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| − | [[Datei:Kitzsteinhorn.jpg|thumb|Der Schmiedinger Kees]]
| + | [[Datei:Kitzsteinhorn, vom Maurerkogel, 3. Oktober 2010.jpg|thumb|[[Kitzsteinhorn]] mit Schmiedingerkees, aufgenommen vom [[Maurerkogel]]]] |
| − | [[Datei:Kitzsteinhorn, vom Maurerkogel, 3. Oktober 2010.jpg|thumb|[[Kitzsteinhorn]] mit Schmiedinger Kees, aufgenommen vom [[Maurerkogel]]]] | |
| | [[File:Kitzsteinhorn und Schmiedingerkees.JPG|thumb|Kitzsteinhorn und Schmiedingerkees]] | | [[File:Kitzsteinhorn und Schmiedingerkees.JPG|thumb|Kitzsteinhorn und Schmiedingerkees]] |
| − | Der '''Schmiedinger Kees''' gehört zu den [[Gletscher]]n der [[Glocknergruppe]] im [[Pinzgau]]. | + | Der '''Schmiedingerkees''' gehört zu den [[Gletscher]]n der [[Glocknergruppe]] im [[Pinzgau]]. |
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| | == Lage == | | == Lage == |
| − | Der Schmiedinger Kees befindet an den nördlichen Abhängen des [[Kitzsteinhorn]]s (3 203 [[m ü. A.]]), im Westen begrenzt vom [[Großer Schmiedinger|Großen Schmiedinger]] (2 957 m ü. A.). | + | Der Schmiedingerkees befindet an den nördlichen Abhängen des [[Kitzsteinhorn]]s (3 203 [[m ü. A.]]), im Westen begrenzt vom [[Großer Schmiedinger|Großen Schmiedinger]] (2 957 m ü. A.). |
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| | ==Allgemeines== | | ==Allgemeines== |
| − | Erschlossen ist dieser Gletscher mit den [[Aufstiegshilfen]] zum [[Kitzsteinhorn]] als ganzjähriges [[Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn]]. Östlich des Schmiedinger Kees, getrennt durch eine Flanke des Kitzsteinhorns, befindet sich der der kleine [[Kammerkees]], der aber nicht touristisch genutzt wird. | + | Erschlossen ist dieser Gletscher mit den [[Aufstiegshilfen]] zum [[Kitzsteinhorn]] als ganzjähriges [[Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn]]. Östlich des Schmiedingerkees, getrennt durch eine Flanke des Kitzsteinhorns, befindet sich der der kleine [[Kammerkees]], der aber nicht touristisch genutzt wird. |
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| | ==Daten== | | ==Daten== |
| − | [[1966]] hatte der Schmiedinger Kees bei Messungen eine Ausdehnung von etwa 1,2 mal 1,2 km und eine Höhenlage zwischen 2 500 und 2 900 [[m ü. A.]]. Er gehört damit zu den kleineren Gletschern der [[Ostalpen]]. Zwischen [[2005]] und [[2006]] verlor der Schmiedinger Kees 70,5 m an Gletscherlänge<ref>Quelle [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070406_OTS0068 Presseaussendung]</ref> | + | [[1966]] hatte der Schmiedingerkees bei Messungen eine Ausdehnung von etwa 1,2 mal 1,2 km und eine Höhenlage zwischen 2 500 und 2 900 [[m ü. A.]]. Er gehört damit zu den kleineren Gletschern der [[Ostalpen]]. Zwischen [[2005]] und [[2006]] verlor der Schmiedingerkees 70,5 m an Gletscherlänge<ref>Quelle [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070406_OTS0068 Presseaussendung]</ref> |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Im Sommer [[1915]] begann die Geschichte des Sommerskilaufs auf dem Schmiedinger Kees. Es waren die [[Ski-Pioniere am Kitzsteinhorn]] der k. u. k. Armee, die hier mit der Ausbildung von Alpintruppenteilen begann. | + | Im Sommer [[1915]] begann die Geschichte des Sommerskilaufs auf dem Schmiedingerkees. Es waren die [[Ski-Pioniere am Kitzsteinhorn]] der k. u. k. Armee, die hier mit der Ausbildung von Alpintruppenteilen begann. |
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| | Am [[12. Dezember]] [[1965]] fuhren dann erstmals die Lifte der [[Gletscherbahnen Kaprun AG|Gletscherbahnen Kaprun]] Skifahrer auf das Gletscherskigebiet. Zur Eröffnung war Bundespräsident Franz Jonas angereist. | | Am [[12. Dezember]] [[1965]] fuhren dann erstmals die Lifte der [[Gletscherbahnen Kaprun AG|Gletscherbahnen Kaprun]] Skifahrer auf das Gletscherskigebiet. Zur Eröffnung war Bundespräsident Franz Jonas angereist. |