5.941 Bytes hinzugefügt
, 14:53, 26. Sep. 2007
{{Infotabelle Sportverein
| image = [[Bild:Ekzell_eisbären_logo.gif|100px|Logo]]
| kurzname = Die Eisbären
| langname = EK Zell am See
| spitzname = ''Eisbären''
| gegründet = [[1928]]
| stadion = [[Zeller Eishalle]]
| plätze = 3.000
| präsident = [[Otto Witschier]]
| trainer = [[Johan Strömwall]]
| adresse = Steinergasse 3-5<br />5700 Zell am See<br /> Tel: (0 65 42) 73 331
}}
Der '''EK Zell am See - Die Eisbären''' (auch: ''EKZ'' oder ''Zeller Eisbären'') ist ein Eishockeyverein in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse, der Nationalliga.
Er ist der Nachfolgeverein des [[1993]] in Konkurs geschickten EK Zell am See.
== Geschichte ==
=====Gründung=====
Der EK Zell am See wurde [[1928]] von Dr. Erich Schandlbauer, Willi Schandlbauer, Ing. Gross und Otto Hainzl gegründet. [[1929]] trat man dem Österreichischen Eishockeyverband bei. Bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beschränkte sich der Spielbetrieb auf Freundschaftsspiele, da Meisterschaften nur in der Umgebung von Wien ausgespielt wurden.
Nach dem Wiederaufbau des Klubs [[1946]] nahm der EKZ zwischen [[1952]] und [[1955]] in der Liga Mitte-West/B erstmals an einem Meisterschaftsbewerb teil. [[1959]] erkämpfte sich der EKZ unter dem Holländer Robert Zalinge als Spielertrainer in der Liga Mitte-West/B Platz eins, scheiterte aber in den Aufstiegsspielen. Ein Jahr später erging es den Zellern ähnlich. Wieder Meister, aber erneut in der Qualifikation zur Nationalliga A ausgeschieden.
=====Höchste Spielklasse=====
[[1961]] schaffte man mit dem Kanadier Bob Bergeron erstmals den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Zuerst der Prügelknabe der Liga etablierten sich die Zeller als Nationalliga A Teilnehmer bis zu deren Degradierung [[1965]].
Ab [[1966]] war die Nationalliga A nur mehr die zweithöchste Spielklasse. In den beiden folgenden Jahren scheiterte man am Aufstieg in die Bundesliga, nach der Fertigstellung der [[Zeller Kunsteisbahn]] (Einweihung am [[6. Dezember]] [[1967]]) schaffte man [[1968]] aber den Sprung hinauf.
In der Bundesligamannschaft spielten zu dieser Zeit der spätere Internationale [[Michal Herzog]] und Josef Wimmer, sowie der Kanadier David Butchard. Mehr recht als schlecht konnte man sich bis [[1972]] in der Bundesliga halten.
=====16 Jahre Nationalliga=====
Es folgten Jahre in der zweithöchsten Spielklasse, zuerst in der Oberliga, dann in der Oberliga West (Meister, aber in den Aufstiegsspielen am [[HCS]] gescheitert) und schließlich 16 Jahre in der Nationalliga.
Große Erfolge gab es dann in der Ära der Polen Jaskierski und Janiszewski, besonders Jaskierski wurde zum überragenden Spieler (später Spielertrainer) der Zeller in den [[1980er]] Jahren. Im Meisterjahr [[1986]] spielte mit [[Zdenek Vanek]] der Vater des späteren NHL Spielers [[Thomas Vanek]] in Zell. [[1988]] stießen mit [[Manfred Mühllechner]] und [[Gerhard Wimmer]] noch weitere ehemalige Spieler des in Konkurs geschlitterten [[SEC|Salzburger EC]] zur Truppe.
Am [[28. Dezember]] [[1989]] wurde die Kunsteisbahnüberdachung fertiggestellt und damit die [[Zeller Eishalle]] feierlich eröffnet. Zwei Meistertitel folgten, aber erst [[1991]] wagte man den Aufstieg in die Bundesliga. Der Aufstieg war mit der Teilnahme an der neu geschaffenen Alpenliga verbunden.
Unter Trainer Frank Carnevale spielten unter anderem Olympiasieger Mark Johnson und John Miner. Im Jahr darauf wurde die EKZ Gesellschaft gegründet, die beste Bundesligaplatzierung erreicht (Rang 3), aber der Verein in den finanziellen Ruin geführt.
=====Konkurs und Nachfolge=====
Als Nachfolgeverein wurden [[1993]] unter der Leitung von Gottfried Huber die ''Pinzgauer Eisbären'' aus der Taufe gehoben. Ende der [[1990er]] Jahre scheiterte man 3x hintereinander erst im Finale der Nationalliga, wurde also jeweils Vizemeister. Nach dem Konkurs der VEU Feldkirch stiegen die Zeller [[2000]] wieder in die Bundesliga auf. Nach zwei 6. Plätzen folgte [[2002]] der freiwillige Rückzug in die Nationalliga, wo dann wieder die alte Rivalität mit dem [[EC Red Bull Salzburg]] aufleben konnte.
Nach dem bislang letzten Meistertitel [[2005]] scheiterte man in den vergangen beiden Saisonen jeweils im Play-off Halbfinale.
== Vereinsstruktur ==
===== Vereinsvorstand =====
*Präsident: Senator [[Otto Witschier]]
*Obmann-Stellvertreter: Adolf Jahns
*Kassier: Peter Katzlberger
===== Sportliche Abteilung =====
* Sportlicher Leiter: [[Adolf Jahns]]
* Nachwuchsleiter: Peter Mösenlechner
== Spieler und Trainer ==
=====Kader 2007/08=====
'''Tor'''<br />
* 30 [[Markus Seidl]]
* 78 [[Alex Krätschmer]]
'''Verteidiger'''<br />
* 33 [[Marc Brabant]]
* 13 [[Günther D'Ambros]]
* 23 [[Peter Dilsky]]
* 82 [[Markus Hausegger]]
* 4 [[Marcell Wurzer]]
* 20 [[Igor Ivanov]]
'''Stürmer'''<br />
* 17 [[Christoph Bacher]]
* 7 [[Christoph Frank]]
* 31 [[Grigorijs Pantelejevs]]
* 21 [[Florian Kaindl]]
* 95 [[Michael Leimgruber]]
* 12 [[Thomas Schwab]]
* 41 [[Stephan Uhl]]
* 11 [[Philip Wurzer]]
* 25 [[Daniel Nageler]]
* 9 [[Thomas Guggenberger]]
* 19 [[Ralph Schabauer]]
* 39 [[Ryan Foster]]
=====Bekannte Spieler=====
* [[Gerhard Uhl]]
* [[Markus Wehrhan]]
* [[Ryan Foster]]
* [[Igor Apostolidis]]
===== Trainer=====
* [[Johan Strömwall]] seit Mai 2006
== Titel und Erfolge ==
===== Titel =====
*6 x Nationalliga Meister: 1979, 1986, 1990, 1991, 2003, 2005
*1 x Nationalliga B/West Meister: 1961
*1 x Oberliga West Meister: 1975
===== Weitere Erfolge =====
*6 x Vizemeister: 1978, 1980, 1985, 1998, 1999, 2000
*Bundesliga Teilnahme: 1961 bis 1965 (Nationalliga A), 1968 bis 1972, 1991 bis 1993 und 2000 bis 2002
*3. Platz Bundesliga 1993
== Quelle==
*Hockeyarenas.net [http://www.hockeyarenas.net/index.php3?page=4000&lcID=at&tmID=273&arID=463&tmID=273]
* Leo Wodouschek
* Homepage EKZ
== Weblinks ==
{{Homepage|http://www.ekz-dieeisbaeren.at}}
[[Kategorie:Sportverein]]
[[Kategorie:Eishockey]]