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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| | Der Bau wurde [[1562]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] begonnen. [[1590]] unter Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und nochmals [[1648]] unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] erweitert, diente es seit 1562 unter dem Namen ''Kriminalhaus'' am Theatinerplatz als Gefängnis. | | Der Bau wurde [[1562]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] begonnen. [[1590]] unter Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und nochmals [[1648]] unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] erweitert, diente es seit 1562 unter dem Namen ''Kriminalhaus'' am Theatinerplatz als Gefängnis. |
| − | An der Hauptfassade, die in Richtung [[Kaigasse]] ausgerichtet war, befand sich das Lodron'sche Wappen und später eine Tafel, die von König Maximilian I. Joseph von Bayern [[1812]] angebracht wurde. Damals wurde es immer noch als Gefängnis benutzt. Das Gebäude wurde [[1906]]/[[1907]] für den Bau des Justizgebäudes abgerissen. | + | An der Hauptfassade, die in Richtung [[Kaigasse]] ausgerichtet war, befand sich das Lodron'sche Wappen und später eine Tafel, die von König Maximilian I. Joseph von Bayern [[1812]] angebracht wurde. Damals wurde es immer noch als Gefängnis benutzt. Das Gebäude wurde [[1906]]/[[1907]] für den Bau des [[Salzburger Landesgerichtsgebäude]]s abgerissen. |
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| | ==Gegenüber dem Stockhaus== | | ==Gegenüber dem Stockhaus== |
| − | Dem Stockhaus gegenüber befand sich am Theatinerplatz (Kajetanerplatz) nonnbergseitig bis 1704 das [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]], das später zum ''Kalten Brauhaus am Kai'' umgebaut wurde. Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der Stadtrichter und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von [[Salzburg]], Abgeordneter zum [[Landtag]] und Begründer des [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbräus Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]] verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um 1 500 [[Gulden]] an Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]], der darin das [[Kaltenbierhaus]] einrichtete, eines der Salzburger Hofbräuhäuser. | + | Dem Stockhaus gegenüber befand sich am Theatinerplatz (Kajetanerplatz) nonnbergseitig bis 1704 das [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]], das später zum ''[[Kalte Brauhaus|Kalten Brauhaus am Kai]]'' umgebaut wurde. Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der Stadtrichter und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von [[Salzburg]], Abgeordneter zum [[Landtag]] und Begründer des [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbräus Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]] verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um 1 500 [[Gulden]] an Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]], der darin das ''Kalte Brauhaus am Kai'' einrichtete, das eines der Salzburger Hofbräuhäuser war. |
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| | [[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausener Lager (oder auch Ausschank) vom Fürsterzbischof eingerichtet wurde. Die zweite Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'', [[Herwig Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu Kaltenhausen]]</ref> erwähnt eine solche Trennung nicht. Später wurde aus dem Haus die [[Bräuhauskaserne]]. | | [[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausener Lager (oder auch Ausschank) vom Fürsterzbischof eingerichtet wurde. Die zweite Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'', [[Herwig Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu Kaltenhausen]]</ref> erwähnt eine solche Trennung nicht. Später wurde aus dem Haus die [[Bräuhauskaserne]]. |