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Anm.: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
 
Anm.: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
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==Geschichte==
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==Geschichte==</noinclude>
 
Erstmals genannt wurde das Lammertal in der Schenkungsurkunde von [[1124]], mit der [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg|Konrad I.]] das linke Lammerufer an das [[Erzstift St. Peter|Kloster St. Peter]] übertrug. Im Zuge der Vertreibung der Salzburger Protestanten mussten um [[1732]] auch rund 250 Einwohner der Ortschaften Annaberg und Lungötz ihre Heimat verlassen. Von [[1750]] bis [[1752]] wurde auf dem Grund des Gutes Zimmerau die Vikariatskirche ''St. Anna am Berg'' errichtet. Nach ihrer Fertigstellung wurde diese dem Stift St.  Peter inkorpiert womit die Gründung der eigenen Pfarre Annaberg, verbunden mit der Abtrennung von der bisherigen Mutterpfarre [[Abtenau]], abgeschlossen war. Aus dem Kirchennamen entwickelte sich bald der Name "Annaberg" der den bisherigen Namen "Zimmerau" verdrängte. Als politische Gemeinde entstand "Annaberg im Lammertal", noch ohne der Ortschaft Lungötz, am [[4. Juni]] [[1849]].  
 
Erstmals genannt wurde das Lammertal in der Schenkungsurkunde von [[1124]], mit der [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg|Konrad I.]] das linke Lammerufer an das [[Erzstift St. Peter|Kloster St. Peter]] übertrug. Im Zuge der Vertreibung der Salzburger Protestanten mussten um [[1732]] auch rund 250 Einwohner der Ortschaften Annaberg und Lungötz ihre Heimat verlassen. Von [[1750]] bis [[1752]] wurde auf dem Grund des Gutes Zimmerau die Vikariatskirche ''St. Anna am Berg'' errichtet. Nach ihrer Fertigstellung wurde diese dem Stift St.  Peter inkorpiert womit die Gründung der eigenen Pfarre Annaberg, verbunden mit der Abtrennung von der bisherigen Mutterpfarre [[Abtenau]], abgeschlossen war. Aus dem Kirchennamen entwickelte sich bald der Name "Annaberg" der den bisherigen Namen "Zimmerau" verdrängte. Als politische Gemeinde entstand "Annaberg im Lammertal", noch ohne der Ortschaft Lungötz, am [[4. Juni]] [[1849]].  
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[[1926]] erwarb [[Matthias Kaindl]] gemeinsam mit seiner Frau Maria die bereits [[1602]] in einem Urbar des Klosters St. Peter genannte "Lungötzsäge". Das sich daraus entwickelte [[Kaindl|Kaindlwerk]] (Erzeugung von Spanplatten) beschäftigt in Lungötz rund 340 Mitarbeiter und zählt heute als einer der größten Arbeitgeber der gesamten Region. Der Ortsteil Lungötz konne sich überhaupt erst mit der Gründung des Werkes zu einer eigenen Ortschaft entwickeln. Mit [[3. Dezember]] [[1991]] wurde der Gemeindename duch Beschluss der [[Salzburger Landesregierung]] von "Annaberg im Lammertal" in "Annaberg-Lungötz" geändert.  
 
[[1926]] erwarb [[Matthias Kaindl]] gemeinsam mit seiner Frau Maria die bereits [[1602]] in einem Urbar des Klosters St. Peter genannte "Lungötzsäge". Das sich daraus entwickelte [[Kaindl|Kaindlwerk]] (Erzeugung von Spanplatten) beschäftigt in Lungötz rund 340 Mitarbeiter und zählt heute als einer der größten Arbeitgeber der gesamten Region. Der Ortsteil Lungötz konne sich überhaupt erst mit der Gründung des Werkes zu einer eigenen Ortschaft entwickeln. Mit [[3. Dezember]] [[1991]] wurde der Gemeindename duch Beschluss der [[Salzburger Landesregierung]] von "Annaberg im Lammertal" in "Annaberg-Lungötz" geändert.  
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<noinclude>==Wappen==
 
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==Wappen==
   
Am [[11. Februar]] [[1972]] erhielt Annaberg im Lammertal von der Salzburger Landesregierung in einem Festakt sein Gemeindewappen verliehen. Die Schlüssel im Wappen verweisen auf die kirchliche Unterstellung gegenüber dem Stift St. Peter. Die Säge stellt einen Bezug zu den holzverarbeitenden Betrieben des Ortes dar, während das Gebirsmassiv den Gosaukamm mit der Bischofsmütze zeigt.  
 
Am [[11. Februar]] [[1972]] erhielt Annaberg im Lammertal von der Salzburger Landesregierung in einem Festakt sein Gemeindewappen verliehen. Die Schlüssel im Wappen verweisen auf die kirchliche Unterstellung gegenüber dem Stift St. Peter. Die Säge stellt einen Bezug zu den holzverarbeitenden Betrieben des Ortes dar, während das Gebirsmassiv den Gosaukamm mit der Bischofsmütze zeigt.  
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[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Tennengau]]
 
[[Kategorie:Tennengau]]
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