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| − | '''Hans Wehr''' (* [[1951]] in Villach, [[Kärnten]]) ist Geschäftsbereichsleiter für Neu- und Ausbauten in der [[ÖBB|ÖBB Bau AG]] und verantwortlich für die Planung des neuen [[Salzburger Hauptbahnhof]]es. | + | '''Hans Wehr''' (* [[1951]] in Villach, [[Kärnten]]) ist Geschäftsbereichsleiter für Neu- und Ausbauten in der [[[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]|[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] Bau AG]] und verantwortlich für die Planung des neuen [[Salzburger Hauptbahnhof]]es. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
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| | ==Vorgestellt== | | ==Vorgestellt== |
| − | Der Umbau des [[Salzburger Hauptbahnhof]]es wurde oft angekündigt und wieder verschoben. [[2008]] erfolgte der Spatenstich. Ein Vater des Projektes war Hans Wehr, Geschäftsbereichsleiter für Neu- und Ausbauten in der ÖBB Bau AG. | + | Der Umbau des [[Salzburger Hauptbahnhof]]es wurde oft angekündigt und wieder verschoben. [[2008]] erfolgte der Spatenstich. Ein Vater des Projektes war Hans Wehr, Geschäftsbereichsleiter für Neu- und Ausbauten in der [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] Bau AG. |
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| | Er begann [[2003]]/[[2004|04]] mit den intensiven Planungen und den Verhandlungen mit dem Denkmalamt. "Die Zeit hat für uns gespielt. Dass beim Umbau die [[S-Bahn]] mitberücksichtigt werden konnte, war es wert, den Zeitverzug in Kauf zu nehmen", sagt Wehr. Jetzt werden 270 Mill. Euro investiert – auch in neue Gleisanlagen. Die Fertigstellung erfolgt Zug um Zug. Feierliche Eröffnung: 2014. | | Er begann [[2003]]/[[2004|04]] mit den intensiven Planungen und den Verhandlungen mit dem Denkmalamt. "Die Zeit hat für uns gespielt. Dass beim Umbau die [[S-Bahn]] mitberücksichtigt werden konnte, war es wert, den Zeitverzug in Kauf zu nehmen", sagt Wehr. Jetzt werden 270 Mill. Euro investiert – auch in neue Gleisanlagen. Die Fertigstellung erfolgt Zug um Zug. Feierliche Eröffnung: 2014. |
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| − | Der Einstieg von Wehr bei den ÖBB erfolgte [[1976]]. Nach zwei Wochen wollte der gebürtige Villacher schon wieder den Hut nehmen. "Damals hat niemand an die ÖBB geglaubt – auch die Mitarbeiter nicht." Dann kam der Einsturz der Wiener Reichsbrücke im August, der auch die Donauuferbahn lahmlegte. Wehr erhielt als "junger Hupfer" (O-Ton) die Aufgabe, die still gelegte Wiener Vorortebahn zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt für den Gütertransport flottzumachen. Damit war das Feuer wieder entfacht, das in der Jugend beim Beobachten von Dampfverschubloks in Villach gelegt worden war. | + | Der Einstieg von Wehr bei den [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] erfolgte [[1976]]. Nach zwei Wochen wollte der gebürtige Villacher schon wieder den Hut nehmen. "Damals hat niemand an die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] geglaubt – auch die Mitarbeiter nicht." Dann kam der Einsturz der Wiener Reichsbrücke im August, der auch die Donauuferbahn lahmlegte. Wehr erhielt als "junger Hupfer" (O-Ton) die Aufgabe, die still gelegte Wiener Vorortebahn zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt für den Gütertransport flottzumachen. Damit war das Feuer wieder entfacht, das in der Jugend beim Beobachten von Dampfverschubloks in Villach gelegt worden war. |
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| − | Ein Gefühl für künftige Anforderungen ist unerlässlich: "Wir müssen 50 bis 100 Jahre vorausdenken", sagt ÖBB-Planer Wehr. Er sei "von Natur aus ein fauler Mensch. Ich tue nichts, von dem ich nicht absolut überzeugt bin." Der Vorteil: Wer selbst von etwas überzeugt sei, finde rasch viele Verbündete und verzettele sich nicht. | + | Ein Gefühl für künftige Anforderungen ist unerlässlich: "Wir müssen 50 bis 100 Jahre vorausdenken", sagt [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-Planer Wehr. Er sei "von Natur aus ein fauler Mensch. Ich tue nichts, von dem ich nicht absolut überzeugt bin." Der Vorteil: Wer selbst von etwas überzeugt sei, finde rasch viele Verbündete und verzettele sich nicht. |
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| | Wehr, der privat kein Auto besitzt, bezeichnet sich als Teamspieler. "Als Einzelkämpfer wäre man hilflos." Als Vorteil für die Kenntnis innerer Abläufe erweist sich das Pendeln zwischen Wien und dem Sommerhaus in Velden. "Da sieht man aus erster Hand, wo Schwachstellen liegen." | | Wehr, der privat kein Auto besitzt, bezeichnet sich als Teamspieler. "Als Einzelkämpfer wäre man hilflos." Als Vorteil für die Kenntnis innerer Abläufe erweist sich das Pendeln zwischen Wien und dem Sommerhaus in Velden. "Da sieht man aus erster Hand, wo Schwachstellen liegen." |