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| − | [[Bild:TC_white.jpg|T.C. Pfeiler|thumb]]'''Prof. T.C. Pfeiler''' (bürgerlich: ''Ewald Pfeiler'') (* [[1. Jänner]] [[1958]] in [[Salzburg]]) gilt seit [[1978]] als Österreichs einziger international bekannter Hammond B3 Jazz-Organist. | + | [[Bild:TC_white.jpg|T.C. Pfeiler|thumb]]Prof. '''T.C. Pfeiler''', bürgerlich ''Ewald Pfeiler'' (* [[1. Jänner]] [[1958]] in [[Salzburg]]) gilt seit [[1978]] als Österreichs einziger international bekannter Hammond B3 Jazz-Organist. |
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| | ==Biografie== | | ==Biografie== |
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| − | T.C. Pfeiler wurde am 1.Jänner 1958 als Ewald Pfeiler in jener österreichischen Stadt geboren, die auch [[1756]] Geburtsstadt von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] war und wo er völlig vergessen wurde, bis sich sein musikalisches Erbe als äußerst Gewinn bringend herausstellte. | + | T.C. Pfeiler wurde am 1. Jänner 1958 als Ewald Pfeiler in jener österreichischen Stadt geboren, die auch [[1756]] Geburtsstadt von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] war und wo er völlig vergessen wurde, bis sich sein musikalisches Erbe als äußerst Gewinn bringend herausstellte. |
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| | Nach einer von den Eltern diktierten kaufmännischen Ausbildung begann für T.C. Pfeiler das Nachholen des Studiums in München, vor allem aber privat beim Pionier der Jazzorgel, Wild Bill Davis (26. November 1918 - 17. August 1995), dessen einziger privater Schüler er war. | | Nach einer von den Eltern diktierten kaufmännischen Ausbildung begann für T.C. Pfeiler das Nachholen des Studiums in München, vor allem aber privat beim Pionier der Jazzorgel, Wild Bill Davis (26. November 1918 - 17. August 1995), dessen einziger privater Schüler er war. |
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| | Am [[18. April]] 1978 kam es bei der ''Internationalen Jazzwoche Burghausen'' zum alles entscheidenden ersten Treffen mit dem "Daddy" aller Jazz-Organisten Wild Bill Davis, der zum Freund, Mentor und zugleich wichtigstem Lehrer zu Beginn von T.C. Pfeilers Karriere wurde. | | Am [[18. April]] 1978 kam es bei der ''Internationalen Jazzwoche Burghausen'' zum alles entscheidenden ersten Treffen mit dem "Daddy" aller Jazz-Organisten Wild Bill Davis, der zum Freund, Mentor und zugleich wichtigstem Lehrer zu Beginn von T.C. Pfeilers Karriere wurde. |
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| − | Wild Bill Davis kam als Nachfolger für den am 27. Juli 1977 viel zu früh verstorbenen Pianisten und Organisten Milt Buckner mit der Lionel Hampton Bigband nach Burghausen. Auf dieser Tour mußte Wild Bill Davis meist auf einer von Hammond Deutschland zur Verfügung gestellten, entsetzlich klingenden Hammond B3000 spielen, welche nach der Tour reif für den Müll war! Diese Orgel war einer der ersten Versuche, den Sound der alten Hammonds auf elektronischem Weg nachzuahmen, welcher gründlich daneben ging. Wild Bill Davis war sehr erfreut darüber, für den Auftritt in Burghausen T.C. Pfeiler´s alte Hammond C3 ausleihen zu können. Das war der Beginn einer einzigartigen Freundschaft zwischen dem Stammvater aller Jazz-Organisten und dem jungen Organisten aus Österreich, welche bis zu Wild Bills Ableben im August 1995 währte. | + | Wild Bill Davis kam als Nachfolger für den am 27. Juli 1977 viel zu früh verstorbenen Pianisten und Organisten Milt Buckner mit der Lionel Hampton Bigband nach Burghausen. Auf dieser Tour musste Wild Bill Davis meist auf einer von Hammond Deutschland zur Verfügung gestellten, entsetzlich klingenden Hammond B3000 spielen, welche nach der Tour reif für den Müll war! Diese Orgel war einer der ersten Versuche, den Sound der alten Hammonds auf elektronischem Weg nachzuahmen, welcher gründlich daneben ging. Wild Bill Davis war sehr erfreut darüber, für den Auftritt in [[Burghausen]] T.C. Pfeiler´s alte Hammond C3 ausleihen zu können. Das war der Beginn einer einzigartigen Freundschaft zwischen dem Stammvater aller Jazz-Organisten und dem jungen Organisten aus Österreich, welche bis zu Wild Bills Ableben im August 1995 währte. |
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| | Lediglich für ein paar Monate am Anfang seiner Karriere als Jazz-Organist musste T.C. Pfeiler als Solist auftreten, was er immer schon äußerst ungern tat. Bereits im Sommer 1978 gründete er sein erstes "regular working trio" in der traditionellen Besetzung Hammond Orgel, Gitarre und Schlagzeug, fallweise erweitert zum Quartett durch einen Saxofonisten. | | Lediglich für ein paar Monate am Anfang seiner Karriere als Jazz-Organist musste T.C. Pfeiler als Solist auftreten, was er immer schon äußerst ungern tat. Bereits im Sommer 1978 gründete er sein erstes "regular working trio" in der traditionellen Besetzung Hammond Orgel, Gitarre und Schlagzeug, fallweise erweitert zum Quartett durch einen Saxofonisten. |
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| | [[1980]] folgte eine Europatournee mit der Lionel Hampton Bigband und Wild Bill Davis für Hammond. Dabei bekam Pfeiler Gelegenheit, immer wieder mit legendären Jazzgrößen zu spielen: Illinois Jacquet, Wallace Davenport, Cat Anderson, Joe Newman, Curtis Fuller oder Arnett Cleophus Cobb saßen damals noch in der Lionel Hampton Bigband oder wurden für spezielle Konzerte hinzugezogen. Nicht umsonst galt die Hampton Bigband seit jeher als Sprungbrett für viele später international bekannt gewordene Musiker und sollte es auch irgendwie für T.C. Pfeiler werden. Hamp und die anderen Musiker riefen ihn schon nach kurzer Zeit nur noch "T.C." in Anlehnung an "The Console" = Hammond Konsolenorgel, da die amerikanischen Musiker seinen eigentlichen Vornamen "Ewald" schwer bis überhaupt nicht aussprechen konnten und nicht zuletzt auch, weil Pfeiler meist in der Nähe seiner alten Hammond Konsolenorgel zu finden war. | | [[1980]] folgte eine Europatournee mit der Lionel Hampton Bigband und Wild Bill Davis für Hammond. Dabei bekam Pfeiler Gelegenheit, immer wieder mit legendären Jazzgrößen zu spielen: Illinois Jacquet, Wallace Davenport, Cat Anderson, Joe Newman, Curtis Fuller oder Arnett Cleophus Cobb saßen damals noch in der Lionel Hampton Bigband oder wurden für spezielle Konzerte hinzugezogen. Nicht umsonst galt die Hampton Bigband seit jeher als Sprungbrett für viele später international bekannt gewordene Musiker und sollte es auch irgendwie für T.C. Pfeiler werden. Hamp und die anderen Musiker riefen ihn schon nach kurzer Zeit nur noch "T.C." in Anlehnung an "The Console" = Hammond Konsolenorgel, da die amerikanischen Musiker seinen eigentlichen Vornamen "Ewald" schwer bis überhaupt nicht aussprechen konnten und nicht zuletzt auch, weil Pfeiler meist in der Nähe seiner alten Hammond Konsolenorgel zu finden war. |
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| − | Mitte der [[1980er]] Jahre mußte T.C. Pfeiler seinen inzwischen auch auf allen Tonträgern ständig verwendeten Künstlernamen auf behördliche Weisung hin in alle privaten Dokumente eintragen lassen, Sonst hätte er diesen nicht mehr weiter verwenden dürfen. | + | Mitte der [[1980er]] Jahre musste T.C. Pfeiler seinen inzwischen auch auf allen Tonträgern ständig verwendeten Künstlernamen auf behördliche Weisung hin in alle privaten Dokumente eintragen lassen, Sonst hätte er diesen nicht mehr weiter verwenden dürfen. |
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| | "T.C. Pfeiler - Hammond B3 Jazz Organist" wurde schnell zu einem untrennbaren Qualitätsbegriff. T.C. Pfeiler wird in den Medien immer wieder als "Hammond Guru" oder "Hammond Urgestein" bezeichnet. Er wurde so zu Österreichs einzigem international bekannten Hammond Jazz-Organisten. | | "T.C. Pfeiler - Hammond B3 Jazz Organist" wurde schnell zu einem untrennbaren Qualitätsbegriff. T.C. Pfeiler wird in den Medien immer wieder als "Hammond Guru" oder "Hammond Urgestein" bezeichnet. Er wurde so zu Österreichs einzigem international bekannten Hammond Jazz-Organisten. |
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| | Am [[10. April]] 2008 wurde T.C. Pfeiler für besondere Verdienste um die Republik Österreich im Bereich Kunst und Kultur (seit 30 Jahren international erfolgreiche Arbeit als Jazz-Organist, sowie über 2.000 Eigenkompositionen) mit dem Berufstitel ''Professor'' ausgezeichnet. | | Am [[10. April]] 2008 wurde T.C. Pfeiler für besondere Verdienste um die Republik Österreich im Bereich Kunst und Kultur (seit 30 Jahren international erfolgreiche Arbeit als Jazz-Organist, sowie über 2.000 Eigenkompositionen) mit dem Berufstitel ''Professor'' ausgezeichnet. |
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| − | Im August 2008 ist er seit 30 Jahren als Hammond Jazz Organist international unterwegs. | + | Im August 2008 war er seit 30 Jahren als Hammond Jazz Organist international unterwegs. |
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| | Jedes T.C. Pfeiler Projekt klingt großartig und sehr eigen. Neben seiner Passion für die originale Hammond Orgel und Jazz ist T.C. Pfeiler seit den frühen 1980er Jahren auch als Spezialist für Oldtimer bekannt und in dieser Szene ebenfalls sehr aktiv. | | Jedes T.C. Pfeiler Projekt klingt großartig und sehr eigen. Neben seiner Passion für die originale Hammond Orgel und Jazz ist T.C. Pfeiler seit den frühen 1980er Jahren auch als Spezialist für Oldtimer bekannt und in dieser Szene ebenfalls sehr aktiv. |