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===Lungauer Eachtling===
 
===Lungauer Eachtling===
 
Früher hatte jeder Bauer und Häusler einen Erdäpfelacker zur Deckung des Eigenbedarfes. Erdäpfel wurden daher in allen Gebirgsgauen des Landes bis in hohe Lagen angepflanzt, was heute aus Arbeits- und Ertragsgründen kaum mehr geschieht. Nicht so im [[Lungau]].  
 
Früher hatte jeder Bauer und Häusler einen Erdäpfelacker zur Deckung des Eigenbedarfes. Erdäpfel wurden daher in allen Gebirgsgauen des Landes bis in hohe Lagen angepflanzt, was heute aus Arbeits- und Ertragsgründen kaum mehr geschieht. Nicht so im [[Lungau]].  
Der Lungaur [[Eachtling]], die im Lungau traditionelle Dialekt-Bezeichnung für Erdäpfel,  wird auf rund 150 ha in verschieden Sorten auch weiterhin in hohen Lagen angebaut und konnte in den letzten Jahrzehnten als regionale Marke verstärkt Bekanntheit und Popularität gewinnen. Der Eachtling verdankt seine Qualität dem in der Anbauregion herrschenden Vegetationsklima, das von der dort gegebenen Beckenlage und der Seehöhe bestimmt wird. Der Lungauer „Eachtling“ steht im Übrigen nicht nur auf der menschlichen Speisekarte, sondern kommt auch in der [[Landwirtschaft|landwirtschalftlichen]] Nutzttierhaltung als Futterkartoffel zum Einsatz.
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Der Lungaur [[Eachtling]] (auch Eachtleng), die im Lungau traditionelle Dialekt-Bezeichnung für Erdäpfel,  wird auf rund 150 ha in verschieden Sorten auch weiterhin in hohen Lagen angebaut und konnte in den letzten Jahrzehnten als regionale Marke verstärkt Bekanntheit und Popularität gewinnen. Der Eachtling verdankt seine Qualität dem in der Anbauregion herrschenden Vegetationsklima, das von der dort gegebenen Beckenlage und der Seehöhe bestimmt wird. Der Lungauer „Eachtling“ steht im Übrigen nicht nur auf der menschlichen Speisekarte, sondern kommt auch in der [[Landwirtschaft|landwirtschalftlichen]] Nutzttierhaltung als Futterkartoffel zum Einsatz.
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===Erdäpfel im Salzburger Kochalltag===
 
===Erdäpfel im Salzburger Kochalltag===
 
Bereits im ersten Viertel des [[17. Jahrhundert]]s verfasste der Benediktinerabt Caspar Plautz im Kloster Seitenstätten in Niederösterreich ein erstes Kochbuch mit Rezepten zur Zubereitung von Erdäpfeln. In allen seither gedruckten oder von Hand angelegten und geführten Kochbüchern nimmt der Erdapfel in allen Bereichen von der Suppe über die Hauptspeise bis hin zum Dessert (Kartoffelteig!) eine wichtige Rolle ein. Im österreichweit verbreiteten Kochbuch ''Kochen nach Grundrezepten (für Schule und Haus)'' beginnt die beachtlich lange  Auflistung der Rezepte für Speisen, die auf Basis von Erdäpfeln zubereitet werden, bei Kartoffelbrei (Pürree) und führt über Kartoffelstrudel bis hin zum Kartoffelteig (Grundrezepte).
 
Bereits im ersten Viertel des [[17. Jahrhundert]]s verfasste der Benediktinerabt Caspar Plautz im Kloster Seitenstätten in Niederösterreich ein erstes Kochbuch mit Rezepten zur Zubereitung von Erdäpfeln. In allen seither gedruckten oder von Hand angelegten und geführten Kochbüchern nimmt der Erdapfel in allen Bereichen von der Suppe über die Hauptspeise bis hin zum Dessert (Kartoffelteig!) eine wichtige Rolle ein. Im österreichweit verbreiteten Kochbuch ''Kochen nach Grundrezepten (für Schule und Haus)'' beginnt die beachtlich lange  Auflistung der Rezepte für Speisen, die auf Basis von Erdäpfeln zubereitet werden, bei Kartoffelbrei (Pürree) und führt über Kartoffelstrudel bis hin zum Kartoffelteig (Grundrezepte).
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