourismus, bzw. in der Gastronomie, wechselte er in die Speditionsbranche, von dort zum Salzburger Fußball-Verband, bzw. SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, danach in das ArbeitsMarktService Salzburg, dort war er im Unternehmensservice, bzw. in der Unternehmensberatung bis Ende 2014 tätig. Davor, dazwischen, danach war er immer wieder Haupt-/Nebenberuflich im Sport, insbesondere im Fußball tätig, der auch sein bisheriges Leben prägte. Aufgrund finanzieller Probleme (aufgrund des Stadionumbaus in Salzburg-Maxglan) in der Saison 2015/16 und einem dementsprechenden Sanierungsverfahren, löste er, ebenso wie der damalige Cheftrainer Jörn Andersen, Co-Trainer Alexander Schriebl und einige andere Mitarbeiter, sein Dienstverhältnis bei SV Austria Salzburg im Frühjahr 2016, nachdem das Sanierungsverfahren positiv erledigt werden konnte, vorzeitig auf.
 
Nach seiner beruflicher Tätigkeit im Tourismus, bzw. in der Gastronomie, wechselte er in die Speditionsbranche, von dort zum Salzburger Fußball-Verband, bzw. SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg, danach in das ArbeitsMarktService Salzburg, dort war er im Unternehmensservice, bzw. in der Unternehmensberatung bis Ende 2014 tätig. Davor, dazwischen, danach war er immer wieder Haupt-/Nebenberuflich im Sport, insbesondere im Fußball tätig, der auch sein bisheriges Leben prägte. Aufgrund finanzieller Probleme (aufgrund des Stadionumbaus in Salzburg-Maxglan) in der Saison 2015/16 und einem dementsprechenden Sanierungsverfahren, löste er, ebenso wie der damalige Cheftrainer Jörn Andersen, Co-Trainer Alexander Schriebl und einige andere Mitarbeiter, sein Dienstverhältnis bei SV Austria Salzburg im Frühjahr 2016, nachdem das Sanierungsverfahren positiv erledigt werden konnte, vorzeitig auf.
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