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, 16:34, 15. Okt. 2007
'''Univ.-Prof. Dr. Michael Schmolke''' (* [[13. Februar]] [[1934]] in Gleiwitz, Oberschlesien) ist emeritierter Vorstand des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der [[Universität Salzburg]] und Mitglied der [[René-Marcic-Preis]] Jury.
==Schmolke und Salzburg==
Schmolke kam [[1973]] als Nachfolger des verstorbenen [[Günter Kieslich]] an das damalige Institut für Publizistik- und Kommunikationstheorie. Unter seiner Führung entwickelte sich das Institut zu einem der profiliertesten im deutschen Sprachraum. Von einstmals 300 Studierenden wuchs es bis auf 1.600 an.
Schmolkes Interesse war breitgefächert, er publizierte zu zahlreichen Themen, solide Quellenarbeit und Reflexionstiefe zeichneten seine Beiträge aus. Großen Anteil an seiner Forschungsarbeit nahmen Arbeiten zur Salzburger Mediengeschichte ein, über 300 Studenten promovierten unter seinen Fittichen unter anderem zu lokalen Themen.
Im Sommersemester [[2002]] verabschiedete sich Schmolke nicht wie andere Professoren mit einer Rede von der Universität, sondern mit einer Vorlesungsreihe. Er gab an, Professoren seien für Studenten da, denen habe er eine echte Abschiedsvorlesung bieten wollen, eben eine, die ein Semester lang dauert und "frisch gemacht ist".
Der über die Grenzen Österreichs hinaus angesehene Publizist erhielt für seine besonderen publizistischen Leistungen vom [[Land Salzburg]] den [[René-Marcic-Preis]] [[2003]] überreicht.
Im September [[2007]] veröffentlichte Schmolke, inzwischen selbst Jury Mitglied des René-Marcic-Preises, den Zwischenbericht einer Untersuchung der den Journalisten [[René Marcic]] vom ''Verdacht der Sympathie mit dem Nationalsozialistischen Regime'' freispricht.
==Quelle==
*Land Salzburg [http://www.salzburg.gv.at/ul200303_46.pdf]
*Salzburger Nachrichten
*OTS [http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20070830_OTS0210]
[[Kategorie:Wissenschafter|Schmolke, Michael]]