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'''Schwarzach im Pongau''' ist eine Marktgemeinde im mittleren [[Salzach]]tal im [[Pongau]] und auch ein wichtiger Bahnknoten.
 
'''Schwarzach im Pongau''' ist eine Marktgemeinde im mittleren [[Salzach]]tal im [[Pongau]] und auch ein wichtiger Bahnknoten.
 
== Geografie ==
 
== Geografie ==
Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau liegt an der Salzach.
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=== Geografische Lage ===  
<!-- === Geografische Lage === -->
   
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
<!-- === Ausdehnung des Stadt-Orts-Gemeindegebiets === -->
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Die Marktgemeinde befindet sich im Westen des [[Pongau]]s im Bereich, in dem die [[Salzach]], von Osten kommend, ihren Lauf nach Norden ändert. Sowohl nördlich als auch südlich des Gemeindezentrum steigen die Berge auf etwa 2&nbsp;000 [[m ü. A.]] Höhe. Das Gemeindezentrum befindet sich nördlich der Salzach, die das Gemeindegebiet in westöstliche Richtung durchfließt.
<!-- === Stadtgliederung === -->
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Berge im Süden u. a. das [[Haßeck]] (2&nbsp;119 m ü. A.), das [[Heukareck]] (2&nbsp;100 m ü. A.), das [[Hochegg]] (2&nbsp;180 m ü. A.) und der [[Austuhl]] (2&nbsp;151 m ü. A.).
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<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
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<!-- === Gemeindegliederung === -->
 
<!-- === Eingemeindungen === -->
 
<!-- === Eingemeindungen === -->
<!-- === Nachbargemeinden === -->
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=== Nachbargemeinden ===  
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Im Nordwesten grenzt die Marktgemeinde an [[Goldegg]], im Norden an [[St. Veit im Pongau]], im Osten an [[St. Johann im Pongau]], im Süden an [[Großarl]] , im Südwesten an [[Dorfgastein]] und im Westen an [[Lend]].
 
<!-- === Geologie === -->
 
<!-- === Geologie === -->
 
<!-- === Klima === -->
 
<!-- === Klima === -->
 
==Geschichte==</noinclude>
 
==Geschichte==</noinclude>
Der heutige Ort Schwarzach im Pongau wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das [[Benediktinerstift Admont]] erhielt 1074 "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Stift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken [[Salzach]]ufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im [[Mittelalter]] genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]].  
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Der heutige Ort Schwarzach im Pongau wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das [[Benediktinerstift Admont]] erhielt [[1074]] "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Benediktinenstift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken [[Salzach]]ufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im [[Mittelalter]] genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]].  
    
[[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
 
[[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
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Für Verdienste im [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen.
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Für Verdienste im [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom [[Bad Gastein|Gasteiner]] Badearzt Dr. [[Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen.
    
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ging Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]] daran, den [[Protestantismus]] im Land Salzburg auszumerzen.  
 
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ging Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]] daran, den [[Protestantismus]] im Land Salzburg auszumerzen.  
In Schwarzach schworen sich [[1731]] die Räte der evangelischen Bauern des Pongaus, ihrer Religion treu zu bleiben und die Befehle des Salzburger Erzbischofs nicht zu befolgen ([[Protestantenvertreibung#Der Salzbund|Salzbund]]). Die Entwicklung gipfelte in der großen [[Protestantenvertreibung]] von 1731/[[1732|32]]. 20.000 [[Salzburger Emigranten|"Exulanten"]] mussten ihres Glaubens wegen Hab und Gut verlassen und auswandern. Für die zurückgebliebenen Bauern ließ Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] ein Missionshaus errichten. In dieser Zeit wurde Schwarzach ein Ort.
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Schwarzach im Pongau ist, obwohl uralter Siedlungsboden, eine junge Gemeinde, die am [[2. Juni]] [[1906]] durch kaiserliches Patent von [[St. Veit im Pongau]] losgelöst und selbstständig wurde. Damit schlug die Geburtsstunde der Gemeinde Schwarzach im Pongau, die im Jahre [[1908]], bereits ein Jahr vor Eröffnung der [[Tauernbahn]], auf Grund der großen Bedeutung zum Markt erhoben wurde. Der ursprüngliche Gemeindename "Schwarzach" wurde im Jahr [[1951]] zu "Schwarzach im Pongau" erweitert<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl.&nbsp;Nr.&nbsp;24/1951.]</ref>
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In Schwarzach schworen sich [[1731]] die Räte der evangelischen Bauern des Pongaus, ihrer Religion treu zu bleiben und die Befehle des Salzburger Erzbischofs nicht zu befolgen, den ([[Protestantenvertreibung#Der Salzbund|Salzbund]]). Die Entwicklung gipfelte in der großen [[Protestantenvertreibung]] von 1731/[[1732|32]]. 20&nbsp;000 [[Salzburger Emigranten|"Exulanten"]] mussten ihres Glaubens wegen Hab und Gut verlassen und auswandern. Für die zurückgebliebenen Bauern ließ Fürstrzbischof Firmian ein Missionshaus errichten. In dieser Zeit wurde Schwarzach ein Ort.
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Schwarzach im Pongau ist, obwohl uralter Siedlungsboden, die am [[2. Juni]] [[1906]] durch kaiserliches Patent von [[St. Veit im Pongau]] losgelöst und selbstständig wurde. Damit schlug die Geburtsstunde der Gemeinde Schwarzach im Pongau, die im Jahre [[1908]], bereits ein Jahr vor Eröffnung der [[Tauernbahn]], auf Grund der großen Bedeutung zum Markt erhoben wurde. Der ursprüngliche Gemeindename "Schwarzach" wurde im Jahr [[1951]] zu "Schwarzach im Pongau" erweitert<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl.&nbsp;Nr.&nbsp;24/1951.]</ref>
    
=== Das Wappen ===
 
=== Das Wappen ===
Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen [[Putzengraben]] − in Anspielung auf den Ortsnamen − symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Graf von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blaue Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus, welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
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Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen [[Putzengraben]] − in Anspielung auf den Ortsnamen − symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Graf von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blaue Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus, welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.<noinclude>
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=== Die Marktgemeinde heute ===
 
=== Die Marktgemeinde heute ===
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Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die [[Katastralgemeinde]] [[Katastralgemeinde Schwarzach I|Schwarzach I]]. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der Tauernbahn wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren [[Salzachtal]]es, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im ''[[Salzburger Raumplanung|regionalen Entwicklungsprogramm]] Pongau'' ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft.
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Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die Katastralgemeinde "[[Schwarzach I]]" und wird im Osten, Norden und Süden von St. Veit und im Westen von der Gemeinde [[Goldegg]] umgeben. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der [[Tauernbahn]] wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren Salzachtales, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im ''[[Salzburger Raumplanung|regionalen Entwicklungsprogramm]] Pongau'' ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft.
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Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und von Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig südlich der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
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Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und von Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
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Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke [[Flusskraftwerk Schwarzach]] und [[Flusskraftwerk Wallnerau]] der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkraftwerke Kaprun]] AG), die Werksanlagen der [[SAG]] und der Firmen [[Color Drack]], Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), [[Transporte Hettegger]], die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma [[Spiluttini]] nach [[St. Johann im Pongau]] ab.
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Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke [[Flusskraftwerk Schwarzach]] und [[Flusskraftwerk Wallnerau]] der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkraftwerke Kaprun]] AG), die Werksanlagen der SAG und der Firmen [[Color Drack]], Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), [[Transporte Hettegger]], die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma [[Spiluttini]] nach [[St. Johann im Pongau]] ab.
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Mit dem [[Bahnhof Schwarzach - St. Veit]] als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
 
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Mit dem Bahnhof Schwarzach als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
      
Die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung Schwarzachs wird mit dem Schwerpunktkrankenhaus verknüpft sein.
 
Die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung Schwarzachs wird mit dem Schwerpunktkrankenhaus verknüpft sein.
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Das Gesundheitswesen sollte jenes Rückgrat der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung Schwarzachs sein, welches der Gesamtwirtschaft den Halt verleiht.
 
Das Gesundheitswesen sollte jenes Rückgrat der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung Schwarzachs sein, welches der Gesamtwirtschaft den Halt verleiht.
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Zur Sicherung einer ausgewogenen Wirtschaftsstruktur strebt die Gemeinde jedoch auch die dynamische Weiterentwickung des produzierenden Gewerbes - und damit die Beibehaltung des günstigen Verhältnisses von Arbeitsplätzen und wohnhaft Beschäftigten an. Derzeit stehen den ca. 600 Auspendlern über 1300 Einpendler gegenüber.
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Zur Sicherung einer ausgewogenen Wirtschaftsstruktur strebt die Gemeinde jedoch auch die dynamische Weiterentwicklung des produzierenden Gewerbes - und damit die Beibehaltung des günstigen Verhältnisses von Arbeitsplätzen und wohnhaft Beschäftigten an. Derzeit stehen den ca. 600 Auspendlern über 1&nbsp;300 Einpendler gegenüber.
    
Vollständig in den Hintergrund tritt die [[Landwirtschaft]]. Es gibt nur fünf private Landwirtschaftsbetriebe, zuzüglich des im Eigentum der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul stehenden Gutes Schernberg.
 
Vollständig in den Hintergrund tritt die [[Landwirtschaft]]. Es gibt nur fünf private Landwirtschaftsbetriebe, zuzüglich des im Eigentum der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul stehenden Gutes Schernberg.
    
===Wohnbau===
 
===Wohnbau===
 
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Mit dem Bau der [[Südtiroler-Siedlung]] "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der [[Schönbergsiedlung (Schwarzach im Pongau)|Schönbergsiedlung]] (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes ([[Medizinalrat-Doktor-Alois-Vogl-Straße (Schwarzach im Pongau)|Medizinalrat-Doktor-Alois-Vogl-Straße]]) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich [[Schulplatz (Schwarzach im Pongau)|Schulplatz]] (Anfang der [[1970er]]-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
Mit dem Bau der [[Südtiroler-Siedlung|Südtirolersiedlung]] "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der [[Schönbergsiedlung (Schwarzach im Pongau)|Schönbergsiedlung]] (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes ([[Medizinalrat-Doktor-Alois-Vogl-Straße (Schwarzach im Pongau)|Medizinalrat-Doktor-Alois-Vogl-Straße]]) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich [[Schulplatz (Schwarzach im Pongau)|Schulplatz]] (Anfang der [[1970er]]-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
      
Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den [[1980er]]- und [[1990er]]-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich [[Salzburgerstraße (Schwarzach im Pongau)|Salzburgerstraße]] (WBG Salzburg und WBG Bergland), [[Neue Heimat (Schwarzach im Pongau)|Neue Heimat]] 21a, Schulplatz 6, [[Wallnerfeld (Schwarzach im Pongau)|Wallnerfeld]] 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie [[Schloß-Schernberg-Straße (Schwarzach im Pongau)|Schloß-Schernberg-Straße]] 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus [[Schönrain (Schwarzach im Pongau)|Schönrain]] und die Reihenhäuser [[Schönbergsiedlung (Schwarzach im Pongau)|Obere Schönbergsiedlung]]. Im Jahr [[2001]] wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr [[2002]] wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertig gestellt. Das Großprojekt "Sanierung Neue Heimat" wurde im Jahr [[2003]] in Angriff genommen.
 
Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den [[1980er]]- und [[1990er]]-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich [[Salzburgerstraße (Schwarzach im Pongau)|Salzburgerstraße]] (WBG Salzburg und WBG Bergland), [[Neue Heimat (Schwarzach im Pongau)|Neue Heimat]] 21a, Schulplatz 6, [[Wallnerfeld (Schwarzach im Pongau)|Wallnerfeld]] 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie [[Schloß-Schernberg-Straße (Schwarzach im Pongau)|Schloß-Schernberg-Straße]] 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus [[Schönrain (Schwarzach im Pongau)|Schönrain]] und die Reihenhäuser [[Schönbergsiedlung (Schwarzach im Pongau)|Obere Schönbergsiedlung]]. Im Jahr [[2001]] wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr [[2002]] wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertig gestellt. Das Großprojekt "Sanierung Neue Heimat" wurde im Jahr [[2003]] in Angriff genommen.
   
<!-- === Religionen === -->
 
<!-- === Religionen === -->
 
=== Bevölkerungsentwicklung ===  
 
=== Bevölkerungsentwicklung ===  
Ein Blick auf die Bevölkerungszahlen zeigt, dass Schwarzach im Pongau im Bundesland Salzburg mit derzeit knapp unter 3600 Einwohnern an 7. Stelle des Pongaues und an 35. Stelle im Land Salzburg rangiert.
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Ein Blick auf die Bevölkerungszahlen zeigt, dass Schwarzach im Pongau im Bundesland Salzburg mit derzeit knapp unter 3&nbsp;600 Einwohnern an 7. Stelle des Pongaues und an 35. Stelle im Land Salzburg rangiert.
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Nach einem stetigen und seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]]s<nowiki></nowiki>ende anhaltend kräftigen Wachstum wurde im Jahr 1971 ein Höchststand von 3788 Einwohnern erreicht, dem bis 1991 ein Absinken um 7,9% auf 3489 Einwohner folgte. Zwischen 1991 und 2012 ist wieder eine leichte Zunahme von ca. 2,2 % festzustellen.
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Nach einem stetigen und seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]]s<nowiki></nowiki>ende anhaltend kräftigen Wachstum wurde im Jahr 1971 ein Höchststand von 3&nbsp;788 Einwohnern erreicht, dem bis 1991 ein Absinken um 7,9% auf 3&nbsp;489 Einwohner folgte. Zwischen 1991 und 2012 ist wieder eine leichte Zunahme von ca. 2,2 % festzustellen.
    
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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=== Bauwerke ===  
 
=== Bauwerke ===  
 
====Rathaus====  
 
====Rathaus====  
Im Jahre [[1970]] konnte das Gasthaus "Löwenwirt" erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab [[1972]] als "Rathaus" Verwendung finden. [[1999]] wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und es wurden Wärmeschutzfenster eingebaut. Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit [[1972]] zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der historischen Salzleckerschützen und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert.
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Im Jahre [[1970]] konnte das [[Gasthaus Löwenwirt|Gasthaus "Löwenwirt"]] erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab [[1972]] als Rathaus Verwendung finden. [[1999]] wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und es wurden Wärmeschutzfenster eingebaut. Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit [[1972]] zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der [[Salzlecker-Schützenkompanie|historischen Salzleckerschützen]] und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert.
    
====Pfarrkirche====
 
====Pfarrkirche====
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=== Sport ===
 
=== Sport ===
 
====Sport- und Freizeiteinrichtungen====
 
====Sport- und Freizeiteinrichtungen====
Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz ([[1946]] gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim ([[1968]]), überdachter Tribüne ([[1979]]), Sportheim ([[1981]], Neubau 2003), solargeheiztem Erlebnisbad (gebaut [[1970]], modernisiert [[1993]]) sowie Sport- und Festhalle ([[1975]]) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45.000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
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Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz ([[1946]] gebaut), acht Tennisplätzen, Fußballheim ([[1968]]), überdachter Tribüne ([[1979]]), Sportheim ([[1981]], Neubau 2003), solargeheiztem Erlebnisbad (gebaut [[1970]], modernisiert [[1993]]) sowie Sport- und Festhalle ([[1975]]) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45&nbsp;000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
    
=== Vereine ===
 
=== Vereine ===
 
Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den nachstehend angeführten Vereinen und Einsatzorganisationen, welche auch seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
 
Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den nachstehend angeführten Vereinen und Einsatzorganisationen, welche auch seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
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[[Salzlecker Trachtenmusikkapelle]]; Salzlecker-Schützenkompanie; Trachtenverein D´Bärnkogla; Freiwillige Feuerwehr; Rotes Kreuz, Wasserrettung, Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln, Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede, Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und Schwarzach-Siedlung; [[Sportfischerverein Schwarzach|Sportfischerverein]]; Plattenwerferverein.
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[[Salzlecker Trachtenmusikkapelle]]; Salzlecker-Schützenkompanie; [[Trachtenverein D'Bärnkogla]]; [[Freiwillige Feuerwehr Schwarzach im Pongau|Freiwillige Feuerwehr]]; Rotes Kreuz, Wasserrettung, Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln, Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede, Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und Schwarzach-Siedlung; [[Sportfischerverein Schwarzach|Sportfischerverein]]; Plattenwerferverein.
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
 
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
   
== Wirtschaft und Infrastruktur ==  
 
== Wirtschaft und Infrastruktur ==  
 
=== Wasserversorgung ===
 
=== Wasserversorgung ===
Das gesamte Gemeindegebiet ist seit [[1903]] durch eine öffentliche Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt derzeit bei ca. 320 000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe 80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes.
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Das gesamte Gemeindegebiet ist seit [[1903]] durch eine öffentliche Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt derzeit bei ca. 320&nbsp;000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe 80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes.
    
Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert.
 
Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert.
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Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit [[1960]] bzw. [[1988]] durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
 
Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit [[1960]] bzw. [[1988]] durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
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Die Gemeinde hat sich bereits [[1975]] dem neu gegründeten [[Reinhalteverband Salzach-Pongau]], dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit [[1985]] sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
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Die Gemeinde hat sich bereits [[1975]] dem neu gegründeten [[Reinhalteverband Salzach-Pongau]], dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit im Pongau]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit [[1985]] sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
    
=== Verkehr ===  
 
=== Verkehr ===  
 
==== Wegenetz ====
 
==== Wegenetz ====
Alle Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße ([[B 311]], [[Pinzgauer Straße]]) wurde [[1961]] neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen. Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine Fußgängerunterführung gebaut werden.  
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Alle Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die Ortsdurchfahrt der [[Pinzgauer Straße]] (B 311), wurde [[1961]] neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen. Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine Fußgängerunterführung gebaut werden.
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Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom [[Hochwasser]] der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde [[1939]] als Holzkonstruktion neu gebaut, [[1956]] beim Bau des [[Flusskraftwerk Schwarzach|Flusskraftwerkes Schwarzach]] verstärkt und saniert, [[1970]] neuerlich adaptiert und schließlich [[1974]] auf Grund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von acht Mio. Schillling (ca. 580.000 Euro) als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr [[2002]] wurde die Brücke erneut saniert.
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Im Gemeindegebiet beginnt die [[Goldegger Landesstraße]] (L 213) nach Goldegg. Durch das Gemeindegebiet verlaufen die [[St. Veiter Landesstraße]] (L 218) sowie die [[Pinzgauer Straße]] (B 311).
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Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom Hochwasser der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde [[1939]] als Holzkonstruktion neu gebaut, [[1956]] beim Bau des [[Flusskraftwerk Schwarzach|Flusskraftwerkes Schwarzach]] verstärkt und saniert, [[1970]] neuerlich adaptiert und schließlich [[1974]] auf Grund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von acht Mio. Schillling (ca. 580.000 Euro) als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr [[2002]] wurde die Brücke erneut saniert.
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* Siehe auch: [[Straßen der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau]]
:Siehe auch: [[Straßen der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau]]
      
==== Ortsumfahrung ====
 
==== Ortsumfahrung ====
Schon seit [[1972]] gab es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr [[1984]] wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister [[Landtagsabgeordneter|LA]] [[Alois Stöllinger]] und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder, den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit [[Landesrat]] [[Volker Winkler]], [[Alfred Denk|Hofrat Dipl.Ing. Alfred Denk]] sowie der Marktgemeinde St.&nbsp;Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am [[20. Juni]] [[1995]] wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen.
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Schon seit [[1972]] gab es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr [[1984]] wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister [[Landtagsabgeordneter|LA]] [[Alois Stöllinger]] und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder, den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit [[Landesrat]] [[Volker Winkler]], Hofrat Dipl.-Ing. [[Alfred Denk]] sowie der Marktgemeinde St.&nbsp;Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am [[20. Juni]] [[1995]] wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen.
    
Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach ([[Schönbergtunnel]] mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
 
Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach ([[Schönbergtunnel]] mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
    
Der [[28. Oktober]] [[1999]], an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel, wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
 
Der [[28. Oktober]] [[1999]], an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel, wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
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=== Ansässige Unternehmen ===
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=== Bürgermeister ===
 
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:''Siehe den Hauptartikel [[Bürgermeister der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau]]
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:''Hauptartikel [[Bürgermeister der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau]]
 
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
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=== Ehrenbürger ===
 
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:''Hauptartikel [[Ehrenbürger der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau]]
 
== Persönlichkeiten ==
 
== Persönlichkeiten ==
 
* [[Marianne Bergmann]], Fachärztin für innere Medizin
 
* [[Marianne Bergmann]], Fachärztin für innere Medizin
=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===
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=== Töchter und Söhne der Marktgemeinde ===
* [[Andrea Fischbacher]] (* 14. Oktober 1985 in Schwarzach), Skiläuferin
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:''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau]]
* [[Michael Gruber]] (* 5. Dezember 1979 in Schwarzach im Pongau), Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination
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* [[Siegfried Augustin]] (* 1946, † 2011), Ingenieurwissenschaftler und Karl-May-Experte
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* [[Andrea Fischbacher]] (* 1985), Skiläuferin
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* [[Michael Gruber]] (* 1979), Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination
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* [[Michaela Kirchgasser]] (* 1985), alpine Skirennläuferin
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* [[Stefan Kraft]] (* 1993), Skispringer
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* [[Adolf Krischanitz]] (* 1946), Architekt
 
* [[Josef Lackner]] (* [[1954]]), Landesschulinspektor
 
* [[Josef Lackner]] (* [[1954]]), Landesschulinspektor
 
* [[Kurt Leitner]] (* 21. März 1946 in Schwarzach), ehemaliger Fußballspieler bei Austria Wien, Wiener Sport-Club, LASK Linz)
 
* [[Kurt Leitner]] (* 21. März 1946 in Schwarzach), ehemaliger Fußballspieler bei Austria Wien, Wiener Sport-Club, LASK Linz)
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* [[Stefan Obermaier]] (* 1981), Musiker
 
* [[Herbert Rettensteiner]] (* 26. August 1946 in Schwarzach), ehemaliger Torhüter bei SV Austria Salzburg und Wacker Innsbruck
 
* [[Herbert Rettensteiner]] (* 26. August 1946 in Schwarzach), ehemaliger Torhüter bei SV Austria Salzburg und Wacker Innsbruck
 
* [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 10. Dezember 1897 in [[Bad Gastein]]), Dichter und Schriftsteller, am 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau verstorben
 
* [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 10. Dezember 1897 in [[Bad Gastein]]), Dichter und Schriftsteller, am 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau verstorben
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* [[Marco Salvatore]] (* 1986), Fußballspieler
 
* [[Rita Schichtle]], Eventmanagerin
 
* [[Rita Schichtle]], Eventmanagerin
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* [[Margherita Spiluttini]] (* 1947), Architekturfotografin
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* [[O. P. Zier]] (* 1954), Schriftsteller
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* [[Helmut Zobl]] (* 1941) Medailleur
    
== Literatur ==
 
== Literatur ==
 
* [[Josef Lackner|Lackner, Josef]]: ''Schwarzach. Kurzer Abriss seiner Geschichte.'' In: Salzburg. Geschichte und Politik (Mitteilungen der [[Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft]]) [http://www.lechner-forschungsgesellschaft.at/zeitschrift/Geschichte_und_Politik_1991_1_Schwarzach.pdf 1.&nbsp;Jahr / 1991 / 1]
 
* [[Josef Lackner|Lackner, Josef]]: ''Schwarzach. Kurzer Abriss seiner Geschichte.'' In: Salzburg. Geschichte und Politik (Mitteilungen der [[Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft]]) [http://www.lechner-forschungsgesellschaft.at/zeitschrift/Geschichte_und_Politik_1991_1_Schwarzach.pdf 1.&nbsp;Jahr / 1991 / 1]
 
<!-- == Sonstiges == -->
 
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==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
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* [http://www.gde-schwarzach.salzburg.at/ Homepage der Gemeinde Schwarzach]
 
* [http://www.gde-schwarzach.salzburg.at/ Homepage der Gemeinde Schwarzach]
 
{{Nachrichten|schwarzach-im-pongau}}
 
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* Homepage der Gemeinde Schwarzach
 
* Homepage der Gemeinde Schwarzach