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Der Salzburger Landesfürst und die gesamte Beamtenschaft stellten sich jedoch auf die Seite der Bayern. Es wurden die meisten Pfleger (Verwalter) ihres Amtes enthoben ([[Lofer]]) und die Amtskassen konfisziert ([[Berchtesgaden]]). Allerdings zogen sich die bayrischen Besatzer zunächst Angesichts der Übermacht der Freiheitskämpfer nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] zurück.
 
Der Salzburger Landesfürst und die gesamte Beamtenschaft stellten sich jedoch auf die Seite der Bayern. Es wurden die meisten Pfleger (Verwalter) ihres Amtes enthoben ([[Lofer]]) und die Amtskassen konfisziert ([[Berchtesgaden]]). Allerdings zogen sich die bayrischen Besatzer zunächst Angesichts der Übermacht der Freiheitskämpfer nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] zurück.
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Es kam zu mehreren Schlachten und Gefechten z. B. bei [[Taxenbach]], [[Wald im Pinzgau]], am [[Pass Strub]], [[Felbertauern]], [[Pass Thurn]] oder Meleck, bei denen sich besonders Mjr. Wallner, Hptm. Panzl (2. Saalfeldner Schützenkompanie) und Hptm. Struckner (Lofer) sowie andere hervortaten.
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Es kam zu mehreren Schlachten und Gefechten z. B. bei [[Taxenbach]], [[Wald im Pinzgau]], am [[Pass Strub]], [[Felbertauern]], [[Pass Thurn]] oder Meleck ([[Steinpass]]), bei denen sich besonders Mjr. Wallner, Hptm. Panzl (2. Saalfeldner Schützenkompanie) und Hptm. Struckner (Lofer) sowie andere hervortaten.
    
Da Reichenhall zu einer starken bayrischen Festung ausgebaut wurde, blieb den Schützenverbänden zunächst nichts anderes übrig, als Reichenhall zu belagern, um später zur Stadt Salzburg vorstoßen zu können. Als einige Sturmangriffe auf Reichenhall scheiterten und es nicht mehr möglich war, die enorme Schützenstreitmacht zu verpflegen und zu entlohnen, sank die Moral der Männer. Viele gingen auch auf Anraten der [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Kirchenfürsten]] wieder nach Hause.  
 
Da Reichenhall zu einer starken bayrischen Festung ausgebaut wurde, blieb den Schützenverbänden zunächst nichts anderes übrig, als Reichenhall zu belagern, um später zur Stadt Salzburg vorstoßen zu können. Als einige Sturmangriffe auf Reichenhall scheiterten und es nicht mehr möglich war, die enorme Schützenstreitmacht zu verpflegen und zu entlohnen, sank die Moral der Männer. Viele gingen auch auf Anraten der [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Kirchenfürsten]] wieder nach Hause.  
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Die abnehmende Zahl der Freiheitskämpfer blieb den Bayern nicht verborgen, die ihrerseits Truppenverstärkung erhielten.
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Die abnehmende Zahl der Freiheitskämpfer blieb den Bayern nicht verborgen, die ihrerseits Truppenverstärkung erhielten. Die Bayern gingen zum Gegenangriff über und die Tiroler und Salzburger Schützen mussten sich hinter Schneitzelreut zurückziehen.  
Die Bayern gingen zum Gegenangriff über und die Tiroler und Salzburger Schützen mussten sich hinter Schneitzelreut zurückziehen.  
      
Die Versorgungslage der Tiroler und Salzburger wurde immer verzweifelter. Denn die Bayern hatten im Hinterland alles Vieh geschlachtet, das Getreide vernichtet und die Unterkünfte verbrannt.
 
Die Versorgungslage der Tiroler und Salzburger wurde immer verzweifelter. Denn die Bayern hatten im Hinterland alles Vieh geschlachtet, das Getreide vernichtet und die Unterkünfte verbrannt.