| − | Bis in die Mitte des [[20. Jahrhundert]] waren vor allem in den Bezirken inner Gebirg - im [[Pinzgau]], im [[Pongau]] und im [[Lungau]] - abgelegene Bergbauerngüter meist nur zu Fuß erreichbar. Benötigte Waren wurden entweder von Menschen oder von einem [[Noriker Pferd]] oder einem [[Haflinger Pferd]] (früher auch manchmal von einem [[Hausesel]]) auf einem [[Fußweg]] zu den Höfen getragen oder – wo es vom Wegverlauf und von der Wegverfassung her möglich war - von einem Pferd auf einer sogenannten „Naochschloapf“ gezogen. (Eine Naochschloapf ist ein Gefährt mit einem kleinen Radpaar im vorderen Teil, dessen hinteres Ende schlittenartig am Boden nachschleift. Die Naochschloapf wurde von einem Pferd, das zwischen den zwei Deichseln eingespannt ging, gezogen. Auf der Naochschloapf, deren Boden aus hölzernen Querverstrebungen zwischen zwei Langhölzern besteht, ist ein sog. "Kranz" befestigt, das ist ein Geviert aus Brettern, in dem die transportierten Waren am Herausfallen gehindert werden.) In wenigen Fällen existierte ein unasphaltierter Fahrweg, der im Sommerhalbjahr mit einem Pferdefuhrwerk und im Winterhalbjahr mit einem Pferdeschlitten befahren werden konnte. | + | Bis in die Mitte des [[20. Jahrhundert]] waren vor allem in den Bezirken inner Gebirg - im [[Pinzgau]], im [[Pongau]] und im [[Lungau]] - abgelegene Bergbauerngüter meist nur zu Fuß erreichbar. Benötigte Waren wurden entweder von Menschen oder von einem [[Noriker Pferd]] oder einem [[Haflinger Pferd]] (früher auch manchmal von einem [[Hausesel]]) auf einem [[Fußweg]] zu den Höfen getragen oder – wo es vom Wegverlauf und von der Wegverfassung her möglich war - von einem Pferd auf einer sogenannten „Naochschloapf“ gezogen. (Eine Naochschloapf ist ein Gefährt mit einem kleinen Radpaar im vorderen Teil, dessen hinteres Ende schlittenartig am Boden nachschleift. Die Naochschloapf wurde von einem Pferd, das zwischen den zwei Deichseln eingespannt ging, gezogen. Auf der Naochschloapf, deren Boden aus hölzernen Querverstrebungen zwischen zwei Langhölzern besteht, ist ein sog. "Kranz" befestigt, das ist ein Geviert aus Brettern, das das Herausfallen der transportierten Waren verhindert.) In wenigen Fällen existierte ein unasphaltierter Fahrweg, der im Sommerhalbjahr mit einem Pferdefuhrwerk und im Winterhalbjahr mit einem Pferdeschlitten befahren werden konnte. |