Die Arbeiterbewegung reagierte darauf mit der Bildung einer Arbeiterwehr, die "Republikanischer Schutzbund genannt wurde. (1923) Ursprünglich als Schutz für sozialdemokratische Veranstaltungen gedacht, entwickelte er sich immer mehr zu einer Organisation, dessen primäres Ziel die Verteidigung der Errungenschaften der Republik war. Mitbegründer und Obmann war Julius Deutsch, zu seinen Mitarbeitern zählten Theodor Körner (1945–51 Bürgermeister von Wien, 1951–57 Bundespräsident) und der Heeresoffizier Alexander Eifler. Der Schutzbund hatte 1928 ca. 80 000 Mitglieder, vor allen in Wien und den Industriegebieten Nieder- und Oberösterreichs und der Steiermark. | Die Arbeiterbewegung reagierte darauf mit der Bildung einer Arbeiterwehr, die "Republikanischer Schutzbund genannt wurde. (1923) Ursprünglich als Schutz für sozialdemokratische Veranstaltungen gedacht, entwickelte er sich immer mehr zu einer Organisation, dessen primäres Ziel die Verteidigung der Errungenschaften der Republik war. Mitbegründer und Obmann war Julius Deutsch, zu seinen Mitarbeitern zählten Theodor Körner (1945–51 Bürgermeister von Wien, 1951–57 Bundespräsident) und der Heeresoffizier Alexander Eifler. Der Schutzbund hatte 1928 ca. 80 000 Mitglieder, vor allen in Wien und den Industriegebieten Nieder- und Oberösterreichs und der Steiermark. |