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== Leben ==
 
== Leben ==
 
Nach der Matura besuchte Mateschitz die Hochschule für Welthandel in Wien und schloss sein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit dem Diplom ab. In den 1970er Jahren war Mateschitz als Marketingfachmann für verschiedene Unternehmen tätig. Danach arbeitete er im Marketing des Unternehmens "Blendax". Auf einer seiner zahlreichen Geschäfstreisen, lernte er schließlich zu Anfang der 1980er Jahre in Asien den absatzstarken Markt von Energie- und Aufputschgetränken kennen. Diese Energiegetränke waren in Europa und den USA zu dieser Zeit noch gänzlich unbekannt, weshalb er 1983 in Asien die Lizenz für ein solches Getränk erwarb. Ein Jahr später gründete er zusammen mit seinen thailändischen Partnern Chaleo und Chalerm Yoovidhya das Unternehmen "Red Bull". Die Abwandlung der Rezeptur des thailändischen "Krating Daeng" und die Entwicklung eines Marketingkonzepts führten 1987 schließlich zur Markteinführung von "Red Bull".
 
Nach der Matura besuchte Mateschitz die Hochschule für Welthandel in Wien und schloss sein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit dem Diplom ab. In den 1970er Jahren war Mateschitz als Marketingfachmann für verschiedene Unternehmen tätig. Danach arbeitete er im Marketing des Unternehmens "Blendax". Auf einer seiner zahlreichen Geschäfstreisen, lernte er schließlich zu Anfang der 1980er Jahre in Asien den absatzstarken Markt von Energie- und Aufputschgetränken kennen. Diese Energiegetränke waren in Europa und den USA zu dieser Zeit noch gänzlich unbekannt, weshalb er 1983 in Asien die Lizenz für ein solches Getränk erwarb. Ein Jahr später gründete er zusammen mit seinen thailändischen Partnern Chaleo und Chalerm Yoovidhya das Unternehmen "Red Bull". Die Abwandlung der Rezeptur des thailändischen "Krating Daeng" und die Entwicklung eines Marketingkonzepts führten 1987 schließlich zur Markteinführung von "Red Bull".
Das Getränk basierte nach dem Vorbild des thailändischen Getränks "Krating Daeng", auf einer Mixtur von Koffein, Vitaminen, der Aminosäure Taurin und anderen Substanzen, die den Organismus zu besonderen, lang anhaltenden Anstrengungen verhelfen sollen. Aufgrund der erfolgreichen Wirtschaftsbilanz expandierte das Unternehmen mit Firmensitz in Fuschl am See, innerhalb kürzester Zeit in die benachbarten osteuropäischen Länder.
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Das Getränk basierte nach dem Vorbild des thailändischen Getränks "Krating Daeng", auf einer Mixtur von Koffein, Vitaminen, der Aminosäure Taurin und anderen Substanzen, die den Organismus zu besonderen, lang anhaltenden Anstrengungen verhelfen sollen. Die Markteinführung erwies sich als schwierig. Konsumententests ergaben große Ablehnung gegen den Geschmack, die Zulassung des neuen Produkts zog sich über Jahre. Mateschitz liß sich davon aber nicht abschrecken. Und zog sein Vorhaben konsequent durch. In den späten 1980er Jahren zeigten sich erste Erfolge auf dem österreichischen Markt. Dann ging es bald Schlag auf Schlag. Ein Land ums andere wurde erobert. Der Energy Drink avancierte bald zum Weltmarktführer innerhalb der Branche.  
Mitte der 1990er Jahre hielt das Erfrischungsgetränk "Red Bull" schließlich auch in deutschsprachigen Raum Einzug. Der Energy Drink avancierte bald zum Weltmarktführer innerhalb der Branche. Um gegen die Konkurrenz zu bestehen, wandte Mateschitz als Fachmann immer neue Marketing-Strategien an.
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Um gegen die Konkurrenz zu bestehen, wandte Mateschitz als Fachmann immer neue Marketing-Strategien an.
Besonders erfolgreich erwies sich die Kombination von Produktwerbung und Sportevent: Der Manager engagierte sich durch sein außerordentliches Eventmarketing schon frühzeitig im Autorennsport, der zum Symbol für die dynamische Leistungsfähigkeit des "Red-Bull"-Konsumenten wurde. Heute ist Mateschitz mit seinem Red-Bull Imperium sowohl im Rennsport als auch im Sponsoring von Extremsportarten und Kulturprojekten tätig. In Salzburg ließ Mateschitz unter anderem den Kunst- und Gourmettempel Hangar 7 bauen, initiierte das Gourmetprojekt "Carpe Diem" und übernahm den Fußballklub "SV Austria Salzburg", heute bekannt als "Red Bull Salzburg".  
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Besonders erfolgreich erwies sich die Kombination von Produktwerbung und Sportevent: Der Manager engagierte sich durch sein außerordentliches Eventmarketing schon frühzeitig im Autorennsport, der zum Symbol für die dynamische Leistungsfähigkeit des "Red-Bull"-Konsumenten wurde. Heute ist Mateschitz mit seinem Red-Bull Imperium sowohl im Rennsport als auch im Sponsoring von Extremsportarten und Kulturprojekten tätig. In Salzburg ließ Mateschitz unter anderem den Kunst- und Gourmettempel Hangar 7 bauen, initiierte das Gourmetprojekt "Carpe Diem" und übernahm den Fußballklub "SV Austria Salzburg", heute bekannt als "Red Bull Salzburg".
 
      
== Leistungen ==
 
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