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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Kumhart gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet, Vater dreier Töchter und verdiente seinen Lebensunterhalt als Rangiermeister den [[ÖBB]]. Gemeinsam mit seiner Familie lebte in der Siedlerstraße Nr. 7. | + | Kumhart gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet, Vater dreier Töchter und verdiente seinen Lebensunterhalt als Rangiermeister bei den [[ÖBB]]. Gemeinsam mit seiner Familie lebte in der Siedlerstraße Nr. 7. |
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| − | Während des Krieges gehörte er der verbotenen [[KPÖ]] an, die 1942 zerschlagen wurde. Am [[3. März]] desselben Jahres erfolgte die Verhaftung durch die Gestapo. Kumhart kam zunächst in das Gefangenenhaus des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]], später in das Zuchthaus nach Landsberg am Lech und dann wieder nach Salzburg zurück. | + | Während des Krieges gehörte er der verbotenen [[KPÖ]] an, die 1942 zerschlagen wurde. Am [[3. März]] desselben Jahres erfolgte die Verhaftung durch die Gestapo. Kumhart kam zunächst in das [[Justizanstalt Salzburg|Gefangenenhaus]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]], später in das Zuchthaus nach Landsberg am Lech und dann wieder nach Salzburg zurück. |
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| − | Im Herbst desselben Jahres fand das Strafverfahren gegen ihn statt. Kumhart wurde am [[24. November]] zu fümf Jahren Zuchthaus verurteilt. | + | Im Herbst desselben Jahres fand das Strafverfahren gegen ihn statt. Kumhart wurde am [[24. November]] zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. |
| | Im Jänner des darauffolgenden Jahres kam er in das Zuchthaus Straubing, im Sommer zu einer Strafeinheit der Organisation Todt (OT). Seine Aufgabe war es nun, Zwangsarbeit zu verrichten. | | Im Jänner des darauffolgenden Jahres kam er in das Zuchthaus Straubing, im Sommer zu einer Strafeinheit der Organisation Todt (OT). Seine Aufgabe war es nun, Zwangsarbeit zu verrichten. |
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| − | Kumhart erkrankte schwer<ref>Die genaue Krankheit ist anhand der Quelle nicht eurierbar.</ref> und starb am Heiligen Abend des Jahres 1944 in Kevelaer. | + | Kumhart erkrankte schwer<ref>Die genaue Krankheit ist anhand der Quelle nicht eruierbar.</ref> und starb am Heiligen Abend des Jahres 1944 in Kevelaer. |
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| − | Zum Andenken an Josef Kumhart wurde am [[13. Juli]] [[2015]] in der Stadt Salzburg im Stadtteli Gnigl in der [[Siedlerstraße]] Nr. 7 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. | + | Zum Andenken an Josef Kumhart wurde am [[13. Juli]] [[2015]] in der Stadt Salzburg im Stadtteil Gnigl in der [[Siedlerstraße]] Nr. 7 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. |
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