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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Er ist wenig scheu und kann oftmals frei auf der Wasserfläche schwimmend – mitunter auch in Ufernähe - beobachtet werden. Er ist der größte und bekannteste unter den Lappentauchern. Sein Körper ist schlank und sein Hals lang. Sein Schnabel ist hell, schlank und länger als bei anderen Tauchern. Im Prachtkleid ist er aufgrund von Farbe und Form seiner namengebenden Haube unverwechselbar.
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Er ist wenig scheu und kann oftmals frei auf der Wasserfläche schwimmend – mitunter auch in Ufernähe beobachtet werden. Er ist der größte und bekannteste unter den Lappentauchern. Sein Körper ist schlank und sein Hals lang. Sein Schnabel ist hell, schlank und länger als bei anderen Tauchern. Im Prachtkleid ist er aufgrund von Farbe und Form seiner namengebenden Haube unverwechselbar.
    
==Brutverbreitung in Salzburg==
 
==Brutverbreitung in Salzburg==
Man findet ihn an den Seen des [[Alpenvorland]]es, des [[Salzkammergut]]es und am [[Zeller See]]. Wenige Haubentaucher nutzen als Brutvögel auch Stauseen und kleinere Teiche im Alpenvorland. Die Populationsgröße beträgt (2012) 11 bis 100 Paare.
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Man findet ihn an den Seen des [[Alpenvorland]]es und des [[Salzkammergut]]es und am [[Zeller See]]. Wenige Haubentaucher nutzen als Brutvögel auch Stauseen und kleinere Teiche im Alpenvorland. Die Populationsgröße beträgt (2012) 11 bis 100 Paare.
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Sein in Österreich höchstgelegenstes Brutgebiet befindet sich am Vilsalpsee in Tirol (1165 [[m ü. A.]]).
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Sein in Österreich höchstgelegenes Brutgebiet befindet sich am Vilsalpsee in Tirol (1165 [[m ü. A.]]).
    
==Nahrung und Lebensraum==
 
==Nahrung und Lebensraum==
Der Haubentaucher baut seine Schwimmneste aus Pflanzenteilen auf meist größeren Stillgewässern, an denen naturbelassene [[Röhricht]]bestände gegeben sind. Er ernährt sich von im jeweiligen Gewässer dominierenden Oberflächenfischen wie [[Weißfisch]]e und [[Flussbarsch]]e.
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Der Haubentaucher baut seine Schwimmneste aus Pflanzenteilen auf meist größeren Stillgewässern, an denen naturbelassene [[Röhricht]]bestände gegeben sind. Er ernährt sich von im jeweiligen Gewässer dominierenden Oberflächenfischen wie [[Weißfisch]]en und [[Flussbarsch]]en.
    
==Zugzeit==
 
==Zugzeit==
Haubentaucher ziehen regelmäßig durch das Bundesland, wobei als Rast- und Nahrungsplätze vor allem der [[Wallersee]], die [[Trumer Seen]] und der [[Wolfgangsee]] wichtig sind. Der maximale Mittwinterbestand betrug in der Zeitspanne von 1983 2005 696 Individuen, wobei die Anzahl der Überwinterer stark von der jeweiligen Vereisung der Seen abhängt. Man geht davon aus, dass die Winterbestände gegenüber 1980 wahrscheinlich durch abnehmende Eutrophierung der Seen und dem damit zusammenhängenden Rückgang verfügbarer Nahrung abgenommen hat.
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Haubentaucher ziehen regelmäßig durch das Bundesland, wobei als Rast- und Nahrungsplätze vor allem der [[Wallersee]], die [[Trumer Seen]] und der [[Wolfgangsee]] wichtig sind. Der maximale Mittwinterbestand betrug in der Zeitspanne von 1983 bis 2005 696 Individuen, wobei die Anzahl der Überwinterer stark von der jeweiligen Vereisung der Seen abhängt. Man geht davon aus, dass die Winterbestände gegenüber 1980 wahrscheinlich durch abnehmende Eutrophierung der Seen und dem damit zusammenhängenden Rückgang verfügbarer Nahrung abgenommen hat.
    
==Gefährdung und Schutzmaßnahmen==
 
==Gefährdung und Schutzmaßnahmen==
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==Ringmeldung==
 
==Ringmeldung==
Es macht Sinn beim Beobachten von Vögeln oder bei der Auffindung von toten Vögeln auch einen Blick auf eine eventuelle Beringung zu werfen. Ringfunde können jederzeit nach Radolfzell<ref>[http://www.orn.mpg.de www.orn.mpg.de]</ref> gemeldet werden und sind ein aktiver Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung und zum Schutz der Vögel Europas. Wer einen Ringfund meldet, erhält nachfolgend einen Lebenslauf des betreffenden Vogels, was sehr interessant sein kann.
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Es macht Sinn, beim Beobachten von Vögeln oder bei der Auffindung von toten Vögeln auch einen Blick auf eine eventuelle Beringung zu werfen. Ringfunde können jederzeit nach Radolfzell<ref>[http://www.orn.mpg.de www.orn.mpg.de]</ref> gemeldet werden und sind ein aktiver Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung und zum Schutz der Vögel Europas. Wer einen Ringfund meldet, erhält nachfolgend einen Lebenslauf des betreffenden Vogels, was sehr interessant sein kann.
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
*Slotta-Bachmayr, Leopold, Medicus, Christine, Stadler, Susanne: ''Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg'', Naturschutzbeiträge 38/12, Amt der Salzburger Landesregierung, Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst, Salzburg 2012
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*[[Leopold Slotta-Bachmayr|Slotta-Bachmayr, Leopold]]; [[Christine Medicus|Medicus, Christine]]; [[Susanne Stadler|Stadler, Susanne]]: ''Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg'', Naturschutzbeiträge 38/12, Amt der Salzburger Landesregierung, Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst, Salzburg 2012
*Mullarney, Kilian, Zetterström, Dan, Svensson, Lars ''Der Kosmos Vogelführer'', große Ausgabe, S. 66 – 67, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart 2012
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*Mullarney, Kilian; Zetterström, Dan; Svensson, Lars: ''Der Kosmos Vogelführer'', große Ausgabe, S. 66 – 67, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart 2012
* Wikipedia, Stichwort Vilsalpsee
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* Wikipedia, Stichwort [https://de.wikipedia.org/wiki/Vilsalpsee Vilsalpsee]
    
== Fußnote ==
 
== Fußnote ==