Änderungen

76 Bytes hinzugefügt ,  17:49, 26. Mai 2015
K
EW-Zahl aktualisiert u. Kleinigkeiten
Zeile 15: Zeile 15:  
| Höhe: || 484 [[m ü. A.]]
 
| Höhe: || 484 [[m ü. A.]]
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
|- bgcolor="#ffffff"
| Einwohner: || 3&nbsp;484 ''<small>(1. Jänner 2014)</small>''
+
| Einwohner: || 3&nbsp;489 ''<small>(1. Jänner 2015)</small>''
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
| Postleitzahl: || 5421
 
| Postleitzahl: || 5421
Zeile 85: Zeile 85:  
=== Geografische Lage ===
 
=== Geografische Lage ===
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
Adnet liegt auf einem Plateau oberhalb des Tals der [[Salzach]] östlich von [[Hallein]]. Das Gemeindegebiet umfasst auch die Ostseite des [[Wiestal]]s und erstreckt sich bis auf 1&nbsp;500 [[m ü. A.]].
+
Adnet liegt auf einem Plateau oberhalb des [[Salzachtal]]s östlich von [[Hallein]]. Das Gemeindegebiet umfasst auch die Ostseite des [[Wiestal]]s und erstreckt sich bis auf 1&nbsp;500 [[m ü. A.]].
 
<!-- === Ausdehnung === -->
 
<!-- === Ausdehnung === -->
 
=== Ortsteile ===
 
=== Ortsteile ===
Zeile 101: Zeile 101:  
Der Ortsname kommt aus dem [[Kelten|Keltischen]] und lautete ursprünglich "Atanante". Die Endsilbe -an weist auf einen Sumpf oder eine Lage am Wasser hin. Die erste Erwähnung Adnets erfolgt um [[745]] in der Übergabeurkunde des Herzogs [[Odilo]] an die [[Maximilianzelle]] in [[Bischofshofen]]. [[Marmor]]abbau und -verarbeitung  erfolgen mindestens seit dem 2. oder 3. nachchristlichen Jahrhundert. Aus [[Adneter Marmor]] bestehen u. a. die Säulen in der zentralen Halle des Österreichischen Parlaments in Wien.
 
Der Ortsname kommt aus dem [[Kelten|Keltischen]] und lautete ursprünglich "Atanante". Die Endsilbe -an weist auf einen Sumpf oder eine Lage am Wasser hin. Die erste Erwähnung Adnets erfolgt um [[745]] in der Übergabeurkunde des Herzogs [[Odilo]] an die [[Maximilianzelle]] in [[Bischofshofen]]. [[Marmor]]abbau und -verarbeitung  erfolgen mindestens seit dem 2. oder 3. nachchristlichen Jahrhundert. Aus [[Adneter Marmor]] bestehen u. a. die Säulen in der zentralen Halle des Österreichischen Parlaments in Wien.
   −
Der Bau der Kraftwerke [[Wiestal]] [[1909]] bis [[1914]] und [[Strubklamm]] [[1913]] bis [[1924]] eröffnete weitere Arbeitsmöglichkeiten für die Adneter. Eine "alte Erinnerung" an die NS-Zeit tauchte im Herbst [[2009]] wieder auf: eine Tafel, die während der NS-Zeit am Adneter Schulhaus angebracht war mit der Inschrift: ''Adnet bekannte sich zum Führer und Großdeutschland am [[10. April]] [[1938]], abgegebene Stimmen 1&nbsp;117, davon "ja" 1112"''. Diese [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> wurde am [[10. April]] [[1942]] an der Schulwand enthüllt. Bei Kriegsende wurde sie rasch demontiert und im Kirchenbruchgelände vergraben, damit beim Einmarsch der Amerikaner kein schlechtes Bild entstünde. Heute ist sie im 2010 neu eröffneten neuen [[Marmormuseum Adnet]] zu sehen. Ein weiteres Kapitel in der Gemeindegeschichte sind jene rund 400 Menschen, die während der [[NS]]-Zeit in den Adneter Brüchen und im Transport arbeiten mussten<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 8. Oktober 2009</ref>.  
+
Der Bau der Kraftwerke [[Kraftwerk Wiestal (historisch)|Wiestal]] [[1909]] bis [[1914]] und [[Speicherkraftwerk Strubklamm|Strubklamm]] [[1913]] bis [[1924]] eröffnete weitere Arbeitsmöglichkeiten für die Adneter. Eine "alte Erinnerung" an die [[NS-Zeit]] tauchte im Herbst [[2009]] wieder auf: eine Tafel, die während der NS-Zeit am Adneter Schulhaus angebracht war mit der Inschrift: ''Adnet bekannte sich zum [[Adolf Hitler|Führer]] und Großdeutschland am [[10. April]] [[1938]], abgegebene Stimmen 1&nbsp;117, davon "ja" 1&nbsp;112"''. Diese [[Marmor]]<nowiki>tafel</nowiki> wurde am [[10. April]] [[1942]] an der Schulwand enthüllt. Bei Kriegsende wurde sie rasch demontiert und im Kirchenbruchgelände vergraben, damit beim Einmarsch der Amerikaner kein schlechtes Bild entstünde. Heute ist sie im 2010 neu eröffneten neuen [[Marmormuseum Adnet]] zu sehen. Ein weiteres Kapitel in der Gemeindegeschichte sind jene rund 400 Menschen, die während der NS-Zeit in den Adneter Brüchen und im Transport arbeiten mussten<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 8. Oktober 2009</ref>.  
   −
Nach [[1945]] etablierte sich Adnet als beliebte Wohngemeinde, die Bevölkerungszahl hat sich seither verdoppelt.
+
Nach [[1945]] etablierte sich Adnet als beliebte Wohngemeinde, die Bevölkerungszahl hat sich seither verdoppelt.<noinclude>
<noinclude>
   
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==  
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==  
 
* [[Marmormuseum Adnet]]
 
* [[Marmormuseum Adnet]]
Zeile 176: Zeile 175:  
<!-- == Literatur == -->
 
<!-- == Literatur == -->
 
<!-- == Sonstiges == -->
 
<!-- == Sonstiges == -->
   
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
<gallery>
 
<gallery>