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Der Sohn des Trainers [[Alfred Eder]], selbst erfolgreicher Biathlet, kam [[1995]] zum Biathlon und gehört seit [[1998]] den nationalen österreichischen Auswahlen an. [[2002]] wurde er Junioren-Weltmeister im italienischen Ridnaun über 15 km, [[2004]] erkämpfte er in einem Fotofinish Bronze im 10 km Sprint bei der Junioren-WM in Haute Maurienne (FRA). [[2007]] und [[2008]] gehörte er der WM-Staffel Österreichs an, die den 6. und 4. Platz erreichten.  
 
Der Sohn des Trainers [[Alfred Eder]], selbst erfolgreicher Biathlet, kam [[1995]] zum Biathlon und gehört seit [[1998]] den nationalen österreichischen Auswahlen an. [[2002]] wurde er Junioren-Weltmeister im italienischen Ridnaun über 15 km, [[2004]] erkämpfte er in einem Fotofinish Bronze im 10 km Sprint bei der Junioren-WM in Haute Maurienne (FRA). [[2007]] und [[2008]] gehörte er der WM-Staffel Österreichs an, die den 6. und 4. Platz erreichten.  
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In der Saison [[2008]] holte Eder im Weltcup seine ersten Top-Ten Platzierungen, wobei sein bislang bestes Ergebnis ein 7. Platz im 10 km Sprint von Pyeong Chang (KOR) ist. Mit 13 Platzierungen unter den besten Zwanzig etablierte er sich auch im Weltcup als vielversprechendes österreichisches Talent. Zum Abschluss der Saison egalisierte er am [[16. März]] [[2008]] sein bislang bestes Weltcupergebnis als Siebter im Massenstartbewerb von Oslo. Insgesamt reichte es für Eder zu Platz 18 in der Gesamtweltcupwertung.
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In der Saison [[2008]] holte Eder im Weltcup seine ersten Top-Ten Platzierungen, wobei sein bislang bestes Ergebnis ein 7. Platz im 10-km-Sprint von Pyeong Chang (KOR) ist. Mit 13 Platzierungen unter den besten Zwanzig etablierte er sich auch im Weltcup als vielversprechendes österreichisches Talent. Zum Abschluss der Saison egalisierte er am [[16. März]] [[2008]] sein bislang bestes Weltcupergebnis als Siebenter im Massenstartbewerb von Oslo. Insgesamt reichte es für Eder zu Platz 18 in der Gesamtweltcupwertung.
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Am [[24. Jänner]] [[2009]] stürmte Simon Eder in der 12,5 km Verfolgung in Antholz (ITA) vom 19. Startplatz erstmals in seiner Karriere aufs Podium und erreichte Platz 2. Ein Monat später holte er am [[22. Februar]] [[2009]] mit der Staffel Silber bei der WM in Pyeongchang (Südkorea). Zum Abschluss der Saison gewann Eder am [[29. März]] [[2009]] den Massenstartbewerb im russischen Chanty-Mansijsk und feierte damit seinen ersten Weltcupsieg.
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Am [[24. Jänner]] [[2009]] stürmte Simon Eder in der 12,5-km-Verfolgung in Antholz (ITA) vom 19. Startplatz erstmals in seiner Karriere aufs Podium und erreichte Platz 2. Einen Monat später holte er am [[22. Februar]] [[2009]] mit der Staffel Silber bei der WM in Pyeongchang (Südkorea). Zum Abschluss der Saison gewann Eder am [[29. März]] [[2009]] den Massenstartbewerb im russischen Chanty-Mansijsk und feierte damit seinen ersten Weltcupsieg.
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Starke Saisonergebnisse machten 2009/2010 Hoffnung für Olympia in Vancouver: Ein Staffelsieg in [[Hochfilzen]], ein zweiter Platz in der Verfolgung, ebenfalls in Hochfilzen, dazu drei dritte Plätze (Staffel/Östersund, Verfolgung/Pokljuka, 12,5 km/Ruhpolding). In Vancouver war der 10-km-Sprint durch wechselhafte Wetterbedingungen beeinträchtigt, Eder landete auf dem enttäuschenden elften Platz. In der Verfolgung zwei Tage später, am [[16. Februar]], verfehlte er nach einer Aufholjagd Bronze nur knapp und wurde Vierter. Das 20-km-Rennen beendete er auf dem sechsten Platz. Die erhoffte Medaille gelang schleßlich in der Staffel, die Eder gemeinsam mit Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Christoph Sumann auf dem zweiten Platz hinter Norwegen beendete.
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Starke Saisonergebnisse machten 2009/2010 Hoffnung für [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Olympia in Vancouver]]: Ein Staffelsieg in [[Hochfilzen]], ein zweiter Platz in der Verfolgung, ebenfalls in Hochfilzen, dazu drei dritte Plätze (Staffel/Östersund, Verfolgung/Pokljuka, 12,5 km/Ruhpolding). In Vancouver war der 10-km-Sprint durch wechselhafte Wetterbedingungen beeinträchtigt, Eder landete auf dem enttäuschenden elften Platz. In der Verfolgung zwei Tage später, am [[16. Februar]], verfehlte er nach einer Aufholjagd Bronze nur knapp und wurde Vierter. Das 20-km-Rennen beendete er auf dem sechsten Platz. Die erhoffte Medaille gelang schließlich in der Staffel, die Eder gemeinsam mit Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Christoph Sumann auf dem zweiten Platz hinter Norwegen beendete.
    
In den folgenden Jahren bremsten Eder vor allem gesundheitliche Probleme oft in der Vorbereitung. Erst im Winter 2013/2014 konnte er wieder konstant Spitzenplätze herausholen. Gemeinsam mit dem selben Erfolgsteam wie bei Olympia in Vancouver gelang im Jänner 2014 in Ruhpolding der erste Staffelsieg seit langem.
 
In den folgenden Jahren bremsten Eder vor allem gesundheitliche Probleme oft in der Vorbereitung. Erst im Winter 2013/2014 konnte er wieder konstant Spitzenplätze herausholen. Gemeinsam mit dem selben Erfolgsteam wie bei Olympia in Vancouver gelang im Jänner 2014 in Ruhpolding der erste Staffelsieg seit langem.
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Bei den Olympischen Spielen in Sotschi (Russland) lieferte Eder starke Einzelrennen, allerdings verpasste er die Medaillenränge jeweils nur knapp. Im Sprint hatte er als Siebenter nur 13 Sekunden Rückstand auf den Sieger, in der Verfolgung wurde er Achter und vergab die Chance auf einen ganz vorderen Platz erst durch Fehler beim letzten Schießen. Im Einzelrennen über 20 Kilometer erreichte er Platz vier und lag dabei nur 3,3 Sekunden hinter Bronzegewinner Jewgenij Garantschew aus Russland. Die erhoffte Medaille gelang schließlich in der Staffel, die Eder gemeinsam mit Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Christoph Sumann auf dem dritten Platz beendete. Zu Saisonende gelang dem Saalfeldener noch sein 2. Weltcupsieg im norwegischen Oslo.
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Bei den [[Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi|Olympischen Spielen in Sotschi]] (Russland) lieferte Eder starke Einzelrennen, allerdings verpasste er die Medaillenränge jeweils nur knapp. Im Sprint hatte er als Siebenter nur 13 Sekunden Rückstand auf den Sieger, in der Verfolgung wurde er Achter und vergab die Chance auf einen ganz vorderen Platz erst durch Fehler beim letzten Schießen. Im Einzelrennen über 20 Kilometer erreichte er Platz vier und lag dabei nur 3,3 Sekunden hinter Bronzegewinner Jewgenij Garantschew aus Russland. Die erhoffte Medaille gelang schließlich in der Staffel, die Eder gemeinsam mit Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Christoph Sumann auf dem dritten Platz beendete. Zu Saisonende gelang dem Saalfeldener noch sein 2. Weltcupsieg im norwegischen Oslo.
    
In der Saison 2014/2015 war Eder Gesamt-Elfter im Weltcup. Höhepunkt des Winters war ein zweiter Platz in der Verfolgung von Antholz (ITA), wobei er sich im Zielsprint dem Sieger Simon Schempp (GER) nur um 0,1 Sekunden geschlagen geben musste. Nur Teilerfolge brachte die Weltmeisterschaft in Kontiolahti (FIN) mit Platz 12 vom 46. Startplatz aus in der Verfolgung sowie der unerwartete fünfte Platz in der Mixed-Staffel.
 
In der Saison 2014/2015 war Eder Gesamt-Elfter im Weltcup. Höhepunkt des Winters war ein zweiter Platz in der Verfolgung von Antholz (ITA), wobei er sich im Zielsprint dem Sieger Simon Schempp (GER) nur um 0,1 Sekunden geschlagen geben musste. Nur Teilerfolge brachte die Weltmeisterschaft in Kontiolahti (FIN) mit Platz 12 vom 46. Startplatz aus in der Verfolgung sowie der unerwartete fünfte Platz in der Mixed-Staffel.
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* 1x Gold Junioren-EM (2003)
 
* 1x Gold Junioren-EM (2003)
 
* 2 Weltcupsiege  
 
* 2 Weltcupsiege  
* 13 Podiumplätze im Einzel (Stand Saisonende 2014)
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* 13 Podiumsplätze im Einzel (Stand Saisonende 2014)
* 8 Podiumplätze im Weltcup mit der Staffel (Stand Saisonende 2014)
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* 8 Podiumsplätze im Weltcup mit der Staffel (Stand Saisonende 2014)
    
== Bilder ==
 
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