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[[Bild:Leopoldskron.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron und im Hintergrund die [[Festung Hohensalzburg]]]]
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[[bild:schlossleopoldskron.jpg|thumb|300px|Schloss Leopoldskron von der Richterhöhe aus gesehen]]
 
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Das Moor südlich des [[Mönchsberg]]es und des [[Rainberg]]es wurde in stadtnahen Teilen des Riedenburger Moores bereits unter Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] nach [[1598]] teilweise entwässert. Weitere nennenswerte Teile wurden aber erst ab dem [[18. Jahrhundert]] entwässert und danach schrittweise kultiviert. An einem kleineren Fischweiher, der durch den Abbau von Torf entstanden war, ließ Erzbischof Firmian ein Lustschloss für seine Familie errichten. Damals kaufte der Fürsterbischof für sein Adelsgeschlecht (vor allem für seinen Neffen [[Laktanz Firmian]] und dessen Familie) das gesamte Wildmoos schrittweise auf. Daraufhin bürgerte sich nach dem Vornamen des Erzbischofs allmählich der Name Leopoldskroner Moos ein.   
 
Das Moor südlich des [[Mönchsberg]]es und des [[Rainberg]]es wurde in stadtnahen Teilen des Riedenburger Moores bereits unter Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] nach [[1598]] teilweise entwässert. Weitere nennenswerte Teile wurden aber erst ab dem [[18. Jahrhundert]] entwässert und danach schrittweise kultiviert. An einem kleineren Fischweiher, der durch den Abbau von Torf entstanden war, ließ Erzbischof Firmian ein Lustschloss für seine Familie errichten. Damals kaufte der Fürsterbischof für sein Adelsgeschlecht (vor allem für seinen Neffen [[Laktanz Firmian]] und dessen Familie) das gesamte Wildmoos schrittweise auf. Daraufhin bürgerte sich nach dem Vornamen des Erzbischofs allmählich der Name Leopoldskroner Moos ein.   
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Das Leopoldskroner Moos reicht bis zum Fuß des [[Untersberg]]es. Im Moos wurde einst viel [[Torf]] abgebaut und noch immer wird kleinräumig für Kur-Zwecke Torf abgebaut. War zuerst das Moor als ungesund und krankheitserregend in Verruf, wurde nun sein Heilwert erkannt. Heute ist der Landschaftsraum vor allem Wohnvorort und Erholungsraum.  
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Das Leopoldskroner Moos reicht bis zum Fuß des [[Untersberg]]es. Im Moos wurde einst viel [[Torfstechen|Torf]] abgebaut und noch immer wird kleinräumig für Kur-Zwecke Torf abgebaut. War zuerst das Moor als ungesund und krankheitserregend in Verruf, wurde nun sein Heilwert erkannt. Heute ist der Landschaftsraum vor allem Wohnvorort und Erholungsraum.  
    
Das ''Hammerauer Moor'' nördlich der [[Hammerauerstraße]] ist heute Naturschutzgebiet. Auch die verstreut liegenden verschiedenen Moor-Streuwiesen sind naturschutzfachlich sehr wertvoll. Zum Erhalt und zur Sicherung der Moorflächen ist eine ausreichende und gleichbleibende hohe Feuchtigkeit Voraussetzung.
 
Das ''Hammerauer Moor'' nördlich der [[Hammerauerstraße]] ist heute Naturschutzgebiet. Auch die verstreut liegenden verschiedenen Moor-Streuwiesen sind naturschutzfachlich sehr wertvoll. Zum Erhalt und zur Sicherung der Moorflächen ist eine ausreichende und gleichbleibende hohe Feuchtigkeit Voraussetzung.