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| | In der abschließenden Finalserie erspielte sich der HC Südtirol einen 2:0 Vorsprung, Salzburg konnte aber die Serie nochmals ausgleichen. Das alles entscheidende fünfte Finalspiel im Volksgarten ging in die Verlängerung, in der Bozen nach 12 Minuten das bessere Ende für sich hatte und sich damit zum EBEL Meister krönte. | | In der abschließenden Finalserie erspielte sich der HC Südtirol einen 2:0 Vorsprung, Salzburg konnte aber die Serie nochmals ausgleichen. Das alles entscheidende fünfte Finalspiel im Volksgarten ging in die Verlängerung, in der Bozen nach 12 Minuten das bessere Ende für sich hatte und sich damit zum EBEL Meister krönte. |
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| | + | ===== Dan Ratushnys erfolgreicher Einstand ===== |
| | + | Der überraschende Wechsel von Don Jackson zum Schwesterklub nach München im Sommer 2014 machte einen erneuten Wechsel im Trainerteam und auch unter den ausländischen Spielern nötig, die zum Teil Jackson zum EHC München nachfolgten. Als neuer Trainer wurde der bereits in Deutschland erfolgreiche Dan Ratushny vorgestellt. Er bewies vor allem bei der Zusammenstellung des Kaders ein glückliches Händchen. So konnten nicht nur die wichtigsten österreichischen Spieler gehalten werden, auch seine neu ins Team geholten nordamerikanischen Legionäre und der vom Villacher SV zurückgeholte John Hughes konnten im Gegensatz zu den Vorjahren restlos überzeugen. |
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| | + | Die Saison begann mit guten Leistungen in der neu geschaffenen Champions Hockey League (5 Siege, 1 Niederlage) und dem Aufstieg ins Achtelfinale dieses Bewerbs. In der EBEL landete man auf Platz eins nach dem Grunddurchgang, hielt diesen Platz eins auch in der Zwischenrunde und sicherte sich dann mit 12 Siegen in nur 13 Play-off-Spielen im Eiltempo den Meistertitel. Nur ein zehnminütiges Black-Out in der Champions League gegen den späteren Titelträger Lulea hatte zwischendurch dafür gesorgt, dass die Saison kurzzeitig aus der Bahn geworfen wurde. Nach einem 4:2 Auswärtssieg hatte man nach dem ersten Drittel zuhause bereits 4:1 (Gesamtscore 8:3) geführt, nur um dann das zweite Drittel mit 0:5 und das Spiel in der Verlängerung zu verlieren. |
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| | + | Im Play-off der EBEL schaffte nur der Villacher SV im Viertelfinale in Spiel 2 einen Sieg gegen die dominanten Salzburger, die im Halbfinale den Klagenfurter AC und im Finale die Vienna Capitals mit 4:0 Gesamtsiegen bezwangen und mit 11 gewonnenen Play-off Spielen in Folge einen neuen österreichischen Rekord aufstellten. |
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| | == Vereinsstruktur == | | == Vereinsstruktur == |
| | ===== Vereinsvorstand ===== | | ===== Vereinsvorstand ===== |
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| | *1 x Sieger IIHF Continental Cup: [[2010]] | | *1 x Sieger IIHF Continental Cup: [[2010]] |
| | *2 x Sieg beim [[Red Bulls Salute]] (European Trophy): [[2009]], [[2012]] | | *2 x Sieg beim [[Red Bulls Salute]] (European Trophy): [[2009]], [[2012]] |
| − | *5 x Österreichischer Meister: [[2007]], [[2008]], [[2010]], [[2011]], [[2014]] | + | *6 x Österreichischer Meister: [[2007]], [[2008]], [[2010]], [[2011]], [[2014]], [[2015]] |
| − | *4 x EBEL-Meister: [[2007]], [[2008]], [[2010]], [[2011]] | + | *5 x EBEL-Meister: [[2007]], [[2008]], [[2010]], [[2011]], [[2015]] |
| | *1 x Nationalliga Meister: [[2004]] | | *1 x Nationalliga Meister: [[2004]] |
| | *1 x Oberliga Meister: [[2001]] | | *1 x Oberliga Meister: [[2001]] |