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| | == Kunstgeschichte == | | == Kunstgeschichte == |
| | Architektonisch interessant ist die auffallend unterschiedliche Gestaltung der beiden Seiten des Tors. | | Architektonisch interessant ist die auffallend unterschiedliche Gestaltung der beiden Seiten des Tors. |
| − | * Von Osten, stadtauswärts, blickt man auf ein schlichtes Torhaus aus drei Geschossen, darin ein hoch gezogenes Rundbogentor, beidseitig flankiert von schlanken, viereckigen Türmen, mit nur einem Rundbogenfenster knapp unterhalb der Dachgiebel. | + | * Von Osten, stadtauswärts, blickt man auf ein schlichtes Torhaus aus drei Geschossen, darin ein hoch gezogenes Rundbogentor, beidseitig flankiert von schlanken, viereckigen Türmen, mit nur einem Rundbogenfenster knapp unterhalb der Dachgiebel. Geschmückt ist die Fassade des Torhauses mit drei barocken Schmuckrahmen, darinnen schon stark verwitterte Bilder, die schwer zuzuordnen sind. |
| − | Geschmückt ist die Fassade des Torhauses mit drei barocken Schmuckrahmen, darinnen schon stark verwitterte Bilder, die schwer zuzuordnen sind. | + | * Von Westen, stadteinwärts, blickt man auf ein einziges Torhaus aus drei Geschossen, in seiner Mitte gelegen ist ein monumentales Rundbogentor (Prunktor). Das Prunktor hat die Gestalt eines römischen Triumphbogens. Die Blockquader sind im Rundbogen aufsteigend regelmäßig vortretend versetzt, ebenso der Schlussstein. Beidseitig flankiert ist der Rundbogen von schlanken, viereckigen Pilastern, ebenso aufsteigend regelmäßig vortretend versetzt. Darüber befindet sich ein mächtiger waagrechter Gesimsbalken, in seiner Mitte angebracht ist das marmorne Wappen von [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. <ref>kunstgeschichtliche Interpretation von [[Benutzer:Xxlstier|Mag. Thomas Schmiedbauer]], gesehen am 14.10.2015</ref> |
| − | * Von Westen, stadteinwärts, blickt man auf ein einziges Torhaus aus drei Geschossen, in seiner Mitte gelegen ist ein monumentales Rundbogentor (Prunktor). Das Prunktor hat die Gestalt eines römischen Triumphbogens. Die Blockquader sind im Rundbogen aufsteigend regelmäßig vortretend versetzt, ebenso der Schlussstein. Beidseitig flankiert ist der Rundbogen von schlanken, viereckigen Pilastern, ebenso aufsteigend regelmäßig vortretend versetzt. Darüber befindet sich ein mächtiger waagrechter Gesimsbalken, in seiner Mitte angebracht ist das marmorne Wappen von [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. ref>kunstgeschichtliche Interpretation von [[Benutzer:Xxlstier|Mag. Thomas Schmiedbauer]], gesehen am 10.12.2015</ref> | |
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| | == Verkehr == | | == Verkehr == |
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| | {{Quelle Franz Martin}} | | {{Quelle Franz Martin}} |
| | {{Quelle Geschichte Salzburg}} | | {{Quelle Geschichte Salzburg}} |
| | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] |