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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
=====Von der Gründung bis 1938=====
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===Von der Gründung bis 1938===
 
Seine Gründung geht zurück auf eine Initiative des Pfarrers [[Konrad Seyde]], der im Jahr [[1905]] dem damaligen [[Herzogtum Salzburg]] sein Haus mit Garten sowie Wertpapiere für eine Stiftung zur „Verbesserung der öffentlichen Fürsorge für die Idioten und Kretinen“ schenkte.
 
Seine Gründung geht zurück auf eine Initiative des Pfarrers [[Konrad Seyde]], der im Jahr [[1905]] dem damaligen [[Herzogtum Salzburg]] sein Haus mit Garten sowie Wertpapiere für eine Stiftung zur „Verbesserung der öffentlichen Fürsorge für die Idioten und Kretinen“ schenkte.
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Das [[Land Salzburg]] übertrug die Leitung des Heimes den [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul]]. Es wurde am [[15. Jänner]] [[1907]] eröffnet.
 
Das [[Land Salzburg]] übertrug die Leitung des Heimes den [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul]]. Es wurde am [[15. Jänner]] [[1907]] eröffnet.
=====NS-Zeit=====
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Unmittelbar nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland wurde das Konradinum aufgelöst und [[1941]] wurde es zugunsten der [[NSDAP]] enteignet. Aufzeichnungen über diese Auflösung, sowie die genaue Anzahl der zuletzt im Konradinum untergebrachten Behinderten sind nicht bekannt.
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Rekonstruiert wurde folgendes: zehn Kinder nahm vorübergehend das [[Caritas-Kinderdorf St. Anton]], damals Caritasanstalt Bruck an der Großglocknerstraße auf. 20 Personen wurden von den Schwestern nach Kramsach in Tirol in das Vinzentinerinnenkloster Mariathal übersiedelt. Weitere 13 Personen wurden auf Anweisung des Landrates nach [[Schloss Schernberg|Schernberg]] verlegt. Somit war das Konradinum menschenleer, konnte enteignet und von NS-Organisationen belegt werden.
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===NS-Zeit===
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Unmittelbar nach dem [[Anschluss]] Österreichs an [[Deutschland]] wurde das Konradinum aufgelöst und [[1941]] wurde es zugunsten der [[NSDAP]] enteignet. Aufzeichnungen über diese Auflösung, sowie die genaue Anzahl der zuletzt im Konradinum untergebrachten Behinderten sind nicht bekannt.
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Rekonstruiert wurde folgendes: zehn Kinder nahm vorübergehend das [[Caritas-Kinderdorf St. Anton]], damals Caritasanstalt [[Bruck an der Großglocknerstraße]] auf. 20 Personen wurden von den Schwestern nach Kramsach in Tirol in das Vinzentinerinnenkloster Mariathal übersiedelt. Weitere 13 Personen wurden auf Anweisung des Landrates nach [[Schloss Schernberg|Schernberg]] verlegt. Somit war das Konradinum menschenleer, konnte enteignet und von NS-Organisationen belegt werden.
    
Im April [[1939]] überstellten die Barmherzigen Schwestern fast alle Kinder und Jugendlichen, die von Eugendorf nach St. Anton verlegt worden waren, nach Mariathal. Sie alle wurden gemeinsam mit den anderen Heimbewohnerinnen am [[23. Mai]] [[1941]] in zwei Autobusse verladen, nach Hartheim transportiert und dort ermordet. Nur wenige Kinder aus dem Konradinum konnten vor der Deportation bewahrt werden. Sie fanden bei [[Pongau]]er Familien in der Umgebung von [[Schwarzach im Pongau]] Unterschlupf.
 
Im April [[1939]] überstellten die Barmherzigen Schwestern fast alle Kinder und Jugendlichen, die von Eugendorf nach St. Anton verlegt worden waren, nach Mariathal. Sie alle wurden gemeinsam mit den anderen Heimbewohnerinnen am [[23. Mai]] [[1941]] in zwei Autobusse verladen, nach Hartheim transportiert und dort ermordet. Nur wenige Kinder aus dem Konradinum konnten vor der Deportation bewahrt werden. Sie fanden bei [[Pongau]]er Familien in der Umgebung von [[Schwarzach im Pongau]] Unterschlupf.