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| | * [[Freilassing]] → siehe dort | | * [[Freilassing]] → siehe dort |
| | * [[Salzburger Hauptbahnhof]] → siehe dort | | * [[Salzburger Hauptbahnhof]] → siehe dort |
| − | * * [[Tiefgarage Salzburger Hauptbahnhof]]
| + | * [[Parkgarage Salzburger Hauptbahnhof]] |
| | * Das Wehr des [[Kraftwerk Rott|Kraftwerks Rott]] → siehe dort | | * Das Wehr des [[Kraftwerk Rott|Kraftwerks Rott]] → siehe dort |
| | * [[Saalachbrücke Rott]] → siehe dort | | * [[Saalachbrücke Rott]] → siehe dort |
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| | Verwendete Quellen: | | Verwendete Quellen: |
| − | * InfoMediaWorx, eine Nachrichten-Medien-Website im Facebook mit Sitz in Freilassing | + | * [[InfoMediaWorx]], eine Nachrichten-Medien-Website im Facebook mit Sitz in Freilassing |
| | * [[Salzburger Nachrichten]] Print-Medium und online<ref>siehe http://www.salzburg.com www.salzburg.com]</ref> | | * [[Salzburger Nachrichten]] Print-Medium und online<ref>siehe http://www.salzburg.com www.salzburg.com]</ref> |
| | * [[Salzburg24]] → siehe dort | | * [[Salzburg24]] → siehe dort |
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| | * ''' 6. November 2015, Freitag''': | | * ''' 6. November 2015, Freitag''': |
| − | : '''Stadt Salzburg''': Nachdem die Tiefgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof mehr als zwei Monate als Notunterkunft für Flüchtlinge gedient hatte, wurde sie heute wieder die [[Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.|Parkgaragen Gesellschaft]] übergeben. Nächste Woche muss das Unternehmen aber alle technischen Einrichtungen kontrollieren, denn beispielsweise die Lüftungsanlage war in den letzten Wochen nahezu pausenlos auf Volllast gelaufen. | + | : '''Stadt Salzburg''': Nachdem die Parkgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof mehr als zwei Monate als Notunterkunft für Flüchtlinge gedient hatte, wurde sie heute wieder der Contipark International Austria GmbH übergeben. Nächste Woche muss das Unternehmen aber alle technischen Einrichtungen kontrollieren, denn beispielsweise die Lüftungsanlage war in den letzten Wochen nahezu pausenlos auf Volllast gelaufen. |
| | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Hauptbahnhof.jpg|thumb|[[6. November]]: Die Flüchtlingssituation in der [[Stadt Salzburg]] hat unerwartete Ausmaße angenommen. Hier ein Situationsbild aus dem [[Hauptbahnhof Salzburg]]]] | | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Hauptbahnhof.jpg|thumb|[[6. November]]: Die Flüchtlingssituation in der [[Stadt Salzburg]] hat unerwartete Ausmaße angenommen. Hier ein Situationsbild aus dem [[Hauptbahnhof Salzburg]]]] |
| | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Autobahnmeisterei Liefering.jpg|thumb|6. November in einem der Zelte bei der ehemaligen [[Autobahnmeisterei Salzburg-Liefering]]]] | | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Autobahnmeisterei Liefering.jpg|thumb|6. November in einem der Zelte bei der ehemaligen [[Autobahnmeisterei Salzburg-Liefering]]]] |
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| | * ''' 31. Oktober 2015, Samstag''': | | * ''' 31. Oktober 2015, Samstag''': |
| | : Wurden in den letzten Tage zwischen 30 und 50 Flüchtlinge pro Stunde von den deutschen Behörden am Grenzüberübergang übernommen, so waren es heute an die 100 Personen pro Stunde. | | : Wurden in den letzten Tage zwischen 30 und 50 Flüchtlinge pro Stunde von den deutschen Behörden am Grenzüberübergang übernommen, so waren es heute an die 100 Personen pro Stunde. |
| − | : In den letzten beiden Wochen wurden neue Standorte für Flüchtlings-Notlager publik. So sollen auf dem Werksgelände des [[Zementwerk Leube GmbH|Zementwerks Leube]] und in [[Kaltenhausen]] entstehen, ein Zelt am Parkplatz des [[Salzburger Freilichtmuseum]]s in [[Großgmain]] steht bereits. Da die Tiefgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof nicht winterfest gemacht werden kann, bauten gestern Soldaten des Österreichischen Bundesheeres ein stabiles Zelt für 220 Personen an der Rückseite des Hauptbahnhofs, an der [[Lastenstraße]], auf. Nachdem in der ehemaligen Straßenmeisterei der Autobahn Salzburg-Mitte ein baufällige Gebäude gesperrt werden musste, wurde ein Zelt für bis zu 520 Personen aufgestellt. Weitere Gebäude sollen für 250 Personen adaptiert werden. | + | : In den letzten beiden Wochen wurden neue Standorte für Flüchtlings-Notlager publik. So sollen auf dem Werksgelände des [[Zementwerk Leube GmbH|Zementwerks Leube]] und in [[Kaltenhausen]] entstehen, ein Zelt am Parkplatz des [[Salzburger Freilichtmuseum]]s in [[Großgmain]] steht bereits. Da die Parkgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof nicht winterfest gemacht werden kann, bauten gestern Soldaten des Österreichischen Bundesheeres ein stabiles Zelt für 220 Personen an der Rückseite des Hauptbahnhofs, an der [[Lastenstraße]], auf. Nachdem in der ehemaligen Straßenmeisterei der Autobahn Salzburg-Mitte ein baufällige Gebäude gesperrt werden musste, wurde ein Zelt für bis zu 520 Personen aufgestellt. Weitere Gebäude sollen für 250 Personen adaptiert werden. |
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| | * ''' 29. Oktober 2015, Donnerstag''': | | * ''' 29. Oktober 2015, Donnerstag''': |
| − | :'''Salzburg''': Am Vormittag brachten sieben Busse aus der Steiermark 400 Flüchtlinge in die alte Autobahnmeisterei in Liefering, wo sich am Abend rund 800 Menschen inkl. rund 100 Asylbewerber, die in Österreich bleiben, aufhielten. An der Grenze warteten rund 300 Flüchtlinge. Die Abfertigung funktioniert ohne Probleme, durchschnittlich werden 50 Personen pro Stunde von den deutschen Behörden übernommen. In der Tiefgarage des Hauptbahnhofes befanden sich rund 700 Migranten. | + | :'''Salzburg''': Am Vormittag brachten sieben Busse aus der Steiermark 400 Flüchtlinge in die alte Autobahnmeisterei in Liefering, wo sich am Abend rund 800 Menschen inkl. rund 100 Asylbewerber, die in Österreich bleiben, aufhielten. An der Grenze warteten rund 300 Flüchtlinge. Die Abfertigung funktioniert ohne Probleme, durchschnittlich werden 50 Personen pro Stunde von den deutschen Behörden übernommen. In der Parkgarage des Hauptbahnhofes befanden sich rund 700 Migranten. |
| | :'''Deutschland''': In Freilassing konnten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag alle Flüchtlinge aus der Notunterkunft Sägewerkstraße mit Hilfe eines Sonderzuges weiterreisen. Donnerstagmittag befanden sich wieder 640 Menschen in der Notunterbringung. 360 wurden am frühen Nachmittag mit einem Sonderzug ins Bundesgebiet weitergeleitet. Zusätzlich kamen noch mehrere Busse aus dem Raum Passau. Noch zwei weitere Sonderzüge vom Bahnhof Freilassing werden heute erwartet, die insgesamt 950 Flüchtlingen in Deutschland weiterbringen sollen. | | :'''Deutschland''': In Freilassing konnten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag alle Flüchtlinge aus der Notunterkunft Sägewerkstraße mit Hilfe eines Sonderzuges weiterreisen. Donnerstagmittag befanden sich wieder 640 Menschen in der Notunterbringung. 360 wurden am frühen Nachmittag mit einem Sonderzug ins Bundesgebiet weitergeleitet. Zusätzlich kamen noch mehrere Busse aus dem Raum Passau. Noch zwei weitere Sonderzüge vom Bahnhof Freilassing werden heute erwartet, die insgesamt 950 Flüchtlingen in Deutschland weiterbringen sollen. |
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| | * '''15. Oktober 2015, Donnerstag''': | | * '''15. Oktober 2015, Donnerstag''': |
| − | : '''Salzburg''': Am Salzburger Hauptbahnhof hatte sich die Lage am späten Donnerstagnachmittag dramatisch zugespitzt. Der Zustrom an Flüchtlingen hielt an, obwohl die drei Notquartiere an der Grenze, in der ehemaligen Autobahnmeisterei Lieferung und der Bahnhofsgarage mit rund 2 000 Flüchtlingen bereits voll ausgelastet waren. Als letzte Notmaßnahme drohte eine Sperre des Bahnverkehrs aus Sicherheitsgründen. Im Bahnhofsbereich hielten sich am Abend um 550 Flüchtlinge auf, viele von ihnen im Freien in der [[Lastenstraße]]. Am Abend zeichnete sich zunächst eine Entlastung durch Sonderzug ab, der 400 Flüchtlinge nach Linz brachte. Doch gleichzeitig kam ein neuer Sonderzug mit mehreren Hundert Flüchtlingen in Salzburg an, die erst gegen Mitternacht in der Tiefgarage untergebracht werden konnten. | + | : '''Salzburg''': Am Salzburger Hauptbahnhof hatte sich die Lage am späten Donnerstagnachmittag dramatisch zugespitzt. Der Zustrom an Flüchtlingen hielt an, obwohl die drei Notquartiere an der Grenze, in der ehemaligen Autobahnmeisterei Lieferung und der Bahnhofsgarage mit rund 2 000 Flüchtlingen bereits voll ausgelastet waren. Als letzte Notmaßnahme drohte eine Sperre des Bahnverkehrs aus Sicherheitsgründen. Im Bahnhofsbereich hielten sich am Abend um 550 Flüchtlinge auf, viele von ihnen im Freien in der [[Lastenstraße]]. Am Abend zeichnete sich zunächst eine Entlastung durch Sonderzug ab, der 400 Flüchtlinge nach Linz brachte. Doch gleichzeitig kam ein neuer Sonderzug mit mehreren Hundert Flüchtlingen in Salzburg an, die erst gegen Mitternacht in der Parkgarage untergebracht werden konnten. |
| | :'''Österreich''': 9 500 Flüchtlinge haben die Nacht auf Donnerstag in Notquartieren in Österreich verbracht, 1 200 weitere befanden sich in der Früh an Sammelstellen. Diese Zahlen nannte der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, Gerry Foitik. Gestern, Mittwoch, seien 7 460 Flüchtlinge nach Österreich gekommen. 3 700 Asylantragsteller hätten sich in Notquartieren befunden. | | :'''Österreich''': 9 500 Flüchtlinge haben die Nacht auf Donnerstag in Notquartieren in Österreich verbracht, 1 200 weitere befanden sich in der Früh an Sammelstellen. Diese Zahlen nannte der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, Gerry Foitik. Gestern, Mittwoch, seien 7 460 Flüchtlinge nach Österreich gekommen. 3 700 Asylantragsteller hätten sich in Notquartieren befunden. |
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| | : '''Salzburg''': Knapp 2 600 Flüchtlinge übernachteten in der Nacht auf Donnerstag in der Stadt Salzburg. Das sind so viele wie noch nie seit Ausbruch der Flüchtlingskrise. Denn am Mittwoch ist nur ein Sonderzug nach Deutschland gefahren. der Grenzübertritt nach Freilassing stockt immer wieder. Donnerstag in der Früh machte sich Verteidigungsminister Klug ein Bild. | | : '''Salzburg''': Knapp 2 600 Flüchtlinge übernachteten in der Nacht auf Donnerstag in der Stadt Salzburg. Das sind so viele wie noch nie seit Ausbruch der Flüchtlingskrise. Denn am Mittwoch ist nur ein Sonderzug nach Deutschland gefahren. der Grenzübertritt nach Freilassing stockt immer wieder. Donnerstag in der Früh machte sich Verteidigungsminister Klug ein Bild. |
| − | : In den Notquartieren um das ehemalige Zollamtsgebäude sollen knapp 350 Menschen übernachtet haben. Im Quartier der ehemaligen Autobahnmeisterei (ABM) sollen 800 Menschen untergebracht gewesen sein, während in der Tiefgarage am Salzburger Hauptbahnhof 500 Menschen geschlafen haben sollen, berichten die Salzburger Nachrichten. Die restlichen Flüchtlinge wurden in weiteren Quartieren der Landeshauptstadt verteilt. | + | : In den Notquartieren um das ehemalige Zollamtsgebäude sollen knapp 350 Menschen übernachtet haben. Im Quartier der ehemaligen Autobahnmeisterei (ABM) sollen 800 Menschen untergebracht gewesen sein, während in der Parkgarage am Salzburger Hauptbahnhof 500 Menschen geschlafen haben sollen, berichten die Salzburger Nachrichten. Die restlichen Flüchtlinge wurden in weiteren Quartieren der Landeshauptstadt verteilt. |
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| | :: '''Ende September - Anfang Oktober 2015''' | | :: '''Ende September - Anfang Oktober 2015''' |
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| | ::''Ab Montag, 28. September, werden keine Sonderzüge mehr mit Flüchtlingen von Salzburg über die Grenze nach Deutschland fahren'' meldete das Facebook der [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt Salzburg]] am Samstagabend, 26. September 2015, um 21:15 Uhr. ''[[Rotes Kreuz]] und [[Caritas]] sprechen schon von einer sich ankündigenden humanitären und sanitären Katastrophe an der Grenze nach Freilassing. Diese droht uns auch am Bahnhof, wenn weitere Züge aus Wien, Graz oder Villach kommen'' sagte Salzburgs [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] in dieser Meldung. Der zuständige Katastrophenschutz des Landes muss im Lauf des morgigen Tages eine Struktur am Grenzübergang nach Freilassing schaffen, wie sie die Stadt am Bahnhof aufgerichtet hat. | | ::''Ab Montag, 28. September, werden keine Sonderzüge mehr mit Flüchtlingen von Salzburg über die Grenze nach Deutschland fahren'' meldete das Facebook der [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt Salzburg]] am Samstagabend, 26. September 2015, um 21:15 Uhr. ''[[Rotes Kreuz]] und [[Caritas]] sprechen schon von einer sich ankündigenden humanitären und sanitären Katastrophe an der Grenze nach Freilassing. Diese droht uns auch am Bahnhof, wenn weitere Züge aus Wien, Graz oder Villach kommen'' sagte Salzburgs [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] in dieser Meldung. Der zuständige Katastrophenschutz des Landes muss im Lauf des morgigen Tages eine Struktur am Grenzübergang nach Freilassing schaffen, wie sie die Stadt am Bahnhof aufgerichtet hat. |
| | :: Laut ÖBB kamen zuletzt immer mehr als 2 000 Personen pro Tag per Zug nach Salzburg. Dank der bisherigen Sonderzüge konnten bis zu 1 200 weiter transportiert werden. Das geht ab Montag nicht mehr. | | :: Laut ÖBB kamen zuletzt immer mehr als 2 000 Personen pro Tag per Zug nach Salzburg. Dank der bisherigen Sonderzüge konnten bis zu 1 200 weiter transportiert werden. Das geht ab Montag nicht mehr. |
| − | : '''Salzburg''': Etwa 1 000 Flüchtlinge hielten sich heute wieder am Salzburger Hauptbahnhof auf; am Vormittag fuhr ein Sonderzug mit rund 450 Menschen in Richtung Düsseldorf, ein zweiter soll am Nachmittag weitere 450 Personen aus Salzburg mit Zwischenstopp in Freilassing in eine Erstaufnahmeeinrichtung in Deutschland bringen; abends war die Tiefgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof mit 700 Personen voll, zusätzlich hielten sich 320 am Bahnhofsgelände auf und 110 werden noch in der Nacht erwartet. Ein Sonderzug soll gegen 23 Uhr noch 300 Flüchtlinge nach Deutschland bringen. | + | : '''Salzburg''': Etwa 1 000 Flüchtlinge hielten sich heute wieder am Salzburger Hauptbahnhof auf; am Vormittag fuhr ein Sonderzug mit rund 450 Menschen in Richtung Düsseldorf, ein zweiter soll am Nachmittag weitere 450 Personen aus Salzburg mit Zwischenstopp in Freilassing in eine Erstaufnahmeeinrichtung in Deutschland bringen; abends war die Parkgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof mit 700 Personen voll, zusätzlich hielten sich 320 am Bahnhofsgelände auf und 110 werden noch in der Nacht erwartet. Ein Sonderzug soll gegen 23 Uhr noch 300 Flüchtlinge nach Deutschland bringen. |
| | : '''Grenze Freilassing''': Der Pensionist Karl Heinz Müller hat das System der Sektoren beim Warten eingeführt. Alle Flüchtlinge werden einem 5 Meter langem Stück der Brücke zugewiesen, das heißt Frauen und Kinder können in der Nacht oder bei Regen ihren Platz verlassen, ohne sich wieder hinten anstellen zu müssen. Müller hat zahlreiche Helfer, unter anderem einen Syrer, der seit Jahren 16 Jahren in Deutschland ist und heute extra aus Leipzig gekommen ist um hier an der Grenze zu helfen. Um 21 Uhr warteten rund 800 Flüchtlinge an der Saalachbrücke. | | : '''Grenze Freilassing''': Der Pensionist Karl Heinz Müller hat das System der Sektoren beim Warten eingeführt. Alle Flüchtlinge werden einem 5 Meter langem Stück der Brücke zugewiesen, das heißt Frauen und Kinder können in der Nacht oder bei Regen ihren Platz verlassen, ohne sich wieder hinten anstellen zu müssen. Müller hat zahlreiche Helfer, unter anderem einen Syrer, der seit Jahren 16 Jahren in Deutschland ist und heute extra aus Leipzig gekommen ist um hier an der Grenze zu helfen. Um 21 Uhr warteten rund 800 Flüchtlinge an der Saalachbrücke. |
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| | * '''23. September, Mittwoch''': | | * '''23. September, Mittwoch''': |
| | {{#ev:youtube|dEf1HkLrSqw|280|right|23. September: Trotz Kälte und Regen warten die Menschen an der Grenze }} | | {{#ev:youtube|dEf1HkLrSqw|280|right|23. September: Trotz Kälte und Regen warten die Menschen an der Grenze }} |
| − | : '''Salzburg''': Am Mittwoch sind rund 2 100 Menschen in der Mozartstadt angekommen, etwa 1 500 schafften an diesem Tag auch die gewünschte Einreise in das benachbarte Bayern. Vor allem am Hauptbahnhof spitzt sich die Lage zu, die Nacht auf Donnerstag haben rund 1 300 Personen hier verbracht. Ein Sonderzug mit rund 450 Personen direkt nach Deutschland bringt am Nachmittag eine Entlastung, die Tiefgarage am Salzburger Hauptbahnhof ist mit etwa 450 Menschen ausgelastet. | + | : '''Salzburg''': Am Mittwoch sind rund 2 100 Menschen in der Mozartstadt angekommen, etwa 1 500 schafften an diesem Tag auch die gewünschte Einreise in das benachbarte Bayern. Vor allem am Hauptbahnhof spitzt sich die Lage zu, die Nacht auf Donnerstag haben rund 1 300 Personen hier verbracht. Ein Sonderzug mit rund 450 Personen direkt nach Deutschland bringt am Nachmittag eine Entlastung, die Parkgarage am Salzburger Hauptbahnhof ist mit etwa 450 Menschen ausgelastet. |
| | : '''Grenze Freilassing''': Trotz Regen und bei nur knapp 10° C waren am Vormittag 800 Flüchtlinge an der Grenze zwischen Salzburg und Freilassing. Sie wollen – so kurz vor dem Ziel – die Grenze nicht verlassen. Notunterkünfte werden wenig in Anspruch genommen. | | : '''Grenze Freilassing''': Trotz Regen und bei nur knapp 10° C waren am Vormittag 800 Flüchtlinge an der Grenze zwischen Salzburg und Freilassing. Sie wollen – so kurz vor dem Ziel – die Grenze nicht verlassen. Notunterkünfte werden wenig in Anspruch genommen. |
| | :: Am Dienstag sind geschätzt wieder 3 000 Flüchtlinge in Freilassing angekommen, die Sprecher der zuständigen Bundespolizei in Rosenheim dürfen allerdings keine genauen Zahlen mehr herausgeben sondern verweisen an das Präsidium in Potsdam. Von dort werden plötzlich ganz andere, viel niedrigere Flüchtlingszahlen gemeldet. So seien im gesamten Bereich München inklusive Freilassing und Passau am Dienstag nur 3 324 Personen „unerlaubt eingereist“. | | :: Am Dienstag sind geschätzt wieder 3 000 Flüchtlinge in Freilassing angekommen, die Sprecher der zuständigen Bundespolizei in Rosenheim dürfen allerdings keine genauen Zahlen mehr herausgeben sondern verweisen an das Präsidium in Potsdam. Von dort werden plötzlich ganz andere, viel niedrigere Flüchtlingszahlen gemeldet. So seien im gesamten Bereich München inklusive Freilassing und Passau am Dienstag nur 3 324 Personen „unerlaubt eingereist“. |
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| | * '''21. September, Montag:''' | | * '''21. September, Montag:''' |
| − | : '''Salzburg''': 400 Flüchtlinge hatten die Nacht auf Montag in der Tiefgarage des Salzburger Hauptbahnhofs verbracht. Am frühen Nachmittag befanden sich etwa 460 Flüchtlinge in der Tiefgarage am Salzburger Hauptbahnhof, weitere etwa 100 Personen im ehemaligen Zollamtsgebäude nahe der Grenze. Mit Zügen aus Wien, Villach und Graz kamen bis Abend rund 1 000 weitere Flüchtlinge am Salzburger Hauptbahnhof an. Entlastung brachte ein Sonderzug mit rund 420 Flüchtlingen, der Salzburg gegen 21:00 Uhr in Richtung Deutschland verlassen hatte. | + | : '''Salzburg''': 400 Flüchtlinge hatten die Nacht auf Montag in der Parkgarage des Salzburger Hauptbahnhofs verbracht. Am frühen Nachmittag befanden sich etwa 460 Flüchtlinge in der Parkgarage am Salzburger Hauptbahnhof, weitere etwa 100 Personen im ehemaligen Zollamtsgebäude nahe der Grenze. Mit Zügen aus Wien, Villach und Graz kamen bis Abend rund 1 000 weitere Flüchtlinge am Salzburger Hauptbahnhof an. Entlastung brachte ein Sonderzug mit rund 420 Flüchtlingen, der Salzburg gegen 21:00 Uhr in Richtung Deutschland verlassen hatte. |
| | : '''Grenze Freilassing''': Am frühen Nachmittag warteten rund 150 Flüchtlinge vor der Saalachbrücke Rott am Grenzübergang Saalbrücke nach Freilassing. Am späten Montagnachmittag kamen Hunderte Flüchtlinge am Grenzübergang Saalbrücke Richtung Freilassing nicht mehr weiter. Deutschland hatte wieder einen Einreisestopp für Asylwerber verhängt. Seit den Abendstunden wurden wieder Flüchtlinge in Kleingruppen über die Brücke gelassen. Gegen 21 Uhr befanden sich 500 bis 600 Flüchtlinge an der Saalbrücke an der deutschen Grenze zu Freilassing. dann spitzte sich die Lage drastisch zu: bis zu 1&nbps;200 Flüchtlinge warteten stundenlang an der Saalachbrücke auf die Einreise nach Deutschland. | | : '''Grenze Freilassing''': Am frühen Nachmittag warteten rund 150 Flüchtlinge vor der Saalachbrücke Rott am Grenzübergang Saalbrücke nach Freilassing. Am späten Montagnachmittag kamen Hunderte Flüchtlinge am Grenzübergang Saalbrücke Richtung Freilassing nicht mehr weiter. Deutschland hatte wieder einen Einreisestopp für Asylwerber verhängt. Seit den Abendstunden wurden wieder Flüchtlinge in Kleingruppen über die Brücke gelassen. Gegen 21 Uhr befanden sich 500 bis 600 Flüchtlinge an der Saalbrücke an der deutschen Grenze zu Freilassing. dann spitzte sich die Lage drastisch zu: bis zu 1&nbps;200 Flüchtlinge warteten stundenlang an der Saalachbrücke auf die Einreise nach Deutschland. |
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| | * '''20. September, Sonntag:''' | | * '''20. September, Sonntag:''' |
| − | : '''Salzburg''': Schon zu Mittag wurden rund 600 Flüchtlinge in der Bahnhofsgarage versorgt. In der Tiefgarage waren heute rund 800 bis 900 Personen, teilten Stadt und Land Salzburg am Sonntag kurz nach 17 Uhr nach einer Einsatzbesprechung mit. Das Notquartier am Gelände der ehemaligen Autobahnmeisterei Salzburg-Liefering bei [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte|Salzburg-Mitte]] steht weiterhin bereit. 350 Flüchtlinge wurden im Lauf des Tages bereits in diese Unterkunft gebracht. Diese Menschen machten sich zumeist selbstständig auf den Weg nach Deutschland. | + | : '''Salzburg''': Schon zu Mittag wurden rund 600 Flüchtlinge in der Bahnhofsgarage versorgt. In der Parkgarage waren heute rund 800 bis 900 Personen, teilten Stadt und Land Salzburg am Sonntag kurz nach 17 Uhr nach einer Einsatzbesprechung mit. Das Notquartier am Gelände der ehemaligen Autobahnmeisterei Salzburg-Liefering bei [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte|Salzburg-Mitte]] steht weiterhin bereit. 350 Flüchtlinge wurden im Lauf des Tages bereits in diese Unterkunft gebracht. Diese Menschen machten sich zumeist selbstständig auf den Weg nach Deutschland. |
| | : '''Österreich''': Trotz Stacheldrahts und scharfer Grenzkontrollen in Ungarn, Kroatien und Slowenien hatten am Samstag laut Rotem Kreuz bis zu 13 000 und am Sonntag 10 700 Flüchtlinge Österreich erreicht<ref>Quelle [http://derstandard.at/2000022508172/Fluechtlinge-10-700-Menschen-kamen-Sonntag-ins-Burgenland derstandard.at]</ref>. | | : '''Österreich''': Trotz Stacheldrahts und scharfer Grenzkontrollen in Ungarn, Kroatien und Slowenien hatten am Samstag laut Rotem Kreuz bis zu 13 000 und am Sonntag 10 700 Flüchtlinge Österreich erreicht<ref>Quelle [http://derstandard.at/2000022508172/Fluechtlinge-10-700-Menschen-kamen-Sonntag-ins-Burgenland derstandard.at]</ref>. |
| | : '''Deutschland''': Rund 2 700 Menschen erreichten an dem Tag den Freistaat. | | : '''Deutschland''': Rund 2 700 Menschen erreichten an dem Tag den Freistaat. |
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| | * '''18. September, Freitag:''' | | * '''18. September, Freitag:''' |
| − | : '''Salzburg''': Die Lage hat sich entspannt. Mittags hielten sich noch rund 150 Personen in der Tiefgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof auf, ansonsten herrschte normaler Betrieb am Hauptbahnhof. | + | : '''Salzburg''': Die Lage hat sich entspannt. Mittags hielten sich noch rund 150 Personen in der Parkgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof auf, ansonsten herrschte normaler Betrieb am Hauptbahnhof. |
| | :'''Grenze Freilassing''': Laut deutscher Grenzpolizei passierten in der Nacht auf Freitag 580 Flüchtlinge an der Saalachbrücke Rott den Grenzübergang Saalbrücke | | :'''Grenze Freilassing''': Laut deutscher Grenzpolizei passierten in der Nacht auf Freitag 580 Flüchtlinge an der Saalachbrücke Rott den Grenzübergang Saalbrücke |
| | :'''Deutschland''': Die deutsche Bundespolizei hat an der deutsch-österreichischen Grenze am Donnerstag insgesamt rund 3 700 Flüchtlinge gestoppt. Das waren rund 1000 Menschen weniger als am Mittwoch, jedoch etwas mehr als am Dienstag. Zudem wurden acht Schlepper festgenommen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei Rosenheim in der Nacht zum Freitag mit. | | :'''Deutschland''': Die deutsche Bundespolizei hat an der deutsch-österreichischen Grenze am Donnerstag insgesamt rund 3 700 Flüchtlinge gestoppt. Das waren rund 1000 Menschen weniger als am Mittwoch, jedoch etwas mehr als am Dienstag. Zudem wurden acht Schlepper festgenommen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei Rosenheim in der Nacht zum Freitag mit. |
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| | ::: Am Hauptbahnhof befinden sich derzeit rund 450 Flüchtlinge | | ::: Am Hauptbahnhof befinden sich derzeit rund 450 Flüchtlinge |
| | ::: Für Mütter mit Kindern wurde von der Berufsfeuerwehr ein eigenes Duschzelt beim Hain errichtet | | ::: Für Mütter mit Kindern wurde von der Berufsfeuerwehr ein eigenes Duschzelt beim Hain errichtet |
| − | : '''Salzburg''': Am Vormittag sind noch etwa 400 Menschen in der Tiefgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof untergebracht. 280 weitere Flüchtlinge erreichten per Bahn heute Vormittag den Hauptbahnhof, sie werden in das Notquartier Autobahnmeisterei in [[Liefering]] gebracht. Die Tiefgarage soll in den nächsten Stunden komplett geräumt werden, um sie zu reinigen und bis in die frühen Abendstunden wieder als Behelfsquartier bereit stehen. | + | : '''Salzburg''': Am Vormittag sind noch etwa 400 Menschen in der Parkgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof untergebracht. 280 weitere Flüchtlinge erreichten per Bahn heute Vormittag den Hauptbahnhof, sie werden in das Notquartier Autobahnmeisterei in [[Liefering]] gebracht. Die Parkgarage soll in den nächsten Stunden komplett geräumt werden, um sie zu reinigen und bis in die frühen Abendstunden wieder als Behelfsquartier bereit stehen. |
| | : Die Zelte für Asylwerber auf dem Areal der Salzburger [[Schwarzenbergkaserne]] in [[Wals-Siezenheim]] werden nun durch 70 Container ersetzt. Die Container sollen noch in dieser Woche angeliefert und in der nächsten Woche aufgestellt werden. | | : Die Zelte für Asylwerber auf dem Areal der Salzburger [[Schwarzenbergkaserne]] in [[Wals-Siezenheim]] werden nun durch 70 Container ersetzt. Die Container sollen noch in dieser Woche angeliefert und in der nächsten Woche aufgestellt werden. |
| | :'''Österreich''': Das [[Rotes Kreuz|Rote Kreuz]] versorgte in 13 Tagen bisher 80 000 Menschen. 80 Notunterkünfte mit bis zu 12 000 Personen täglich wurden betrieben. | | :'''Österreich''': Das [[Rotes Kreuz|Rote Kreuz]] versorgte in 13 Tagen bisher 80 000 Menschen. 80 Notunterkünfte mit bis zu 12 000 Personen täglich wurden betrieben. |
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| | {{#ev:youtube|c_FOLOEEcg0|280|right|16. September: in der Nacht an der Grenze zu Deutschland }} | | {{#ev:youtube|c_FOLOEEcg0|280|right|16. September: in der Nacht an der Grenze zu Deutschland }} |
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| − | : '''Salzburg''': Erneut schliefen am Salzburger Bahnhof mehr als 1 000 Flüchtlinge in der Tiefgarage. Zudem verbrachten rund 400 Flüchtlinge die Nacht in einem bereitgestellten Zug. Am Vormittag meldet die Stadt Salzburg eben in einer Presseaussendung, dass sich sich um 10 Uhr etwa 2 000 Flüchtlinge am Bahnhof aufhalten. Die Deutsche Bahn hat den Bahnverkehr von Salzburg Richtung Bayern eingestellt. Gleichzeitig nimmt der Zustrom mit Taxis, Bussen, Schleusern etc zu. Das Notquartier in der [[Straniakstraße]] in [[Kasern]] wird seitens der Flüchtlinge nicht angenommen, sie hoffen auf Züge Richtung Deutschland und wollen im Bahnhofsbereich bleiben. Ein neuer Not-Stützpunkt in der früheren Autobahnmeisterei in Liefering soll nun den Hauptbahnhof entlasten. Dort stehen 600 Plätze zur Verfügung. Gegen 18 Uhr halten sich wieder rund 800 Flüchtlinge im Salzburger Hauptbahnhof auf. | + | : '''Salzburg''': Erneut schliefen am Salzburger Bahnhof mehr als 1 000 Flüchtlinge in der Parkgarage. Zudem verbrachten rund 400 Flüchtlinge die Nacht in einem bereitgestellten Zug. Am Vormittag meldet die Stadt Salzburg eben in einer Presseaussendung, dass sich sich um 10 Uhr etwa 2 000 Flüchtlinge am Bahnhof aufhalten. Die Deutsche Bahn hat den Bahnverkehr von Salzburg Richtung Bayern eingestellt. Gleichzeitig nimmt der Zustrom mit Taxis, Bussen, Schleusern etc zu. Das Notquartier in der [[Straniakstraße]] in [[Kasern]] wird seitens der Flüchtlinge nicht angenommen, sie hoffen auf Züge Richtung Deutschland und wollen im Bahnhofsbereich bleiben. Ein neuer Not-Stützpunkt in der früheren Autobahnmeisterei in Liefering soll nun den Hauptbahnhof entlasten. Dort stehen 600 Plätze zur Verfügung. Gegen 18 Uhr halten sich wieder rund 800 Flüchtlinge im Salzburger Hauptbahnhof auf. |
| | : Abends werden es dann an die 700 Flüchtlinge, die auf österreichischer Seite und auf der Brücke über die [[Saalach]] an der Grenze zu Freilassing auf ihren Weitertransport in Deutschland warten; | | : Abends werden es dann an die 700 Flüchtlinge, die auf österreichischer Seite und auf der Brücke über die [[Saalach]] an der Grenze zu Freilassing auf ihren Weitertransport in Deutschland warten; |
| | :: Muslime öffnen Salzburger Moscheen für Flüchtlinge | | :: Muslime öffnen Salzburger Moscheen für Flüchtlinge |
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| | * '''13. September, Sonntag:''' | | * '''13. September, Sonntag:''' |
| | {{#ev:youtube|bDiXPWFo7Ek|280|right|13. September: Deutschland schließt Grenzen für Flüchtlinge }} | | {{#ev:youtube|bDiXPWFo7Ek|280|right|13. September: Deutschland schließt Grenzen für Flüchtlinge }} |
| − | : '''Salzburg''': knapp 1 000 Flüchtlinge sind von Sonntag auf Montag im Notquartier in der Salzburger Bahnhoftiefgarage untergebracht. | + | : '''Salzburg''': knapp 1 000 Flüchtlinge sind von Sonntag auf Montag im Notquartier in der Salzburger Bahnhofparkgarage untergebracht. |
| | : '''Österreich''': Insgesamt sind am Sonntag bisher 7 000 Flüchtlingen, von Ungarn kommend, am Wiener Westbahnhof eingetroffen. In Nickelsdorf warteten am Sonntagabend nach Schätzungen der Polizei noch bis zu 2 500 Flüchtlinge auf die Weiterfahrt mit Bussen. Am Sonntag waren 15 000 Migranten nach Österreich eingereist. | | : '''Österreich''': Insgesamt sind am Sonntag bisher 7 000 Flüchtlingen, von Ungarn kommend, am Wiener Westbahnhof eingetroffen. In Nickelsdorf warteten am Sonntagabend nach Schätzungen der Polizei noch bis zu 2 500 Flüchtlinge auf die Weiterfahrt mit Bussen. Am Sonntag waren 15 000 Migranten nach Österreich eingereist. |
| − | : '''Deutschland''': Deutschland führt Grenzkontrollen ein. Kurz nach 21 Uhr begannen die deutschen Behörden mit verschärften Kontrollen an den Grenzen zu Österreich. Die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr von und nach Österreich bis Montagmorgen um 06:00 Uhr eingestellt. Rund 4500 neue Flüchtlinge sind am Sonntag bis zum späten Nachmittag am Münchner Hauptbahnhof angekommen. | + | : '''Deutschland''': Deutschland führt Grenzkontrollen ein. Kurz nach 21 Uhr begannen die deutschen Behörden mit verschärften Kontrollen an den Grenzen zu Österreich. Die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr von und nach Österreich bis Montagmorgen um 06:00 Uhr eingestellt. Rund 4 500 neue Flüchtlinge sind am Sonntag bis zum späten Nachmittag am Münchner Hauptbahnhof angekommen. |
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| | * '''12. September, Samstag:''' | | * '''12. September, Samstag:''' |