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[[Bild:Piogroßgmain.jpg|thumb|Statue des Hl. Pater Pio im ''Pater-Pio-Hain'']]
 
[[Bild:Piogroßgmain.jpg|thumb|Statue des Hl. Pater Pio im ''Pater-Pio-Hain'']]
Die '''{{PAGENAME}}''' ist Wallfahrts- und Pfarrkirche der Gemeinde [[Großgmain]] am westlichen Fuße des [[Untersberg]]s.
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Die '''{{PAGENAME}}''' ist Wallfahrts- und römisch-katholische Pfarrkirche der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Großgmain]] am westlichen Fuße des [[Untersberg]]s.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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[[1807]] wird dann die Kirche zur selbständigen Pfarre erhoben. [[1816]] verliert die Pfarre den Pfarrsprengel [[Bayerisch-Gmain]], der zu [[Bayern]] kommt.  
 
[[1807]] wird dann die Kirche zur selbständigen Pfarre erhoben. [[1816]] verliert die Pfarre den Pfarrsprengel [[Bayerisch-Gmain]], der zu [[Bayern]] kommt.  
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====Wallfahrt====
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===Neubau===
: ''Hauptartikel: [[Wallfahrt Großgmain]]''
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Gleichzeitig begann man mit dem Neubau des heute bekannten Kirchenbaus. Von der ersten alten Kirche blieben nur die Außenmauern erhalten. Aufgrund einer großzügigen Ablassverleihung von [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] von [[1497]] für die Wiedererrichtung der Wallfahrtskirche lässt sich der Neubau ziemlich genau datieren. Zwei Seitenaltäre wurden dann am [[14. Juni]] [[1520]] geweiht.  
Ab dem späten [[15. Jahrhundert]] setzt die Wallfahrt zur Kirche auf der Gmain ein und bleibt bis zum Aufkommen der Wallfahrt zur [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] und [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]] die wichtigste Marienwallfahrt im Land Salzburg.
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====Neubau====
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Gleichzeitig begann man mit dem Neubau des heute bekannten Kirchenbaus. Von der ersten alten Kirche blieben nur die Außenmauern erhalten. Aufgrund einer großzügigen Ablassverleihung von [[Erzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] von [[1497]] für die Wiedererrichtung der Wallfahrtskriche lässt sich der Neubau ziemlich genau datieren. Zwei Seitenaltäre wurden dann am [[14. Juni]] [[1520]] geweiht.  
      
[[1731]] ließ Propst Floridus Penker von San Zeno in Reichenhall die Kirche barockisieren. [[1987]] wurde schließlich die Innenrestaurierung der Neuzeit abgeschlossen.  [[1999]] folgten die restaurierten gotischen Tafeln, die im Altarraum neu geordnet angebracht sind.
 
[[1731]] ließ Propst Floridus Penker von San Zeno in Reichenhall die Kirche barockisieren. [[1987]] wurde schließlich die Innenrestaurierung der Neuzeit abgeschlossen.  [[1999]] folgten die restaurierten gotischen Tafeln, die im Altarraum neu geordnet angebracht sind.
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====Innenausstattung====
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==Innenausstattung==
 
Zentraler Punkt im Innenraum ist der frei stehende Hauptaltar, der [[1739]] vom  [[Waging am See|Waginger]] Tischler [[Johann Georg Langmayr]] geschaffen wurde. In diesem Hauptaltar ist wiederum die gotische Gnadenstatue in [[Steingusstechnik]] das bedeutendste Objekt. An der Kanzel findet man einen [[Predigerarm mit Kruzifix]].
 
Zentraler Punkt im Innenraum ist der frei stehende Hauptaltar, der [[1739]] vom  [[Waging am See|Waginger]] Tischler [[Johann Georg Langmayr]] geschaffen wurde. In diesem Hauptaltar ist wiederum die gotische Gnadenstatue in [[Steingusstechnik]] das bedeutendste Objekt. An der Kanzel findet man einen [[Predigerarm mit Kruzifix]].
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=====Gnadenstatue=====
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===Gnadenstatue===
 
   
Diese 147 cm hohe Madonna stammt aus der Zeit um 1400 und ist die größte in Österreich erhaltene  Steingussmadonna. Massive Übermalungen wurden bei einer Restaurierung [[1965]] entfernt und die alte gotische Fassung im Ockerton kam wieder zum Vorschein.  
 
Diese 147 cm hohe Madonna stammt aus der Zeit um 1400 und ist die größte in Österreich erhaltene  Steingussmadonna. Massive Übermalungen wurden bei einer Restaurierung [[1965]] entfernt und die alte gotische Fassung im Ockerton kam wieder zum Vorschein.  
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Bekannt ist das gotische Tafelbild aus dem Jahr [[1499]], das vom [[Meister aus Großgmain]] stammt.
 
Bekannt ist das gotische Tafelbild aus dem Jahr [[1499]], das vom [[Meister aus Großgmain]] stammt.
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=====Geschichte der Orgel=====
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===Die Orgel===
 
[[Datei:Ludwig Mooser Großgmain 1845.JPG|mini|hochkant|[[Ludwig Mooser]] Orgel 1845]]
 
[[Datei:Ludwig Mooser Großgmain 1845.JPG|mini|hochkant|[[Ludwig Mooser]] Orgel 1845]]
Die erste Orgel in der Gmainer Kirche dürfte Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut worden sein und umfasste sechs Register (Manual mit 45 Tasten, CDEFGA–c<sup>3</sup>): Copel 8', Flöte 4', Oktav 4', Superoktav 2', Zymbel 1' (zweifach), Quint 1<sup>1</sup>/<sub>3</sub>′. Anscheinend wurde diese Orgel einmal durch einen ''Wetterstraich'' […] ''ruiniert und verdörbt''. Daher entstand [[1670]], in Absprache mit dem ''Hochfürstl. Pflegeverwalter zu [[Schloss Staufeneck|Staufenägg]]'', Michael Kopeindl, der Plan, eine neue zu bauen. Probst Bernhard von [[St. Zeno (Geschichte)|St. Zeno]] musste 1671 allerdings eine andere Entscheidung treffen und [[Christoph Egedacher]] beauftragen, lediglich ein neues Gehäuse anzufertigen und das Instrument um ein 18-Töne-Pedal zu erweitern. Das Pedal erhielt dann zwei Register mit zusammen 36 neuen Pfeifen: Subbass 16' (gedeckt) und Oktavbass 8' (offen). Dieses Instrument wurde mehrere Male verändert und repariert und schließlich 1844 abgerissen.
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Die erste Orgel in der Gmainer Kirche dürfte Anfang des [[17. Jahrhundert]]s gebaut worden sein und umfasste sechs Register (Manual mit 45 Tasten, CDEFGA–c<sup>3</sup>): Copel 8', Flöte 4', Oktav 4', Superoktav 2', Zymbel 1' (zweifach), Quint 1<sup>1</sup>/<sub>3</sub>′. Anscheinend wurde diese Orgel einmal durch einen ''Wetterstraich'' […] ''ruiniert und verdörbt''. Daher entstand [[1670]], in Absprache mit dem ''Hochfürstl. Pflegeverwalter zu [[Schloss Staufeneck|Staufenägg]]'', Michael Kopeindl, der Plan, eine neue zu bauen. Probst Bernhard von [[St. Zeno (Geschichte)|St. Zeno]] musste 1671 allerdings eine andere Entscheidung treffen und [[Christoph Egedacher]] beauftragen, lediglich ein neues Gehäuse anzufertigen und das Instrument um ein 18-Töne-Pedal zu erweitern. Das Pedal erhielt dann zwei Register mit zusammen 36 neuen Pfeifen: Subbass 16' (gedeckt) und Oktavbass 8' (offen). Dieses Instrument wurde mehrere Male verändert und repariert und schließlich 1844 abgerissen.
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=====Mooser-Orgel=====
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====Mooser-Orgel====
1845 errichtete [[Ludwig Mooser]] eine neue zweimanualige Orgel mit 17 Registern, die er aber kurioserweise nicht ganz vollendete und nur 16 Stimmen einsetzte.<ref>''Geschichte der Orgeln in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Großgmain''. In: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg''. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 94–125.</ref> Ab 1999 restaurierte Orgelbaumeister Johann Pieringer dieses Instrument umfassend und ergänzte das seit Anbeginn fehlende Register ''Posaun-Bass 8′''.<ref>Heribert Metzger: ''Die Ludwig-Moser-Orgel zu Großgmain im Land Salzburg – ihre Geschichte, Wiederherstellung und späte Vollendung''. In: ''Ars Organi'', hg. von der Gesellschaft der Orgelfreunde, 56. Jg. (2008), Heft 1, S. 35–37.</ref>
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[[1845]] errichtete [[Ludwig Mooser]] eine neue zweimanualige Orgel mit 17 Registern, die er aber kurioserweise nicht ganz vollendete und nur 16 Stimmen einsetzte.<ref>''Geschichte der Orgeln in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Großgmain''. In: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der [[Erzdiözese Salzburg]]''. Dissertation [[Universität Mozarteum Salzburg]] 2012, S. 94–125.</ref> Ab 1999 restaurierte Orgelbaumeister Johann Pieringer dieses Instrument umfassend und ergänzte das seit Anbeginn fehlende Register ''Posaun-Bass 8′''.<ref>Heribert Metzger: ''Die Ludwig-Moser-Orgel zu Großgmain im Land Salzburg – ihre Geschichte, Wiederherstellung und späte Vollendung''. In: ''Ars Organi'', hg. von der Gesellschaft der Orgelfreunde, 56. Jg. (2008), Heft 1, S. 35–37.</ref>
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* Koppel: II/I, I/P.
 
* Koppel: II/I, I/P.
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==Wallfahrt==
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: ''Hauptartikel: [[Wallfahrt Großgmain]]''
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Ab dem späten [[15. Jahrhundert]] setzt die Wallfahrt zur Kirche auf der Gmain ein und bleibt bis zum Aufkommen der Wallfahrt zur [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] und [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]] die wichtigste Marienwallfahrt im Land Salzburg.
    
==Um die Wallfahrtskirche==
 
==Um die Wallfahrtskirche==
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==Im Zusammenhang mit der Wallfahrtskirche==
 
==Im Zusammenhang mit der Wallfahrtskirche==
* [[Wallfahrt Großgmain]]
   
* [[Großgmainer Marienbruderschaft]]
 
* [[Großgmainer Marienbruderschaft]]
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== Weitere Bilder ==
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=== weitere Bilder ===
 
{{Commonscat|Großgmain - Our Lady church}}
 
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==Quelle==
 
==Quelle==
 
* ''Christliche Kunststätten Österreichs'' Nr. 174, [[Verlag St. Peter]], 1990  
 
* ''Christliche Kunststätten Österreichs'' Nr. 174, [[Verlag St. Peter]], 1990  
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== Fußnoten ==
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<references/>
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[[Kategorie:Kirche|Unserer Lieben Frau, Wallfahrtskirche zu]]
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{{SORTIERUNG: Unserer Lieben Frau, Wallfahrtskirche zu}}
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|Unserer Lieben Frau, Wallfahrtskirche zu]]
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[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Wallfahrtskirche|Unserer Lieben Frau, Wallfahrtskirche zu]]
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[[Kategorie:Großgmain]]
[[Kategorie:Wallfahrt|Unserer Lieben Frau, Wallfahrtskirche zu]]
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[[Kategorie:Sehenswürdigkeit]]
[[Kategorie:Flachgau|Unserer Lieben Frau, Wallfahrtskirche zu]]
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[[Kategorie:Wallfahrtskirche]]
[[Kategorie:Großgmain|Unserer Lieben Frau, Wallfahrtskirche zu]]
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[[Kategorie:Wallfahrt]]
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[[Kategorie:Erzdiözese]]
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[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Weltanschauung]]
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[[Kategorie:Religion]]
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[[Kategorie:Kirche]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
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[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
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[[Kategorie:Kirche (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Kraftort]]