| − | Aus dem kleinen Bergort Embach wurde eine verhältnismäßig große Anzahl von Einwohnern protestantisch und wanderte [[1732]] aus. [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner]] führt das auf den Einfluss des nahen [[Pongau]]s zurück, aus dem sich einige Bauern und Handwerker in Embach ansässig machten. Allen voran der Holzerbergbauer Hans Clingler, der Unterwirt Hans Lodermoser, der Obereggbauer Georg Hundrieser und der Schneidermeister Veit Reinisch. Sie stammten von [[St. Veit im Pongau]], bzw. [[Sankt Johann im Pongau]]. Beim Unterwirt, auch Mayrwirt genannt, wurden in den Jahren [[1731]] und 1732 Versammlungen abgehalten, in denen „Lutherisches Gedankengut“ verbreitet wurde. Der Wirt Hans Lodermoser und der Holzerbergbauer Hans Clingler wurden noch vor der Auswanderung wegen ihrer Agitation eine Zeit lang eingekerkert. Letztlich mussten aus Embach viele Familien das Land verlassen. [[1732]] wanderten insgesamt 110 Erwachsene und 35 Kinder aus. | + | Aus dem kleinen Bergort Embach wurde eine verhältnismäßig große Anzahl von Einwohnern protestantisch und wanderte [[1732]] aus. [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner]] führt das auf den Einfluss des nahen [[Pongau]]s zurück, aus dem sich einige Bauern und Handwerker in Embach ansässig machten. Allen voran der Holzerbergbauer Hans Clingler, der Unterwirt Hans Lodermoser, der Obereggbauer Georg Hundrieser und der Schneidermeister Veit Reinisch. Sie stammten von [[St. Veit im Pongau]], bzw. [[St. Johann im Pongau]]. Beim Unterwirt, auch Mayrwirt genannt, wurden in den Jahren [[1731]] und 1732 Versammlungen abgehalten, in denen „Lutherisches Gedankengut“ verbreitet wurde. Der Wirt Hans Lodermoser und der Holzerbergbauer Hans Clingler wurden noch vor der Auswanderung wegen ihrer Agitation eine Zeit lang eingekerkert. Letztlich mussten aus Embach viele Familien das Land verlassen. [[1732]] wanderten insgesamt 110 Erwachsene und 35 Kinder aus. |