Änderungen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 59: Zeile 59:  
=== Musical 2011: The Sound of Music ===
 
=== Musical 2011: The Sound of Music ===
 
Im  Mai 2012 gab das Salzburger Landestheater bei einem Pressegespräch    bekannt, dass alle 35 Vorstellungen des Musicals [[The Sound of Music  (Musical)|The Sound of Music]] der Saison 2011/2012 zu 100  Prozent  ausverkauft waren  und dem Haus damit den größten  kommerziellen Erfolg  seiner Geschichte bescherten.
 
Im  Mai 2012 gab das Salzburger Landestheater bei einem Pressegespräch    bekannt, dass alle 35 Vorstellungen des Musicals [[The Sound of Music  (Musical)|The Sound of Music]] der Saison 2011/2012 zu 100  Prozent  ausverkauft waren  und dem Haus damit den größten  kommerziellen Erfolg  seiner Geschichte bescherten.
  −
=== Affäre B. ===
  −
Im  Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheater  schwere  Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser hätte ein  SMS mit sexistischem Inhalt an  sie geschickt. B wehrte sich gegen diese  Vorwürfe. Gleichzeitig  wurde bekannt, dass B bereits bei seiner  früheren Arbeitsstelle  [[SALK]] ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt war und  dort das Dienstverhältnis  auflöste<ref>Mitte Juli 2012 lag ein  Schreiben von  Krankenhaus-Chef [[Burkhard van der Vorst]] an  Personallandesrat [[Josef  Eisl|Sepp Eisl]] ([[ÖVP]]) vor. Darin  bestätigt van der Forst, das  LH-Stv. David Brenner über "Spannungen" in  den SALK informiert worden  sei - noch bevor B dort seinen Dienst  quittierte und dafür rund  170.000 Euro erhielt</ref>. Dabei  erhielt B eine Abfertigung  von 170.000 Euro. In der neuerlichen Debatte  am Landestheater bekäme  B bei vorzeitiger Auflösung seines  Dienstvertrages eine Abfertigung  bis zu 392.000  Euro.<ref>{{Quelle SN|12. Juli 2012}}</ref>
  −
  −
Nach Erstellung eines 21 Seiten starken Gutachtens einer Juristin und einer Psychologin erhärteten sich die Vorwürfe gegen B. Die beiden hatten 30 Mitarbeiter des Landestheaters sowie B selbst befragt. Nachdem B bereits am 5. Juli 2012 suspendiert wurde, erfolgte am 16. Juli 2012 durch [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. und Kulturreferenten Mag. [[David  Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B angehört wurde, die Entlassung B. B, für den die Unschuldsvermutung gilt, will  diese  Entlassung vor Gericht bekämpfen. Die Vorwürfe reichten von anzüglichen SMS bis zu Mobbing und schlechter Mitarbeiterführung<ref>{{Quelle SN|17. Juli 2012}}</ref>.
  −
  −
Am zweiten Verhandlungstag im Oktober 2012 einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz (Richter)|Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. Der Kompromissvorschlag: der Angestellte soll nun bis März 2013 sein Gehalte weiterbeziehen, dazu 25.000 Euro Abschlagszahlung erhalten. Er wird vom Dienst freigestellt, er und das Land zahlen jeweils die eigenen Anwaltskosten. Er soll insgesamt rund 100.000 Euro erhalten und seine fristlose Entlassung in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt werden. David Brenner musste dann den Theaterausschuss dazu befragen. Am 29. Oktober 2012 stimmte der Theaterausschuss dieser Lösung zu - B wird 104.000 Euro  Gehaltsfortzahlung und Entschädigung bekommen. B hat jedoch noch nicht zugestimmt<ref>{{Quelle SN|31. Oktober 2012}}</ref>.
      
==Bemerkenswertes==
 
==Bemerkenswertes==