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Oskar Kokoschka schrieb wenig später:<br />  
 
Oskar Kokoschka schrieb wenig später:<br />  
 
„''Mein lieber Herr Dr. Steiner, die längste Zeit drängt es mich schon, Ihnen meinen herzlichsten Dank zu ihrer aufopfernden und künstlerisch so wertvollen Mitarbeit an dem großen Wagnis meiner Schule des Sehens in Salzburg auszusprechen. Niemand hatte mir in den ersten zwei Jahren so helfen können, dass trotz des Widerstandes von mancher Seite, des Unverständnisses der Öffentlichkeit ..... ein so glänzender Erfolg zu verzeichnen ist. Sie sind nicht nur ein Künstler mit tiefem Gefühl sondern auch ein Lehrer, der sich mit Takt die Autorität in dieser bunt zusammengewürfelten Schar bald zu erwerben wusste ....''“.  
 
„''Mein lieber Herr Dr. Steiner, die längste Zeit drängt es mich schon, Ihnen meinen herzlichsten Dank zu ihrer aufopfernden und künstlerisch so wertvollen Mitarbeit an dem großen Wagnis meiner Schule des Sehens in Salzburg auszusprechen. Niemand hatte mir in den ersten zwei Jahren so helfen können, dass trotz des Widerstandes von mancher Seite, des Unverständnisses der Öffentlichkeit ..... ein so glänzender Erfolg zu verzeichnen ist. Sie sind nicht nur ein Künstler mit tiefem Gefühl sondern auch ein Lehrer, der sich mit Takt die Autorität in dieser bunt zusammengewürfelten Schar bald zu erwerben wusste ....''“.  
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Sepp Steiner lebte in der Stadt Salzburg. Im Mai 2008 verstarb er, 93-jährig, in Salzburg.  Seine Urne ist am [[Kommunalfriedhof]] Salzburg beigesetzt.
    
==Künstlerische Tätigkeiten:==
 
==Künstlerische Tätigkeiten:==
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Seine Bilder befinden sich in Sammlungen im In- und Ausland, u. a. im Besitz der Städte Wien und Salzburg, von namhaften internationalen Konzernen und in privaten Sammlungen.
 
Seine Bilder befinden sich in Sammlungen im In- und Ausland, u. a. im Besitz der Städte Wien und Salzburg, von namhaften internationalen Konzernen und in privaten Sammlungen.
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'''Ausstellungen (Auswahl)'''
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== Ausstellungen (Auswahl) ==
 
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München, Städtisches Museum (Gemeinschaftsausstellung) (1937)<br />
München, Städtisches Museum (Gemeinschaftsausstellung) (1937)
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Salzburg, [[Museumspavillon]] des [[Mirabellgarten]]s, Kulturamt der Stadt Salzburg (in Zusammenarbeit mit dem [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Museum Carolino Augusteu]]m), 7.2. -2.3.1975 (anlässlich des 60. Geburtstages des Künstlers)<br />
Salzburg, Museumspavillon des Mirabellgartens, Kulturamt der Stadt Salzburg (in Zusammenarbeit mit dem Museum Carolino Augusteum), 7.2.-2.3.1975 (anlässlich des 60. Geburtstages des Künstlers)
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Kalmar, Schweden, Volvo (15.10.1975 ff.)<br />
Kalmar, Schweden, Volvo (15.10. 1975 ff.)
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Hallein, Borregaard<br />
Hallein, Borregaard
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Zell am See, Kulturamt (18.8.1977 – 15.9.1977)<br />
Zell am See, Kulturamt (18.8.1977 – 15.9.1977)
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Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg (1.2.1982 – 28.2.1982)<br />
Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg (1.2.1982 – 28.2.1982)
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Bad Kleinkirchheim, Kärnten<br />
Bad Kleinkirchheim, Kärnten
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Salzburg, Museumspavillon des Mirabellgartens, Kulturamt der Stadt Salzburg (in Zusammenarbeit mit dem Museum Carolino Augusteum), 28.2.1985 ff.(anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers)<br />
Salzburg, Museumspavillon des Mirabellgartens, Kulturamt der Stadt Salzburg (in Zusammenarbeit mit dem Museum Carolino Augusteum), 28.2.1985 ff.(anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers)
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Salzburg, Iro & Partners mit Plansee Metall AG (18.6.1993 - 31.7.1993)<br />
Salzburg, Iro & Partners mit Plansee Metall AG (18.6.1993- 31.7.1993)
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Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg (23.9. – 29.10.1994)<br />
Gumpoldskirchen, Galerie Margaret Oegg (23.9. – 29.10.1994)
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[[Großgmain]], Galerie im [[Wolf von Schilgen|Schilgenhaus]] (28.9.1997 ff.)<br />
Großgmain, Galerie im Schilgenhaus (28. 9.1997 ff.)
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Europäisches Kulturzentrum Galerie Rolandseck, Remagen, Deutschland (6.4. – 15.6.2003)<br />
Europäisches Kulturzentrum Galerie Rolandseck, Remagen. Deutschland (6.4. – 15.6.2003)
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Bonn, Hardtberg, Rathaus, Kulturamt der Stadt Bonn (18.11.2003 – 24.12.2003)<br />
Bonn / Hardtberg, Rathaus, Kulturamt der Stadt Bonn (18.11.2003 – 24.12.2003)
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Bonn, Theater in der Springmaus (25.5. – 31.7.2003)<br />
Bonn, Theater in der Springmaus (25.5. – 31.7.2003)
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Bonn, Industrie- und Handelskammer (9.9. -31.10.2003) <br />
Bonn, Industrie- und Handelskammer (9.9. -31.10.2003)  
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Geilenkirchen, Deutschland, (Kultur-)Haus Basten (5.6. – 31.7.2004)<br />
Geilenkirchen, Deutschland, (Kultur-)Haus Basten (5.6. – 31.7. 2004)
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Bonn, Colloquium Humanum, 6.10.2004<br />
Bonn, Colloquium Humanum, 6.10. 2004
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Großgmain, Galerie im Schilgenhaus (19.11.2004 ff.)(anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstages des Künstlers)<br />
Großgmain, Galerie im Schilgenhaus (19.11.2004 ff.)(anlässlich des bevorstehenden 90. Geburtstages des Künstlers)
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Salzburg, Raiffeisen-Bank (20.11.2005 – 4.1.2006)<br />
Salzburg, Raiffeisen-Bank (20.11. 2005 – 4.1.2006)
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Design-Museum Nürnberg, mit Galerie Landskron Schneidzik (21.11.2005 – 23. 12.2005)<br />
Design-Museum Nürnberg, mit Galerie Landskron Schneidzik (21.11.2005 – 23. 12.2005)
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Salzburg, Alt-Salzburg (18.4.2007 - 26.2. 2008)<br />
Salzburg, Alt-Salzburg (18.4.2007 bis 26.2. 2008)
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Salzburg-München Bank, München (6.6. – 21.6.2007)<br />
Salzburg-München Bank, München (6.6. – 21.6.2007)
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München, Verband der Bayerischen Wirtschaft, „art meets business“, (18.10. - 21.10.2007)<br />
München, Verband der Bayerischen Wirtschaft, „art meets business“, (18.10.- 21.10.2007)
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Salzburg, Artport, 31.1.2008 – 15.3.2008<br />
Salzburg, Artport, 31. 1. 2008 – 15. 3. 2008
   
Salzburg, Kulturamt der Stadt, "Rückblick - Überblick", Ausstellung anlässlich bevorstehenden 100. Geburtstages, Altes Rathaus, 9. Juni - 11. Juli 2014
 
Salzburg, Kulturamt der Stadt, "Rückblick - Überblick", Ausstellung anlässlich bevorstehenden 100. Geburtstages, Altes Rathaus, 9. Juni - 11. Juli 2014
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==Farbenpsychologie - Institut für Farbenpsychologie und Ökopsychologie==
 
==Farbenpsychologie - Institut für Farbenpsychologie und Ökopsychologie==
 
Oskar Kokoschka hatte Steiner in der zweiten Hälfte der 50er Jahre eingeladen, mit ihm in den USA zu lehren, aber dieser lehnte ab, denn er hatte, aufbauend auf den Farberlebnissen als Wetterflieger die Farbenlehre zur Farbpsychologie und Ökopsychologie ausgebaut (das Institut für Farbenpsychologie wurde 1953 gegründet) und als Konsulent bedeutender internationaler Unternehmen, später als Honorarprofessor für die damals noch neue Fachrichtung Ökopsychologie und angewandte Farbpsychologie an der Universität Salzburg weiter vertieft. Die farbliche Gestaltung von Schulen, Altersheimen, Kindergärten, Brücken und Kraftwerksanlagen, der Salzburger [[Mönchsberggaragen]], Farbgestaltungen (Milieu-, Umwelts- und Arbeitsplatzgestaltungen, "Farbe am Arbeitsplatz") in Spitälern und Fabrikshallen, bahnbrechende Neuerungen im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben auf der [[Tauernautobahn]] (bei der als erster Autobahn Europas farbpsychologische Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit eingesetzt wurden) sowie zahlreicher Tunnels (farbpsychologische Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts") waren Resultat dieser Forschungen. Er gestaltete den Flughafen Klagenfurt, das Farbschema eines Kirchenbezirks, die "K" (Komfort) Waggons der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], das Jugendstrafgefangenenhaus Gerasdorf, die Sparkassen in Salzburg und Wörgl, u.v.m. Er veranstaltete regelmäßig internationale Symposien über Farbe in Verkehr, Werbung, Mode und Wirtschaft, hat aber trotz dieser intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft die künstlerische Seite nie vernachlässigt. Seine Versuche mit polarisiertem Licht - das "Malen mit Licht" - (Colorluxarbeiten) können hier als Brückenschlag gedeutet werden.
 
Oskar Kokoschka hatte Steiner in der zweiten Hälfte der 50er Jahre eingeladen, mit ihm in den USA zu lehren, aber dieser lehnte ab, denn er hatte, aufbauend auf den Farberlebnissen als Wetterflieger die Farbenlehre zur Farbpsychologie und Ökopsychologie ausgebaut (das Institut für Farbenpsychologie wurde 1953 gegründet) und als Konsulent bedeutender internationaler Unternehmen, später als Honorarprofessor für die damals noch neue Fachrichtung Ökopsychologie und angewandte Farbpsychologie an der Universität Salzburg weiter vertieft. Die farbliche Gestaltung von Schulen, Altersheimen, Kindergärten, Brücken und Kraftwerksanlagen, der Salzburger [[Mönchsberggaragen]], Farbgestaltungen (Milieu-, Umwelts- und Arbeitsplatzgestaltungen, "Farbe am Arbeitsplatz") in Spitälern und Fabrikshallen, bahnbrechende Neuerungen im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben auf der [[Tauernautobahn]] (bei der als erster Autobahn Europas farbpsychologische Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit eingesetzt wurden) sowie zahlreicher Tunnels (farbpsychologische Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts") waren Resultat dieser Forschungen. Er gestaltete den Flughafen Klagenfurt, das Farbschema eines Kirchenbezirks, die "K" (Komfort) Waggons der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]], das Jugendstrafgefangenenhaus Gerasdorf, die Sparkassen in Salzburg und Wörgl, u.v.m. Er veranstaltete regelmäßig internationale Symposien über Farbe in Verkehr, Werbung, Mode und Wirtschaft, hat aber trotz dieser intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft die künstlerische Seite nie vernachlässigt. Seine Versuche mit polarisiertem Licht - das "Malen mit Licht" - (Colorluxarbeiten) können hier als Brückenschlag gedeutet werden.
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Sepp Steiner lebte in der Stadt Salzburg. Im Mai 2008 verstarb er, 93-jährig, in Salzburg.  Seine Urne ist am [[Kommunalfriedhof]] Salzburg beigesetzt.
      
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==
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* zwei Mal mit dem Theodor-Körner Preis (1957 und 1959)  
 
* zwei Mal mit dem Theodor-Körner Preis (1957 und 1959)  
 
und sowie anderen hohen Auszeichnungen geehrt.  
 
und sowie anderen hohen Auszeichnungen geehrt.  
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== Bildergalerie ==
 
== Bildergalerie ==

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